Archiv für die Kategorie ‘Web’

ACTA

30. Januar 2012 von jtheripper

und so.

SOPA

18. Januar 2012 von jtheripper

und so.

US-Zensurgesetz SOPA vorerst gestoppt (computerbase.de)

 

 

Warum ich blogge...

06. Dezember 2011 von epikur

Ich gebe zu, leichte bis mittelstarke egozentrische, narzistische oder selbstverliebte Neigungen zu haben. Vielleicht sogar alles zusammen. Mein Mitteilungsbedürfnis ist wohl auch überdurchschnittlich stark entwickelt. Ob das daran liegen mag, dass ich als Kind zu wenig in den Arm genommen wurde oder einfach eine Labertasche bin, sollen andere beurteilen. Ich begegne in meiner realen Lebenswelt kaum interessierten Zuhörern. Konsum, Lohnarbeit, Materialismus, Fernsehen und vor allem die eigene Lebensumwelt sind bei vielen die einzigen Themenbereiche. Politik, Gesellschaft und Medien kritisieren oder auch vermeintlich anerkannte Zustände und Strukturen hinterfragen bzw. in Frage stellen, empfinden viele als unbequem und anstrengend. Weiterlesen »

Links X

17. August 2011 von jtheripper

So, mal wieder ein paar Links, der letzte Tipp war 2010...

» youtube.com/searchresults_comiccon
Unter dem ersten Link gibt es die Suchergebnise auf youtube zu den Begriffen: »comic con 2011 panel«. Auf der Comic Con geht es schon länger nicht mehr nur um Comics und so findet man bei den Ergebnissen unterhaltsame Panels zu Filmen, Serien und Spielen.

U.a. findet ihr dort Dexter, Fringe, The Big Bang Theory, Game of Thrones (leider mit schlechtem Ton), Family Guy, The Walking Dead und die Spiele Batman: Arkham City (mit Mark Hamill der den Joker spricht), Star Wars: The Old Republic und Guild Wars 2 (allerdings keine neuen Infos, wenn man auf dem Laufenden ist).

» fuckyouverymuch.dk
fuck you is the new thank you. Two friends trying to manage their relationship through this visual diary. These are their thoughts on everything. Please note that some of the images on fuckyouverymuch contain nudity.

Übersetzt: ein Bildblog, mit manchmal abgefahrenen Motiven. Betrachtung auf eigene Gefahr.

» contrastrebellion.com
I approve this rebellion. Wenigstens verstehe ich hierbei worum es geht.

 

fuck you is the new thank you

Die tägliche Dosis Gleichschaltung

11. August 2011 von epikur

Wer von gleichgeschalteten Medien in Deutschland spricht, dem wird schnell vorgeworfen einer Verschwörungstheorie anzuhängen. Man würde übertreiben, Medien-Bashing betreiben und überinterpretieren. Dabei ist es ganz einfach, die Gleichschaltung zu beweisen: zitieren. Die bürgerlichen Medien schreiben, bei großen Ereignissen, eigentlich alle von den Nachrichtenagenturen, anderen Medien oder von offiziellen Bekanntmachungen ab, variieren vielleicht ein wenig in der Formulierung und in der Sprache, aber im großen und ganzen unterscheiden sich die Artikel wenig. Heute geht es um die aufgebrachte Menge in England:

FAZ: »Der Polizei gelang es mit einem Großaufgebot offenbar, neue Ausschreitungen in den Städten zu verhindern«

Süddeutsche: »Mit einem Großaufgebot gelang es der Polizei offenbar, neue Ausschreitungen zu verhindern«

Focus: »Der Polizei gelang es mit einem Großaufgebot offenbar, neue Ausschreitungen in den Städten zu verhindern«

TAZ: »Dafür sorgte ein Großaufgebot von Sicherheitskräften, allein in London waren 16.000 Beamte im Einsatz«

SpiegelOnline: »Polizei-Großaufgebot stoppt die Randalierer«

Krawallmacher, Chaoten, Randalierer, Plünderer und die guten Polizisten — das ist die derzeitige Sprache der bürgerlichen Medien. Das große Problem der Gleichschaltung ergibt sich daraus, dass eine gleiche Sprache, ein gleiches Denken und gleiche Assoziationen beim Leser hervorrufen. Zudem ist die Medienvielfalt, die angebliche Pluralität der Medien nicht gegeben, wenn freiwillige Konformität herrscht. Der immer noch weit verbreitete Glauben, die TAZ sei bissl links, die WELT ein bissl rechts, SpiegelOnline ein bissl mittig usw., entpuppt sich als absurd, denn der Einheitsbrei regiert die Köpfe. Drei weitere Beispiele:

1.) »Obama ordnet Schließung von Guantanamo an»
2.) »Christian Klar bereut nichts!»
3.) »Zusammenstöße mit der Polizei«

Job der Woche

30. Juli 2011 von epikur

Sind Sie ein Meister im Formulieren von leeren Worthülsen? Kennen Sie sich aus mit Plastikbegriffen und Gummiwörtern? Ist Ihnen Neusprech ein Begriff? Wollten Sie schon immer mal aus dem Dunklen heraus agieren? Können Sie Texte und Reden verfassen, indem Wörter wie Gerechtigkeit, Frieden, Entwicklung, Bildung und Chance mehrmals vorkommen, ohne sie zu definieren? Wollten Sie schon immer mal für Profilneurotiker und Karrieristen arbeiten? Dann bewerben Sie sich noch heute! (klicken zum vergrößern)

Gefunden bei: stepstone.de

Die Welt mit den Augen sehen

14. Juli 2011 von jtheripper

Das Video von Gunter Dueck hatte ich auf meinaugenschmaus.blogspot.com gefunden. Auf das Blog bin ich durch eine gut gepflegte Blogroll gestoßen (Ja, ich bin so einer, der sich durch die Links auf sympathischen Seiten klickt. Also immer schön weiter vernetzten und eure Blogroll pflegen, nicht so wie wir :NENE: ) und es hat mir sofort gefallen. Jule schreibt teilweise einfach über ihr gehörloses Leben, aber macht sich auch allgemein für Barrierefreiheit in den Medien stark.

Wenn man ein paar Artikel gelesen hat, erfährt man viel über das Leben einer Gehörlosen, was sehr interessant ist, besonders wenn man sonst kein Bezug dazu hat. Jule hat auch ihren Auftritt auf der re:publica 2011 verlinkt, da bekommt man einen sehr schönen Einstieg zu dem Thema und ihrer Person.

Marlee Matlin

© gonycmagazine / flickr

Meine erste gedankliche Auseinandersetzung mit der Welt der Gehörlosen kam durch Marlee Matlin, die in David E. Kelly’s »Picket Fences« ein paar Folgen mitgespielt hat und davor in der Serie »Die Staatsanwältin und der Cop« (Reasonable Doubts). Ihr kennt sie wohl eher aus »Gottes vergessene Kinder«.

Zum Abschluss noch ein Hinweis auf einen Rundumschlag-Beitrag von Jule »Ich habe einen Traum!«. Auf Twitter bietet sie als EinAugenschmaus öfters einen Ablesedienst bei Fußballübertragungen an. Also ein Vorbeischauen lohnt sich.

Die Armee braucht Dich!

08. Juli 2011 von epikur

Die Wehrpflicht wird aufgehoben und die Bundeswehr sucht verstärkt Kanonenfutter. Vermeintliche Online-Stellenbörsen hat sie schon zugemüllt. Seht selbst (click to enlarge):

Noch heute bewerben, verdummen und ggf. abschiessen lassen!

Stellenbörse: oeffentlicher-dienst.info

Das Web als Gesellschaftsbetriebssystem

07. Juli 2011 von jtheripper

So nach und nach entdecke ich weiter die Highlights der re:publica 2011 und nun ist es das Panel von Gunter Dueck. Die 48 Minuten empfand ich als sehr unterhaltsam, aber mich interessiert das Thema natürlich auch. Am Anfang bemängelt er die immer noch vorhandene Abwesenheit des Internets in vielen Bereichen des Lebens, obwohl die Technik eigentlich vorhanden ist. Nun nutzen wir aber alle das Internet immer mehr und nach einer Recherche kann eigentlich jeder einen Wissensstand erreichen, der dem eines Verkäufers übertreffen kann. Somit wird der Wissensstand für einen Beruf in Zukunft nicht mehr so wichtig, sondern viel mehr die Persönlichkeitsentwicklung zu einem Professional. Dies wird im aktuellen Schulbild allerdings nicht unterstützt, sondern eben nur der Erwerb von Wissen (oft nur bis zur nächsten Klausur).

via meinaugenschmaus.blogspot.com

(Wer das Video mit Untertiteln will/brauch, findet es unter universalsubtitles.org)

Der Blogkommentar

25. Mai 2011 von epikur

Themen und Beiträge über das Bloggen selbst sind beliebt, wenn einem nichts besseres einfällt. Diesmal ist das nicht meine Intention, sondern leider notwendig. Denn obwohl wir eine Infoseite haben, wo wir euch höflich bitten, einige Regeln beim Kommentieren einzuhalten, gibt es den einen oder anderen dem das schnurzpiepe zu sein scheint. Wer sich hier angesprochen fühlt, der ist wohl auch gemeint. Hier also nochmal die wichtigsten Punkte:

1.) Kritik, Alternativen, ergänzende Meinungen usw. sind durchaus erwünscht. Versucht jedoch Provokationen, Vorwürfe und Unterstellungen zu unterlassen.

2.) Versucht bitte nicht in einem Kommentar die Welt zu erklären, dafür ist der Stammtisch oder eure Freundin  zuständig.

3.) Bitte beim Thema des Beitrages bleiben! Was so einfach klingt, wird immer wieder mit Phrasendrescherei und Offtopic-Themen zunichte gemacht.

4.) Überlegt euch vorher gut, was ihr schreiben möchtet. Wenn euch im Nachhinein noch was einfällt, nutzt die Editierfunktion! Ihr könnt damit euren Kommentar 15 Minuten lang editieren. Bitte keine Doppel-Drei-oder gar Vierfachposts von euch selbst. Das macht überhaupt keinen Spass zu lesen.

Ich bin nicht euer Papi und wir sind alle erwachsene Menschen. Insofern hoffe ich, dass Ihr euch das zu Herzen nehmt. Schließlich soll der Blog für alle fruchtbar sein und Spass machen.

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