Über mich

Seit 2008 wurden auf dem ZG-Blog mehr als 2.000 Beiträge veröffentlicht. Die Redaktion besteht aus epikur und zwei ehemaligen Schreiberlingen: »todesglupsch« und »jtheripper«. Das Blog thematisiert nicht nur das tagesaktuelle Geschehen, sondern möchte auch eigene Schwerpunkte setzen. Wiederkehrende Themen sind Politik, Medien- und Sprachkritik sowie Pädagogik.

Das ZG-Blog versteht sich als freidenkende, kritische Einschätzung des Zeitgeistes. Jenseits vom Rechts-Links-Lagerdenken geht es mir um Empathie, Freiheit, Grundrechte, Selbstreflexion, Frieden und Meinungsfreiheit. Ich lasse mir hier ungern Denkverbote, Tabuzonen oder einen Stacheldraht um den Kopf wickeln.

Das ZG-Blog verfolgt keinerlei kommerzielle Absichten und wird daher auch jede SEO-Anfrage kommentarlos löschen und/oder ignorieren. Auch kommerzielle Werbelinks werden von mir entfernt. Gastbeiträge sind jedoch erwünscht und können an epikur77 at gmx.de geschickt werden, sofern sie thematisch und inhaltlich passen.

Rubriken und Serien:

Corona Time
Der Anschlag
Der tägliche Lohnarbeitswahnsinn
Der pädagogische Happen
Kinder in Deutschland
Neusprech
Neulich...
Presseblick
Ziegenjournalismus

Kurz-Vita: Meine Diplom-Arbeit im Fach Politikwissenschaft hatte den Titel »Neoliberalismus und Sprache«. Die Themenbereiche Sprache und Medienkritik kommen insofern im ZG-Blog immer wieder vor. Nachdem ich eine Zeitlang bei Medienagenturen gearbeitet habe, bin ich aktuell an einer Berliner Schule als pädagogische Fachkraft angestellt, und schlage mich nun mit den täglichen Irrungen der deutschen Bildungspolitik herum.

 

Ausgewählte Veröffentlichungen in anderen Medien:

Rubikon: »Der Corona-Neusprech«
Ad Sinistram: »Nomen non est omen«
Blätter für deutsche und internationale Politik: »Medien ohne Selbstkritik?«

Copyright:

Die meisten Bilder sind private Fotos und/oder Collagen von mir (sofern nicht anders angegeben). Ihr könnt gerne meine Beiträge ‑in Auszügen- kopieren, sofern eine Verlinkung zum ZG-Blog stattfindet. Die komplette Übernahme von Texten und Bildern ‑ohne Rücksprache mit mir- erlaube ich nicht. Ich investiere viel ehrenamtliche Zeit und Herzblut in dieses Projekt und empfinde es als sehr unhöflich und respektlos, sich mit meinen Federn zu schmücken.



(ehemalig)

jtheripper
jtheripper hat sein Pseudonym von der Jack the Ripper-Verfilmung von 1988 (TV-Film/UK) mit Michael Caine. Seit dem nannte er sich in Videospielen, wo man jeden Buchstaben einzeln aus dem Alphabet auswählen muss auch nur »Ripper«. Wird aber auch mal »Ripperle« oder »Rippchen« gennant.

Zum Schreiben ist er durch den Zusammenschluss vom ZG-Team gekommen. Am Anfang war es noch größenteils <html><body><p>Hello World</p></body></html>, aber mit der Zeit wurden es vollständige Sätze. Jedoch ist es für ihn immer noch ein großer Kampf seine wirren Gedanken in eine verständliche Struktur zu bringen. Deswegen ist er auch sehr stolz auf seinen Abschluss in der »Schreibwerkstatt«. Dagegen ist er in seinem Element, wenn es um visuelle Eindrücke geht: Ob bunt und schnelle Bewegungen oder schwarz/weiß und Stillstand spielt da keine Rolle.


(ehemalig)

todesglupsch
In grauer Vorzeit war nicht alles besser, aber vieles schlechter. So begab es sich, dass die Lokalisation eines digitalen Unterhaltungsproduktes, angesiedelt im Phantastischen, eine sehr eigene Qualität aufwies. Eine ohnehin schon recht groteske Kreatur die im original Wortlaut oft als »Beholder« bezeichnet wird und so etwas wie eine schwebende Kugel mit einem riesen Auge im Zentrum darstellt, wurde so elegant in die deutsche Sprache integriert, dass dies einer besonderen Würdigung bedurfte. »Todesglupsch« sollte fortan der Name sein unter dem unser junger Protagonist seine weiteren Abenteuer bestreiten würde. Die Jugendlichkeit relativierte sich alsbald, die Identifikation mit einem schwebenden, abgrundtief bösen Riesenauge blieb erhalten.

Das die Kunst des Schreibens mit solch deutlichen körperlichen Einschränkungen nicht gerade der natürlichen Begabung eines solchen Wesens entspricht sollte einleuchten, doch wer tödliche Strahlen emitiert, wird wohl auch dies noch bewältigen. So oder so ähnlich wird wohl der Gedankengang gewesen sein, der unseren todesglupsch dazu animierte die Schreibfeder auch ohne passende Triebfeder in die nicht vorhandene Hand zu nehmen. Nach der Überwindung all der Widrigkeiten stand ohnehin die Erkenntnis, dass das Schreiben, neben vielen Dingen, vor allem eine Frage des Willens ist.

So war, vor allem Anfangs, die digitale Unterhaltung häufig Anlass für das Verfassen von Schriftwerken. Mit dem Verlust von Jugendlichkeit, schien aber das Interesse an digitaler Unterhaltung einer Form von Reife zu weichen. Natürlich trog der Schein und der Spieltrieb sollte sich lediglich vom Digitalen ins Semireale verlagern. Das Seitwärtsdrehen kleiner Pappkarten mit der Aufschrift »Magic: the Gathering« war nun der Zeitvertreib der Wahl und sollte es für lange Zeit bleiben. Hier und da werden auch klassischere, nicht interaktive Medien als Anlass für das Verfassen von Schriften genutzt, aber so oder so ist das Schreiben eher vom Sporadischen geprägt.

13 Gedanken zu “Über mich

  1. Liebe Schattenredaktion vom Zeitgeistblog auf Zeitgeistlos.de,
    ob im Zeitgeist oder auch nicht, entscheidet selbst: http://www.indiekultur.de
    Dort gibt es einen Link, auf eine Seite mit Infos zu dem Projekt...
    Ich würde mich freue, wenn ich (k)einen Geist treffe!?

    Gruß
    Marcel

  2. Hallo, ich bin´s Susi, hab zu dem Schreiber »epikur« irgendwie Kontakt verloren und bitte ihn, mir mal auf meine E‑Mail-Addresse zu schreiben!
    Danke :)

  3. Sehr gute Seite, genau mein Ding, genau meine Themen. Macht weiter so. Und laßt Euch nicht beirren. Ich kenne diese Typen, die die freie Meinung nur für die ihre gelten lassen und alle anderen stigmatisieren. Diese vorgeblichen Gutmenschen sind zu einem echten Fluch in Deutschland mutiert und subtile Diktatoren (außerdem Denunzianten) geworden. Nicht mit mir!

  4. »Schall und Rauch« »Kopp-Verlag« ... andere, und ihr nun, eigentlich weiss ich nichts zu sagen als auch »weitermachen«.
    ich selbst hab die ganzen zusammenhänge grade als Beamer-Vorräge zusammen gefasst, um leute damit aufzuklären...aber wie an die rankommen, weiss ich noch nicht.
    Bin grad etwas ohne Energie dafür...falls jemand Tipps hat, welcome.

  5. Hallo zusammen,

    habe Euch (zufällig) im Laufband bei Konjunktion, eine meiner seit Jahren regelmäßigen Informationsplattformen, entdeckt.

    Bereits der erste Punkt (Abschaffung des Zinses-Zins-Systems) hat mir Eure Seite symphatisch erscheinen lassen.

    Normalerweise lese ich im Web sehr viel — das Kommentieren habe ich mitlerweile weitestgehend aufgegeben (...).

    In Eurem Fall erschien mir eine Kommentierung sinnvoll.

    Ich habe Eure WebSite in meinen Favoriten abgespreichend und werde künftig ggf. mit Euch korrespondieren.

    So, jetzt muß ich Euren Artikel weiterlesen — bin gespannt,

    Schön, daß es Euch gibt — weiter so,

    Gruß, Hombre

  6. auch wenn es euch stört.
    ES GIBT KEINE FREIE MEINUNG.
    lang oder Kurzversion?

    die ganz kurze : es war einmal eine mathematische Formel.
    und die wurde ab 2016 in Fratzenbuch von Cambridge Anal-lytica
    verwendet.

    ich haben fertig :)

  7. Hi , 

    I was wondering if you have any advertiAsing opportunities available on  

    Do get back to me with more details  Cheers

  8. Liebes ZG-Team,
    lieber Epikur,

    derzeit trage ich mich mit dem Gedanken, eine Nachrichtenwebsite zu eröffnen, auf der ich die Inhalte vieler Autoren bündeln will, um dadurch die Reichweite zu vergrößern. Dazu benötige ich viel Content guter Autoren und das ist der Grund, aus dem ich mich an Dich wende mit der Bitte, von Zeit zu Zeit einen Deiner Beiträge – zeitverzögert und mit Deiner freundlichen Erlaubnis – gelegentlich einer Zweitveröffentlichung zuführen zu dürfen. Selbstverständlich unter Nennung Deines Namens und mit einem bleibendem Link zu Deiner Seite. Die Idee folgt dem einstmaligen Beispiel von neopresse.com, einer News-Site, die jedoch vor mehreren Jahren den Besitzer gewechselt hat und seither auf festangestellte Autoren setzt.

    Dazu würde ich Dir zudem eine eigene Autorenseite auf meiner Plattform einrichten, die neben Deinem Header zudem all Deine bei mir veröffentlichten Beiträge enthalten würde. Diese Seite ist natürlich auf Deine Website verlinkt und dient dem Zweck, neue Besucher auf Deine Seite zu locken.

    Ohne Deine Erlaubnis geht es natürlich nicht, aber im Gegenzug könnte ich den Bekanntheitsgrad Deiner Seite erweitern, indem ich deine Leserschaft vergrößere.

    Falls Du meinem Anliegen zustimmst, wäre es zudem schön, wenn ich von Dir ein paar Zeilen zu Deiner Person erhalten könnte, damit die Leser sich auf deiner Profilseite ein erstes Bild von Dir und Deiner Intention, zu schreiben, machen können.

    Über ein Ja von Deiner Seite würde ich mich sehr freuen und hoffe, dass Du meinem Anliegen zustimmst. In diesem Sinne wünsche ich Dir alles Gute für Deine Seite und verbleibe

    mit besten Grüßen

    Jürgen Apitzsch

    vormals:
    denkbonus
    jungle-drum-radio
    Neopresse

  9. @Jürgen Apitzsch

    Sie können gerne Artikel und Beiträge von mir teasern, d.h. einen kurzen Auszug mit Verlinkung und Namensnennung auf Ihrer Webseite veröffentlichen. Veröffentlichungen kompletter Artikel von mir auf anderen Seiten stimme ich ausdrücklich nicht zu!

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