Im Gedenken an...

Kurt aka Roger Beathacker von »Nebenbei bemerkt«, der 2009 verstorben ist.
Jochen Hoff von »Duckhome« der 2017 verstorben ist.
Charlie vom »Narrenschiff«, der 2018 verstorben ist.

Es war und ist ein seltsames Gefühl, Menschen, die man nicht persönlich kannte, aber mit denen man viele Gedanken geteilt hatte, zu verlieren. In unserer schnelllebigen, digitalen Blog‐Landschaft ist es schwierig, inne zu halten. Ich möchte es dennoch einmal versuchen. Auch ich nehme mir regelmäßig vor, in ihren Archiven zu stöbern, mache es dann aber irgendwie doch nicht. Sorry, Kollegen! Ich hoffe, Ihr verzeiht mir? Das ist aber letztlich nicht nötig, da ich von allen Dreien noch spezielle Gedanken und Beiträge im Kopf habe. Von Kurt beispielsweise seine legendären »Amtsschimmel«-Beiträge, von Jochen seine beißende Kritik an der Vermögensverteilung und von Charlie seine sehr spannenden Buch‐Empfehlungen. Irgendwann müssen wir alle gehen. Aber Ihr habt deutliche Fußabdrücke hinterlassen! Frohes Neues Jahr!

Kurt’s Blog: »nebenbei bemerkt«

Blogs gelten als etwas sehr schnelllebiges. Die Aktualität ist das bestimmende Element. Oder gibt es tatsächlich User, die in den Blog‐Archiven wühlen und alte Beiträge lesen? Im Gegensatz zu einem Magazin, in dem die Beiträge immer »oben« sind, lebt ein Blog natürlich auch von seinen Kommentaren.

Beides: Kommentare und Aktualität wird es bei dem Blog »nebenbei bemerkt« nicht mehr geben. Denn leider ist der Autor, Roger Beathacker aka Kurt, im Dezember 2009 im Alter von nur 53 Jahren viel zu früh verstorben. Auch ich kannte ihn, wie so viele Blogger, nicht persönlich, dennoch haben mich seine Texte oft tief inspiriert und berührt. Ich habe mal in seinem Archiv gekramt und möchte euch zwei Texte von ihm vorstellen. Denn nach wie vor ist sein Blog erreichbar. Weiterlesen

Kurt ist tot.

Kurt aka Roger Beathacker von Nebenbei bemerkt ist tot. Als mich diese Nachricht erreichte, war ich ziemlich geschockt. So plötzlich, so unerwartet. Ich kannte ihn  nicht persönlich, aber durch seinen Blog, seine klare Sprache, seine ironische Art war er sehr präsent. Seit ich blogge,  habe ich bei ihm gelesen. Kurt hatte eine ganz eigene Art, Beiträge zu schreiben. Selten hat er — so wie ich manchmal — Dinge bewertet. Er versuchte stets sachlich, mit Fakten unterfüttert, klassische Aufklärungsarbeit zu betreiben. Mit ihm verband mich persönlich vor allem auch das Themenfeld »Politik und Sprache«. Er hat mich oft zum Nachdenken gebracht. Mein Mitgefühl gilt seiner  Familie. Er wird fraglos eine Lücke hinterlassen. Ich bin traurig und er wird mir fehlen.

Schreibt doch bitte noch was in seinen letzten Beitrag auf nebenbei bemerkt!
Folgende Blogger haben dazu auch was geschrieben:
Amsel
Frank Benedikt
Klaus Baum