Kurze Sommerpause

Katzen würden Whiskey kaufen.

Der ZG‐Blog macht eine kleine Sommerpause. Dem einen oder anderen ist womöglich schon seit längerem aufgefallen, dass ich seltener größere Beiträge veröffentliche. Das hat verschiedene Gründe. Am Ideenmangel liegt es nicht. Was mich selbst manchmal erstaunt, da man denken könnte, das nach rund 10 Jahren die Luft raus wäre. Mein Ideen‐Notizblock ist mittlerweile gute 50 Seiten stark. Leider fehlt mir zunehmend die Zeit und auch die Kraft. Ein 40 Stunden‐Job hinterlässt eben doch seine Spuren.

Hinzu kommt, die mangelnde Resonanz der Leserschaft auf die großen Artikel (an denen ich schon mal 2–3 Stunden sitze). Im Zeitalter von Twitter, FB, WhatsApp und co. scheint die Aufmerksamkeitsspanne eben nicht mehr so ausgeprägt zu sein. Man futtert scheinbar lieber 10 kleinere Fetzen, als einen großen Brocken. Die liegen nicht so schwer im Magen. Außerdem leben wir in der Kontinuität des Stillstands. Deshalb verlinke ich auch häufiger ältere Beiträge von mir, weil sie (leider!) immer noch top‐aktuell sind.

Da ich aber noch lange nicht vorhabe, aufzuhören, brauche ich hin und wieder kleinere Ruhephasen, denn ich bin immer noch der Meinung, dass vor allem der lange Atem wichtig ist. In diesem Sinne werde ich nun ausgiebig lümmeln, schwimmen, mich sonnen, schlemmen und mein Leben verschwenden. Offline ist das neue Bio! Ich danke allen treuen Lesern, die es schon so lange mit mir ausgehalten haben. Bis demnächst! :KAFFEE:


»Kein Schwein liest Deinen Blog!«
»Blogger bewirken nichts«
»Kritik ist positives Denken«

»Zensur!«

zensur_titelNach mehr als 10.000 (nicht moderierten!) sehr vielen, sehr tollen Kommentaren, rund 9 Jahren ZG Blog und mehr als 1.700 veröffentlichten Beiträgen, wirft man mir nun vor, ich  würde »Zensur« betreiben, ich würde die hochintellektuellen Beiträge eines Kommentatoren nicht verstehen, sei für die »Revolution« nicht bereit und könne keine Kritik vertragen. Dabei gab es Dutzende, ja Hunderte sehr interessante, oft auch heftige Diskussionen im Kommentarbereich. Und das nicht nur hier, sondern auch auf Feynsinn, dem Narrenschiff oder anderen Blogs. Nie (mit einer Ausnahme: eine gewisse Hardcore‐Feministin, die nur am pöbeln und beleidigen war) habe ich auf dem ZG Blog Kommentare gelöscht oder zur Moderation umgeschaltet. Weiterlesen

Vergrabene Fragmente

Seit mehr als 8 Jahren schreibe ich mir hier nun die Finger wund. Mehr als 1.500 Artikel wurden bisher veröffentlicht. In den ersten Jahren waren meine Kollegen jtheripper und todesglupsch noch recht fleißig. Bis sie die Sinnlosigkeit des ganzes Projektes erkannt und sich zurückgezogen haben. Soweit bin ich noch nicht. Die schnelllebige Medien‐ und auch Bloglandschaft lässt Artikel und Beiträge schnell im Orkus verschwinden, was sehr schade ist. Um dem einmal entgegen zu wirken, und weil ich glaube das viele Texte noch immer aktuell sind, gibt es hier und heute ein paar Lesetipps aus dem Archiv. Wenn euch schon immer Fragen bezüglich dem ZG Blog auf der Seele gebrannt haben, ist das hier und jetzt auch ein guter Ort, um sie los zu werden. ;)

» »Ein ganz normaler Amtsalltag«
» »Die Destruktivität des Leistungsgedanken«
» »Endlich! Todesstrafe für Kinderschänder!«
» »Was halten Sie von Ausländern?«
» »Die wichtigsten Fragen unserer Zeit«

Sprache der Liebe (Update)

sprach_liebe_titelNach rund sieben Jahren zum ZG‐Artikel »Sprache der Liebe« gibt es heute ein paar Ergänzungen (weitere Beispiele gerne in den Kommentaren!). Für mich ist es mittlerweile offensichtlich, wie sehr unsere zwischenmenschlichen Beziehungen sowie unsere Sprache von marktwirtschaftlichem Denken geprägt sind (Erich Fromm hat dies in der »Kunst des Liebens« bereits vor über 50 Jahren prognostiziert). Angebot und Nachfrage, Besitz‐, Konsum‐, Haben‐ und Profitdenken, Wettbewerb, Konkurrenz, Egoismus und Eigennutz bestimmen unsere tatsächlichen Vorstellungen von der Liebe. Auch wenn sie in der Unterhaltungsindustrie häufig romantisch‐esoterisch verklärt wird.

  • »Du bist mir echt zu billig
  • »Das Vertrauen hat sich ausgezahlt, wird sich sicher auszahlen
  • »Eine Bilanz von der Beziehung ziehen. Die Beziehungsbilanz
  • »Davon profitieren wir beide!«
  • »Diese Beziehung hat sich nicht mehr gelohnt
  • »Das hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht.«
  • »Deine Aussage nehme ich für bare Münze
  • »Das kommt mir teuer zu stehen.«
  • »Ich will ihn/sie haben
  • »Die Zeit mit ihm/ihr war unbezahlbar
  • »Aussehen und Sozial Status bestimmen meinen Marktwert
  • »Kaufst Du ihm das ab?«
  • »Es war eine kostbare Zeit. Und hat mein Leben bereichert. Es war ein Gewinn für mich.«

Wir haben Post erhalten!

Vor einigen Tagen erhielten wir eine E‐Mail:

»Sehr geehrte ZG‐Redaktion,

für meine Kunden suche ich hochwertige Artikelplätze mit thematischem Bezug. Ein konkretes Interesse meines Kunden auf Ihrer Seite zu buchen besteht bereits. So bin ich auf Ihre Seite aufmerksam geworden. Ich würde gern bei Ihnen einen thematisch passenden Artikel buchen.

Ich liefere Ihnen gern einen sehr hochwertigen und professionell geschriebenen Text, welcher von meiner hauptberuflichen Redakteurin aufwendig recherchiert und getextet wird. Alternativ können Sie aber auch gern den Text verfassen. Der Text sollte mindestens 2 Jahre online bleiben.

Bieten Sie so etwas an? Können Sie mir bitte ein Beispiel und Ihren Preis mailen? Haben Sie evtl. noch weitere Seiten, auf denen so etwas möglich ist?

Ich freue mich auf Ihr Feedback bis zum 30.06.2016. Ich danke Ihnen für Ihr Feedback.«

Patrick Tomforde — Online Marketing
www.performanceliebe.de

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Solche und ähnliche E‐Mails bekommen wir häufiger. In aller Regel ignorieren wir sie. Dieses Mal aber, haben meine Finger gejuckt: Weiterlesen

ZG — The Movie

Niemand hat uns gefragt, wie wir auf die »Enzyklopädie des relativen Wissens« gekommen sind und da haben wir uns gedacht, wenn es keine Sau interessiert, machen wir doch einen Film darüber... klingt logisch, oder?

Letzten Sonntag erst fertig geworden und heute schon für euch online. Das ist doch Wahnsinn! Also hier das 5:46 Minuten Meisterwerk. Viel Spaß.

Der Wuschelkomplex

venus_titelEr: Wir sollten reservieren, sonst ist der Platz weg.
Sie: Ich mach das schon, keine Sorge.
Er: Wir sollten das aber jetzt machen und eben nicht erst einen Tag vorher.
Sie: Jetzt nerv mich doch nicht! Es ist noch genug Zeit. Mach nicht so einen Stress!
Er: (Einen Tag vorher) Jetzt ist der Platz weg, wie ich gesagt habe.
Sie: Ich will jetzt keine Vorwürfe hören!

Enzyklopädie des relativen Wissens — Reloaded

Tada! Geschafft. Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, haben wir unser 10‐jähriges zum Anlass genommen, eine Buch‐Version der EdrW zu gestalten. Also mit korrigierten Texten, 1–2 Bildern und auch mehr als nur einer Farbe. Aber leider nicht gedruckt, sondern nur in digitaler Form. Ist ja auch viel zeitgemäßer und umweltfreundlicher.

Wer jetzt zum ersten Mal etwas von der EdrW hört kann sie sich auch gerne vorab online anschauen, bevor ihr euch für den Klick auf das PDF entscheidet. Hier erst mal zwei Dateigrößen:

Enzyklopädie des relativen Wissens, 1. Auflage (Sommer‐Edition)

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Voll auf die 10 ... Jahre ZG‐Team!

Jaha, wer hätte das gedacht. Seit heute gibt es uns schon ganze zehn Jahre. Natürlich waren wir am Anfang nur eine karge Homepage und haben uns erst »vor kurzem« zu einem mächtigen Blog gemausert^^ Aber wer kann das schon von sich behaupten!

Dies sollte erst unsere Startseite werden, bevor wir uns dann für rot/weiß entschieden haben. Man beachte die unglaublichen Photoshop‐Skills.

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