<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>ZG Blog</title>
	<atom:link href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog</link>
	<description>Der pseudo-intellektuelle Blog von www.zeitgeistlos.de</description>
	<lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 06:39:13 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.3</generator>
		<item>
		<title>Die Destruktivität des Leistungsgedanken</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2012/die-destruktivitat-des-leistungsgedanken/</link>
		<comments>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2012/die-destruktivitat-des-leistungsgedanken/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 May 2012 06:39:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Ideologie]]></category>
		<category><![CDATA[Leistung]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsgerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Qualität]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/?p=12217</guid>
		<description><![CDATA[Im Sinne der sog. »Leistungsgerechtigkeit« hat jeder soviel verdient, wie er leistet. Das heißt jeder leistet soviel, wie er verdient. Insofern leistet ein Manager zweihundertmal soviel wie seine Angestellten und das rechtfertigt auch seine zweihundertfach höhere Bezahlung. Dieses Denken ist in großen Unternehmen, konservativen Kreisen und Konzernen weit verbreitet. Mittlerweile wird leider auch der soziale [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Im Sinne der sog. »Leistungsgerechtigkeit« hat jeder soviel verdient, wie er leistet. Das heißt jeder leistet soviel, wie er verdient. Insofern leistet ein Manager zweihundertmal soviel wie seine Angestellten und das rechtfertigt auch seine zweihundertfach höhere Bezahlung.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieses Denken ist in großen Unternehmen, konservativen Kreisen und Konzernen weit verbreitet. Mittlerweile wird leider auch der soziale Bereich davon vergiftet. Die Ökonomisierung des Sozialen, im Sinne eines Kosten-Nutzen-Kalküls, ist in Deutschland seit über 20 Jahren gang und gäbe. Nun übernehmen immer mehr soziale Träger das sog. »Leistungsbeurteilungsverfahren«, mit dessen Hilfe die Arbeit in sozialen Einrichtungen (Pflegeheime, Kindergärten, Beratungsstellen, soziale Notdienste, Jugendeinrichtungen usw.) vermeintlich objektiv gewertet und gemessen werden soll.<span id="more-12217"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Das »Leistungsbeurteilungsverfahren« soll die Qualität der Arbeit in sozialen Einrichtungen messbar machen helfen. Anhand von ausgewählten Kriterien sollen Mitarbeiter in einem Fragebogen die Qualität ihrer Arbeit einschätzen. Gleichzeitig sollen auch die jeweiligen Leitungen diese Einschätzungen über den entsprechenden Mitarbeiter vornehmen. Diese Leistungsbeurteilung soll in einigen Berliner Einrichtungen regelmäßig alle drei Jahre, am Ende der Probezeit sowie bei der Übernahme in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis stattfinden. Leistung und Qualität  sollen somit mess– und vergleichbar gemacht werden. Womöglich wird sich in naher Zukunft dann auch die Vergütung danach richten.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieses Verfahren wird das Arbeitsklima in vielen sozialen Einrichtungen nachhaltig beschädigen und vergiften. Neid, Missgunst und der Wettbewerbsgedanke werden die Köpfe der Mitarbeiter beherrschen, denn jeder möchte fortan besser bewertet werden als sein Kollege. Erst recht, wenn die Übernahme in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis oder gar die Bezahlung  von der Beurteilung abhängen. Die Teamarbeit wird dadurch schwer beschädigt werden, denn viele werden sich ungerecht behandelt fühlen oder missgünstig auf die Kollegen blicken.</p>
<p style="text-align: justify;">Zudem bekommen die jeweiligen Leitungen ein weiteres mächtiges Werkzeug in die Hand, mit dem sie ggf. die Mitarbeiter unter Druck setzen oder sie zumindest zum vorauseilenden Gehorsam erziehen können. Denn wer zu kritisch ist, bekommt seine Quittung bei der nächsten »Leistungsbeurteilung«. Insofern kann man nur hoffen, dass die jeweiligen Leitungen dieses Instrument nicht ausnutzen werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Glauben, Leistung sei in irgendeiner Form messbar, wird in Deutschland schon seit Jahrzehnten als Rechtfertigungsinstrument von Löhnen gepredigt. Im sozialen Bereich wird das Ganze zu einem völlig absurden Theater. Wie soll, z.B., die Leistung eines Sozialpädagogen bewertet werden, der in einem Jugend-Krisennotdienst arbeitet? Wie misst man die Leistung eines Mitarbeiters, der bei den Tafeln arbeitet? Leisten etwa nur die Erzieher in Kitas etwas, die Überstunden machen und bei tariflichen Konflikten nicht den Betriebsrat konsultieren?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Hinzu kommt, dass sich Mitarbeiter zukünftig eher um die Verbesserung der Kriterien auf dem Leistungsbeurteilungs-Fragebogen kümmern werden, als um andere Arbeitsbereiche. Schließlich wollen sie immer besser abschneiden. Die Kriterien haben somit Einfluss auf die tägliche Arbeit und die Schwerpunktsetzungen in den jeweiligen sozialen Einrichtungen. Sie sind insofern nicht einfach nur ein belangloses Abfragen, sondern geben den Rahmen vor und engen womöglich die Freiheit der täglichen Arbeit mit den Menschen weiter ein.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2012/die-destruktivitat-des-leistungsgedanken/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>15</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Marktbewußtsein</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2012/das-marktbewustsein/</link>
		<comments>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2012/das-marktbewustsein/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 May 2012 07:44:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Markt]]></category>
		<category><![CDATA[Marktwirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/?p=12186</guid>
		<description><![CDATA[Hierzulande gibt es keinen Unterschied zwischen dem wirtschaftlichen Schicksal und den Menschen selbst. Keiner ist etwas anderes als sein Vermögen, sein Einkommen, seine Stellung, seine Chancen. Die wirtschaftliche Charaktermaske und das, was darunter ist, decken sich im Bewusstsein der Menschen, den Betroffenen eingeschlossen, bis aufs kleinste Fältchen. Jeder ist so viel wert wie er verdient, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Hierzulande gibt es keinen Unterschied zwischen dem wirtschaftlichen Schicksal und den Menschen selbst. Keiner ist etwas anderes als sein Vermögen, sein Einkommen, seine Stellung, seine Chancen. Die wirtschaftliche Charaktermaske und das, was darunter ist, decken sich im Bewusstsein der Menschen, den Betroffenen eingeschlossen, bis aufs kleinste Fältchen. Jeder ist so viel wert wie er verdient, jeder verdient so viel er wert ist.</p>
<p style="text-align: justify;">- Horkheimer/Adorno, »Dialektik der Aufklärung«, Fischer Verlag 1988, Originalaugabe: New York 1944, S. 220</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>Anmerkung:</strong> Horkheimer und Adorno haben dies vor über 60 Jahren formuliert und beschreiben damit exakt unsere heutige Gegenwart. Sie zeigen zudem die Absurdität der sog. »Leistungsgerechtigkeit« auf: Jeder leistet so viel wie er verdient, jeder verdient so viel wie er leistet. Leistung, Einkommen und Vermögen definieren und rechtfertigen sich selbst, benötigen keinerlei Erklärung. Sie sind Schicksal, Naturzustand und das Werk des Gott-Leviathans »Markt«.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2012/das-marktbewustsein/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>9</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kinder in Deutschland, Teil 20: Konsequenzen</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2012/kinder-in-deutschland-teil-20-konsequenzen/</link>
		<comments>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2012/kinder-in-deutschland-teil-20-konsequenzen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 May 2012 07:42:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kindheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kindheitserfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Konsequenzen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/?p=12174</guid>
		<description><![CDATA[Während noch vor ca. 40 Jahren die streng autoritäre Erziehung in Deutschland zu Recht angemahnt wurde (Rohrstock in der Schule, »Backpfeifen«, »Klaps auf den Po«, Schläge auf den Hinterkopf, Kinder vorverurteilen oder vorschnell maßregeln etc.) gibt es heute vielmehr das Problem, dass viele Kinder von der Familie kaum Grenzen aufgezeigt bekommen und für entsprechendes Verhalten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_12182" class="wp-caption alignleft" style="width: 202px"><img class="size-full wp-image-12182" title="Verkehrsschild" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/Verkehrsschild.png" alt="" width="192" height="174" /><p class="wp-caption-text">Quelle: wikimedia</p></div>
<p style="text-align: justify;">Während noch vor ca. 40 Jahren die streng autoritäre Erziehung in Deutschland zu Recht angemahnt wurde (Rohrstock in der Schule, »Backpfeifen«, »Klaps auf den Po«, Schläge auf den Hinterkopf, Kinder vorverurteilen oder vorschnell maßregeln etc.) gibt es heute vielmehr das Problem, dass viele Kinder von der Familie kaum Grenzen aufgezeigt bekommen und für entsprechendes Verhalten keine Konsequenzen erfahren. Es scheint, als habe das gesamtgesellschaftliche Klima der <a href="http://www.zeitgeistlos.de/kinder/kinder_in_deutschland.html">Kinderfeindlichkeit</a> sowie die mangelnde Geburtenrate in Deutschland zur Folge, dass Kinder innerhalb der eigenen Familie dem Alter oft unangemessene Entscheidungsfreiheiten genießen und menschlich überhöht werden.<span id="more-12174"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Geburtenrate in Deutschland ist mit »1,4 Kindern pro Frau« niedrig. Kinder sind ein eher seltenes Erscheinungsbild, wenn man nicht gerade in einer kinderreichen Gegend wohnt. Insofern werden Kinder von der eigenen Familie häufig emotional und materiell verwöhnt, da man dem Seltenen mehr Wert und Bedeutung beimisst, als dem, was häufig existiert. Es ist quasi eine verinnerlichte marktwirtschaftliche Lebenseinstellung: ist das Angebot niedrig, steigt die Nachfrage und die Wertschätzung.</p>
<p style="text-align: justify;">Gleichzeitig gibt es viele die sich gegen Kinder entscheiden oder Kindern gegenüber sogar feindlich eingestellt sind (zu laut, zu dreckig, zuviel Arbeit und Verantwortung, zu nervig, kosten zuviel Geld, zu zeitraubend usw.). Die öffentlich ausgelebte Kinderfeindlichkeit sorgt dafür, dass Familien ihre Kinder gegen den Unmut von außen, im sicheren familiären Hafen schützen wollen. Dies kann dazu führen, dass Eltern ihre Kinder überhöhen, verwöhnen und inkonsequent sind.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Weil hier so wenig Familien mit Kindern leben, sind die  Toleranzschwellen geringer geworden: Kinder müssen immer leise sein und  dürfen nicht herumtoben.</p>
<p style="text-align: justify;">- Claudia Fischer, »Kinder in München — Gefährliches Leben im Dickicht der Stadt«, <a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/kinder-in-muenchen-gefaehrliches-leben-im-dickicht-der-stadt-1.758160">süddeutsche.de</a></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Gewalt sollte nie ein Mittel der Erziehung sein. Sie ist das Nicht-Argument der Hilflosen und verstümmelt die Kinderseele. Rein autoritäre Erziehungsformen beeinträchtigen nachhaltig die Entwicklung des Kindes: es entwickelt ein schwaches Selbstwertgefühl, es ist nicht konflikt– und kritikfähig und es ist gehemmt in der Entfaltung seiner Fähigkeiten. In aufgeklärten Bevölkerungsschichten ist diese sog. »schwarze Pädagogik« heute zu Recht verpönt.</p>
<p style="text-align: justify;">Dennoch braucht auch eine nicht-autoritäre, eine demokratische oder kindorientierte Erziehung, Grenzsetzungen und Konsequenzen. Denn durch zu große Entscheidungsfreiheiten, die immer mehr Eltern ihren Kindern gewähren sowie durch eine struktur– und regellose Erziehung, steuern immer mehr Kinder ihre Eltern. Erlebte Beispiele hierzu:</p>
<p style="text-align: justify;">1.) Ein fünfjähriger Junge nennt seinen Vater auf einem öffentlichen Spielplatz »Arschloch«, weil er nicht das bekommt, was er gerade will und der Vater sagt nichts dazu.</p>
<p style="text-align: justify;">2.) Kinder in Bus und Bahn toben rum, sind sehr laut, steigen mit den Füßen auf die Sitze, die Eltern sind in der Nähe, reagieren aber nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">3.) Ein dreijähriges Kind, das in der Lage ist, sich selbständig alleine an– und aus zu ziehen beharrt darauf, dass seine Eltern es anziehen, weil es gerade trotzt. Da die Eltern kein Theater und keinen Streit wollen, kommen sie dem nach und ziehen das Kind an.</p>
<p style="text-align: justify;">4.)  Ein vierjähriges Mädchen will beim Abholen aus der Kita immer eine Süßigkeit von ihren Eltern haben. Bringen die Eltern nichts mit, weint und schreit das Mädchen solange, bis es eine Süßigkeit bekommt. Die Eltern geben nach und bringen ab sofort immer etwas mit.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Autoritäre Erziehungsmittel lassen sich nie ganz vermeiden. Sie sollten aber auf erzieherische Notfälle beschränkt bleiben und kein Erziehungsprinzip darstellen.</p>
<p style="text-align: justify;">- Remo H. Largo, »Kinderjahre«, Piper Verlag 1999, S, 345</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Die Fähigkeit der Eltern zur Selbstkritik und zur Selbstreflexion, d.h. auch mal dem Kind Recht geben bzw. auch mal vor dem Kind einen Fehler zugeben, sollte ein Erziehungsprinzip sein. Aber selbst wenn gegenseitiger Respekt, Vertrauen und Wertschätzung zwischen Eltern und ihren Kindern vorherrschen, kann es Situationen geben die bestimmende Grenzsetzungen der Eltern erfordern. Wer Kindern alles erlaubt, keine oder nur sehr wenig Grenzen setzt, darf sich nicht wundern, wenn Kinder rücksichts– und respektlos werden. Kinder werden nicht so geboren wie sie sind, sondern zu dem gemacht, was sie sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Zusammenfassung der ersten zehn Teile der Kinderserie ist auf <a href="http://www.zeitgeistlos.de/kinder/kinder_in_deutschland.html" target="_blank">www.zeitgeistlos.de</a> zu finden. Alle bisherigen Folgen können im ZG-Blog in der <a href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/category/kinder-und-jugend/" target="_blank">Rubrik Kindheit</a> aufgerufen werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2012/kinder-in-deutschland-teil-20-konsequenzen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>9</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Griechische Realsatire</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2012/griechische-realsatire/</link>
		<comments>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2012/griechische-realsatire/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 May 2012 07:15:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Eurokrise]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Kürzungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/?p=12203</guid>
		<description><![CDATA[Die lieben Massenmedien zeigen uns dieser Tage wieder, wo ihre politische Gesinnung zu verorten ist. Jeder der links ist, sich für die Bevölkerung einsetzen, eine gerechtere Eigentumsverteilung und Reiche stärker besteuern will, ist ein radikaler Spinner. Politiker haben gefälligst dem internationalen Finanzkapital, den Konzernen und Banken zu dienen. Das euphemistische »Sparprogramm«, welche die EU Griechenland [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die lieben Massenmedien zeigen uns dieser Tage wieder, wo ihre politische Gesinnung zu verorten ist. Jeder der links ist, sich für die Bevölkerung einsetzen, eine gerechtere Eigentumsverteilung und Reiche stärker besteuern will, ist ein radikaler Spinner. Politiker haben gefälligst dem internationalen Finanzkapital, den Konzernen und Banken zu dienen. Das euphemistische »Sparprogramm«, welche die EU Griechenland auferlegt hat, ist auch nichts anderes als ein radikales Kürzungsdiktat, dass tausende Griechen in die Arbeitslosigkeit und in die Armut treiben wird. Griechische Politiker, die sich dagegen wehren wollen darf es aber nicht geben:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/griechenland-linker-politiker-tsipras-will-sparpolitik-beenden-a-832125.html" target="_blank">SpiegelOnline</a>: »Entsetzen über linken Wahlgewinner«</p>
<p><a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/sondierungen-in-athen-griechische-linke-feuert-breitseite-gegen-europa-ab-11744765.html" target="_blank">FAZ</a>: »Griechische Linke feuert Breitseite gegen Europa ab«</p>
<p><a href="http://www.fr-online.de/schuldenkrise/wahlausgang-griechenland-wahl-verunsichert-finanzmaerkte,1471908,15195838.html" target="_blank">Frankfurter Rundschau</a>: »Griechenland-Wahl verunsichert Finanzmärkte«</p>
<p><a href="http://www.handelsblatt.com/politik/international/griechenland-radikale-linke-versucht-sich-an-der-regierungsbildung/6607362.html" target="_blank">Handelsblatt</a>: »Radikale Linke versucht sich an der Regierungsbildung«</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.bild.de/politik/ausland/griechenland-krise/griechenland-wahl-chaos-linksradikaler-soll-neue-regierung-bilden-24038850.bild.html" target="_blank">BILD</a>: »Wird Linksradikaler neuer Griechen-Chef?«</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2012/griechische-realsatire/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>11</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vier Thesen zur GEMA</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2012/vier-thesen-zur-gema/</link>
		<comments>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2012/vier-thesen-zur-gema/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 May 2012 07:08:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jtheripper</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[GEMA]]></category>
		<category><![CDATA[Musikindustrie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/?p=12170</guid>
		<description><![CDATA[Zoe Leela, eine Musikerin aus Berlin, hat auf Ihrer Homepage vier Thesen zur GEMA niedergeschrieben. Sehr interessant und informativ. Am Ende hat sie auch eine tl;dr-Zusammenfassung. »Wenn die GEMA der Staat wäre, müssten alle Steuern zahlen, aber nur 5 % dürften wählen gehen, die fünf Prozent Reichsten. (...)« (auf ihrer Seite weiterlesen) Und weil ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zoe Leela, eine Musikerin aus Berlin, hat auf Ihrer <a title="ZOE.LEELA" href="http://www.zoeleela.com/" target="_blank">Homepage </a>vier Thesen zur GEMA niedergeschrieben. Sehr interessant und informativ. Am Ende hat sie auch eine tl;dr-Zusammenfassung.</p>
<blockquote><p><a title="Vier Thesen zur GEMA" href="http://www.zoeleela.com/thesen-zur-gema/" target="_blank">»Wenn die GEMA der Staat wäre, müssten alle Steuern zahlen, aber nur 5 % dürften wählen gehen, die fünf Prozent Reichsten. (...)« (auf ihrer Seite weiterlesen)</a></p></blockquote>
<p>Und weil ich es kann, bette ich noch ihr Video ein  <img src='http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-includes/images/smilies/zwink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p> </p>
<p><object width="450" height="259"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/b012PytwKNE?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="259" src="http://www.youtube.com/v/b012PytwKNE?version=3&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2012/vier-thesen-zur-gema/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>ZG: Satiren</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2012/zg-satiren/</link>
		<comments>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2012/zg-satiren/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 May 2012 07:16:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[ZG-Artikel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/?p=12129</guid>
		<description><![CDATA[Ab sofort gibt es auf der ZG-Hauptseite eine Satire-Rubrik, die in unregelmäßigen Abständen gefüllt wird. Momentan sind sieben Satire-Artikel online, die fast alle  einmal im ZG-Blog erschienen sind. Wer also eine verpasst hat, wird dort fündig. Nochmals vielen Dank an jtheripper für das Design.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.zeitgeistlos.de/satire/satire.php" target="_blank"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12131" title="Satire_Rubrik" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/Satire_Rubrik-150x127.jpg" alt="" width="150" height="127" /></a>Ab sofort gibt es auf der ZG-Hauptseite eine <a href="http://www.zeitgeistlos.de/satire/satire.php" target="_blank">Satire-Rubrik</a>, die in unregelmäßigen Abständen gefüllt wird. Momentan sind sieben Satire-Artikel online, die fast alle  einmal im ZG-Blog erschienen sind. Wer also eine verpasst hat, wird dort fündig. Nochmals vielen Dank an jtheripper für das Design.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2012/zg-satiren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gelebte Intoleranz</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2012/gelebte-intoleranz/</link>
		<comments>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2012/gelebte-intoleranz/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 May 2012 07:49:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Intoleranz]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[RTL]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/?p=12115</guid>
		<description><![CDATA[In Deutschland gibt es regelmäßig Kampagnen, Initiativen und Gedenkveranstaltungen, die zu mehr Toleranz, Mitmenschlichkeit und gegenseitigem Respekt aufrufen. Auch wenn solche Aktionen wichtig sind, so sind sie gesamtgesellschaftlich gesehen eher wirkungslos, solange Toleranz nicht im Alltag gelebt wird. Meist sind sie nur Alibi– und Profilierungsveranstaltungen, denn bei genauerer Betrachtung werden von Politik und Wirtschaft Antihumanismus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_12116" class="wp-caption aligncenter" style="width: 442px"><img class="size-full wp-image-12116 " title="CDU-Wahlplakat" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/CDU-Wahlplakat.jpg" alt="" width="432" height="305" /><p class="wp-caption-text">NRW-CDU-Wahlplakat aus dem Jahre 2005</p></div>
<p style="text-align: justify;">In Deutschland gibt es regelmäßig Kampagnen, Initiativen und Gedenkveranstaltungen, die zu mehr Toleranz, Mitmenschlichkeit und gegenseitigem Respekt aufrufen. Auch wenn solche Aktionen wichtig sind, so sind sie gesamtgesellschaftlich gesehen eher wirkungslos, solange Toleranz nicht im Alltag gelebt wird. Meist sind sie nur Alibi– und Profilierungsveranstaltungen, denn bei genauerer Betrachtung werden von Politik und Wirtschaft Antihumanismus und Menschenverachtung gepflegt, gefördert und verinnerlicht. Im folgenden Beispiele alltäglich gelebter und verinnerlichter Intoleranz. <span id="more-12115"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Casting-Shows und insbesondere Deutschland sucht den Superstar (DSDS) mit Dieter Bohlen, die Pseudodokusozialsoaps und der <a href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2012/das-rtl-phanomen/">TV-Sender RTL</a> leben Intoleranz und Diskriminierung vor. Dieter Bohlen fördert ein Menschenbild, bei dem es bestimmte Menschen (zu dick, zu unbegabt, zu hässlich usw.) verdient hätten, gemobbt, beschimpft oder diskriminiert zu werden. In den etlichen Pseudodokusozialsoaps, wie z.B. der »Supernanny«, »die Schulermittler« oder »Bauer sucht Frau« werden Menschen vorgeführt, über die man zuhause dann herzlich lachen darf, weil sie es durch ihr Verhalten ja verdient hätten, so die häufige Begründung. Eine öffentlich inszenierte Legalisierung von Ausgrenzung findet vor einem begeisterten Millionen-Publikum statt. Die ganz privat-gemütliche Menschenverachtung auf dem heimischen Sofa.</p>
<p style="text-align: justify;">Der alltäglich gelebte Schönheitswahnsinn grenzt immer wieder Menschen aus. Wer übergewichtig oder vermeintlich unattraktiv ist, wird in der Schule (und nicht nur dort!) von seinen Mitschülern gemobbt und gehänselt werden. Toleranz und der Mut zum Individualismus werden zwar überall gepredigt, die mitmenschliche Anerkennung im Alltag erfolgt aber meist über Formen der Anpassung, der Konformität und des vorauseilenden Gehorsams.</p>
<p style="text-align: justify;">Die gelebte und verinnerlichte Leistungsideologie in Deutschland, sorgt dafür, dass Millionen Menschen ausgegrenzt werden. Wer nicht lohnarbeitet oder über ein Vermögen verfügt, gilt in den Augen von Politik und Wirtschaft, aber auch in den Augen vieler Menschen, als überflüssiger Ballast. Diese Diskriminierung findet ihren gesetzlichen Höhepunkt im SGB2: Erwerbslose müssen sich rechtfertigen, werden sanktioniert, gegängelt, zu 1-Euro-Jobs gezwungen und als Menschen zweiter Klasse behandelt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die BILD-Zeitung lebt Intoleranz systematisch vor. Mit ihrer Hetz-Agenda-und-Teile-und-Herrsche-Politik treibt sie immer wieder einen Keil in die Gesellschaft. Sie spaltet und grenzt aus, wo es nur geht, um niedere Emotionen und Instinkte zu bedienen. Es geht gegen Erwerbslose, gegen Ausländer, den Islam, gegen Linke und gegen Andersdenkende.</p>
<p style="text-align: justify;">Das gesellschaftliche Klima in Deutschland ist weitestgehend von <a href="http://www.zeitgeistlos.de/kinder/kinder_in_deutschland.html">Kinderfeindlichkeit</a> geprägt. Kinder werden vielfach als Belastung empfunden, die nur Geld kosten, Dreck machen, laut sind und unnötig Zeit rauben. Nachbarn beschweren sich über Kinder, die zu laut spielen, Bürger-Initiativen engagieren sich gegen Kindergärten in ihrer Nähe und sobald ein Kleinkind in der Öffentlichkeit weint, sieht man viele genervte Gesichter.</p>
<p style="text-align: justify;">Viele Unternehmen in Deutschland diskriminieren ältere Menschen und sortieren sie systematisch aus. Wer jenseits der 50 oder gar 60 Jahre alt ist, durchschnittlich qualifiziert und berufserfahren, hat so gut wie keine Chance mehr eine sozialversicherungspflichtige Stelle zu bekommen. Alte Menschen werden auch im Alltag und insbesondere von vielen Jugendlichen als verbraucht angesehen. Alte Menschen werden in Deutschland <a href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2012/die-verachtung-der-alten/">weitestgehend verachtet</a> oder zumindest ignoriert.</p>
<p style="text-align: justify;">Toleranz wird in Deutschland als öffentliches Schauspiel zelebriert. Solange die politische, wirtschaftliche und auch ganz private Menschenverachtung gehegt und gepflegt wird, solange wird es auch keine wirkliche mitmenschliche Toleranz in Deutschland geben. Insofern sind Kampagnen, Initiativen, öffentliche Reden und Bekundungen vielleicht gut gemeint — wenn sie denn keine Alibi– oder Profilierungsveranstaltungen sind — gesamtgesellschaftlich gesehen, sind sie jedoch ein laues Lüftchen. Echte Toleranz kann nur entstehen, wenn eine Lebenseinstellung verinnerlicht wird, in der jeder Mensch so akzeptiert wird, wie er eben ist.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2012/gelebte-intoleranz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>re:publica 12</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2012/republica-12/</link>
		<comments>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2012/republica-12/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 May 2012 07:02:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jtheripper</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[re:publica]]></category>
		<category><![CDATA[social networks]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/?p=12110</guid>
		<description><![CDATA[Die re:publica 12 startet heute in Berlin. Für 3 Tage gibt es jede Menge Gelaber über Bloggen, Social Media und das Digitale Zeitalter. Leider kann ich es nicht Live erleben und bin somit auf youtube angewiesen. Da das Programm einen schon erschlägt kann man nur hoffen, dass es auch einen ordentlichen Teil davon online zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://re-publica.de/12/" target="_blank">re:publica 12</a> startet heute in Berlin. Für 3 Tage gibt es jede Menge Gelaber über Bloggen, Social Media und das Digitale Zeitalter. Leider kann ich es nicht Live erleben und bin somit auf youtube angewiesen. Da das Programm einen schon erschlägt kann man nur hoffen, dass es auch einen ordentlichen Teil davon online zu sehen gibt. Ich werde auf jeden Fall versuchen  einiges zu schauen. Wenn jemand von euch ein Highlight entdeckt hat, gerne hier posten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2012/republica-12/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>ZG-Rückblick: Zu Gast bei Autokraten</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2012/zg-ruckblick-zu-gast-bei-autokraten/</link>
		<comments>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2012/zg-ruckblick-zu-gast-bei-autokraten/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 May 2012 10:08:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[ZG-Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Doppelmoral]]></category>
		<category><![CDATA[EM]]></category>
		<category><![CDATA[Fussball]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/?p=12134</guid>
		<description><![CDATA[Olympische Spiele in Peking, Formel Eins in Bahrain, Fußball-EM in der Ukraine. Liegt es in der Verantwortung der Organisatoren von sportlichen Großveranstaltungen die politischen Verhältnisse des Austragunsortes zu beurteilen? Spiegelt der Sport einfach nur die Bigotterie die auch sonst in der Gesellschaft herrscht oder verschafft er Unrecht zusätzliche Akzeptanz? Oder sind es einfach westliche Wertvorstellungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/zg_rueckblick.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-596" title="ZG-Rückblick" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/zg_rueckblick.jpg" alt="" width="450" height="200" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Olympische Spiele in Peking, Formel Eins in Bahrain, Fußball-EM in der Ukraine. Liegt es in der Verantwortung der Organisatoren von sportlichen Großveranstaltungen die politischen Verhältnisse des Austragunsortes zu beurteilen? Spiegelt der Sport einfach nur die Bigotterie die auch sonst in der Gesellschaft herrscht oder verschafft er Unrecht zusätzliche Akzeptanz? Oder sind es einfach westliche Wertvorstellungen die hier den Sport einschränken sollen?<span id="more-12134"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>todesglupsch:</strong><br />
Die »kritische« Berichterstattung über die politische Brisanz solcher Sportveranstaltungen ist ähnlich selbstgerecht wie die Aussagen der Verantwortlichen, bzw. teilweise auch der beteiligten Sportler selbst. In den etablierten Medien wird oft kritisiert das die Veranstaltung nicht von Sportlern boykottiert, bzw. von den Veranstaltern verlegt oder abgesagt wird. Aber die Berichterstattung über die Veranstaltung wird seitens der Medien auch nicht  freiwiliig eingeschränkt. Sowohl die Veranstalter, Medien, als auch die Sportler stellen wirtschafltiche Überlegungen in den Vordergrund und hier ist die Analogie zur Gesellschaft.</p>
<p style="text-align: justify;">Unternehmen produzieren häufig genug, bzw. lassen produzieren, in Ländern deren politische Strukturen mindestens fragwürdig sind, wenn es wirtschaftlich vorteilig ist. Warum sollte der Sport anders handeln? Dem Sport wird häufig eine gesellschaftliche Vorbildfunktion zugeschrieben. Nicht umsonst ist der Begriff des »sportlichen Verhaltens« positiv konnotiert. Diese Vorbildfunktion kann letztendlich nicht dem Ideal entsprechend erfüllt werden, den Sportler, und wahrscheinlich vor allem Sportfunktionäre, sind mitnichten per se die besseren Menschen. Ein ehrlicher Umgang wäre also das Beste was man sich erhoffen kann. In diesem Sinne sind aber mindestens einige Äußerungen von, z.B. Vettel und Schumacher sehr bedenklich, da einen das Gefühl beschleicht, das dort Leute einerseits das Persilimage behalten und andererseits die optimalen wirtschaftlichen Bedingungen nutzen wollen, ohne Einschnitte durch politische Überlegungen hinzunehmen. Wahrscheinlich klappt das auch noch.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>epikur:<br />
</strong>Ich sehe das ähnlich wie mein Kollege todesglupsch. Die Berichterstattung über die EM in der Ukraine zeigt wieder einmal die Bigotterie unserer westlichen »Wertegemeinschaft« auf. (Leistungs-)Sport ist ein Geschäft, genauso wie die Massenmedien ein Gewerbe sind. Das verlogene, geheuchelte und bigotte Demokratie– und Menschenrechtsgefasel von Politik, Wirtschaft und jetzt auch vom Sport kann ich nicht mehr sehen. Letztes Jahr hat Deutschland einer der grausamsten Diktaturen der Welt, <a title="Amnesty International" href="http://www.amnesty.de/kurzinfo/2008/10/saudi-arabien?" target="_blank">Saudi-Arabien</a>, in denen Dieben die Hände abgehackt, Frauen gesteinigt und Menschen öffentlich gehängt und enthauptet werden, Leopard 2-Panzer verkauft.</p>
<p style="text-align: justify;">Die finanziell Schwachen in unserer Gesellschaft werden von den Herrschenden weitestgehend als Schmarotzer oder zumindest als überflüssiger Ballast gewertet. Korrupte und kriminelle Politiker wie Helmut Kohl, Wolfgang Schäuble (Stichwort: »Waffengeschäft«), Roland Koch und viele andere werden für ihre Taten nicht belangt. Der Geldadel bestimmt in Deutschland die Politik, Lobbyisten schreiben an Gesetzen mit und das Volk ist vielmehr nur noch Wahl– und Zahlvieh. Für die »Bankenrettung« wurden mal eben 500 Milliarden Euro locker gemacht, wenn es jedoch um sozial-kulturelle Ausgaben geht (Arbeitslosenhilfe, Kitaplätze, Bildung, Kultur, Umwelt usw.), dann wird gekürzt und gespart, wo es nur geht. Wen wollen wir eigentlich was über Moral, Anstand und Demokratie erzählen? <strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>jtheripper:</strong><br />
Hm, der eine sagt alles über den Sport, der andere alles über die Moral. Welchen Senf soll ich denn jetzt noch dazugeben?</p>
<p style="text-align: justify;">»Also ich bin hier nur, um Fußball zu spielen und konzentriere mich auf das nächste Spiel. Die Politik überlasse ich lieber den Politikern. Sicher habe ich eine Meinung dazu, aber die ist Privatsache. Ach ja und falls es irgendwelche Unruhen gibt, sicher fühle ich mich hier auch.«</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2012/zg-ruckblick-zu-gast-bei-autokraten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>10</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Europa der Banken</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2012/europa-der-banken/</link>
		<comments>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2012/europa-der-banken/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Apr 2012 07:02:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Eurokrise]]></category>
		<category><![CDATA[Gysi]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/?p=12091</guid>
		<description><![CDATA[Gregor Gysi zur sog. »Eurokrise«, die in Wahrheit nur die Fortführung der Banken-, Finanz– und Wirtschaftskrise ist. Wer sich traut zu sagen, dass es sich in Wahrheit um eine Krise des kapitalistischen Geldsystems handelt, der ist ein linker Spinner.  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Gregor Gysi zur sog. »Eurokrise«, die in Wahrheit nur die Fortführung der Banken-, Finanz– und Wirtschaftskrise ist. Wer sich traut zu sagen, dass es sich in Wahrheit um eine Krise des kapitalistischen Geldsystems handelt, der ist ein linker Spinner.</p>
<p><iframe width="450" height="300" src="http://www.youtube.com/embed/iuRvp0ctvek" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br />
 </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2012/europa-der-banken/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

