Propaganda (6)

Nichts Genaus weiß man nicht. Aber wir behaupten es trotzdem. Bevor es auch nur einen Beweis gab, woher die Raketen kamen, feuerten bereits viele Medien und Politiker los: »der Russe wars!« Wie könnte es auch anders sein? »Putin greift NATO-Gebiet an! Der Dritte Weltkrieg steht vor der Tür! Stoppt diesen Irren! Wir brauchen den NATO-Bündnisfall!« Das dabei Zwei Menschen ermordet wurden, war sofort egal, als klar war, dass die Raketen von der Ukraine abgefeuert wurden. Wie heißen sie? Wie alt waren sie? Was sagt ihre Familie dazu? Das hätte unsere Medien nur interessiert, wenn es russische Raketen gewesen wären.

Das alles bleibt bis heute ohne Konsequenzen. Weder gab es eine Entschuldigung, noch eine Erklärung, dass man in Zukunft vielleicht sachlicher und neutraler berichten müsse. Oder zumindest einmal abwartet, bis es sichere Erkenntnisse gibt. Weit gefehlt. Und warum das alles? Weil wir uns inmitten eines Propaganda-Krieges befinden. Da scheint alles erlaubt zu sein, was in die Erzählung und das Feindbild passt. Merke: »Fake News« und »Desinformation« betreiben immer nur die Anderen!

Und für alle, die glauben, es gebe vor allem Unfälle, Zufälle oder Pannen: »27.000 Menschen arbeiten im Pentagon daran, die öffentliche Meinung in der Welt zu beeinflussen.«


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Presseblick (87)

Das sprachliche Niveau steigt und steigt... (ndr.de)

Es wird immer schmerzhafter sich die Mainstream-Medien anzuschauen. Einseitige Moralisierungen. Heuchelei. Bigotterie. Gezieltes Weglassen. Diffamierungen. Haltungsjournalismus. Idioten-Sprache. Kriegspropaganda. Als selbstdenkender und friedfertiger Mensch ist das kaum noch zu ertragen. Es gibt keinerlei Bemühungen oder Bestrebungen mehr, möglichst neutral, sachlich oder objektiv zu berichten, so dass sich die Leser selbst eine Meinung bilden können.

Stattdessen werden die Menschen wie infantile Kleinkinder behandelt, denen man die Welt erklären muss, damit sie genau das denken, meinen und machen, was von den Journalisten und der Politik erwünscht wird. Die Bürger werden nicht mehr als selbstbestimmte und erwachsene Menschen betrachtet, sondern als Verfügungsmasse, die man politisch zurecht biegen muss. Die freiheitlich-demokratische Grundordnung ist spätestens seit den »Corona-Maßnahmen« ein schlechter Witz. Weiterlesen

Gleichschaltungsleugner (5)

In der Markus-Lanz-Sendung vom 29. September 2022 geht es um das neue Buch von Richard David Precht und Harald Welzer: »Die vierte Gewalt – Wie Mehrheitsmeinung gemacht wird, auch wenn sie keine ist.« In der Runde sitzen auch der Journalist Robin Alexander und die Journalistin Melanie Amann. Beide widersprechen dem Vorwurf, dass sich Massenmedien, Verlage und Journalisten eine aktivistische Haltung zu eigen machen und sich in Krisen der Regierungsmeinung annähern würden. Dabei benötigt man hier keinerlei »krude Verschwörungstheorien« oder einen »Lügenpresse-Vorwurf«, um das nachzuweisen. Weiterlesen

Presseblick (86)

Sahra Wagenknecht (pixabay.com)

Sahra Wagenknecht hat behauptet, wir hätten einen Wirtschaftskrieg mit Russland losgetreten. Das gefällt vielen in der Linkspartei nicht. Wegen dieser Äußerung (!) sind sogar zwei aus der Partei ausgetreten. Bei Markus Lanz wird sie deshalb von allen sturmreif geschossen. Auffällig ist die Wortwahl. Hier wird von »Parteilinie« und »Parteimeinung« gesprochen. Ich dachte immer, Politiker sind in erster Linie ihrem Gewissen, ihrem Amt und ihrem Volk verpflichtet? Oder sind wir wieder bei: »ein Politiker, eine Partei, eine Meinung« angelangt? Weiterlesen

Verschwörungsleugner (6)

Reiche und Mächtige nehmen Einfluss auf Politik, Medien und Gesellschaft. Sie betreiben finanzstarken Lobbyismus, instrumentalisieren Parteien und Politiker für ihre eigenen Zwecke und haben Entscheidungsmacht durch Stiftungen, Privatmedien, Think Tanks, informelle Netzwerke und Parteispenden. Sie arbeiten gezielt mit Belohnungs- und Erpressungsmethoden, beauftragen PR-Firmen für großangelegte Kampagnen und beeinflussen die öffentliche Meinung. Massenmedien erhalten großzügige Spenden von politischen Institutionen und/oder vermögenden Privatleuten. Durch sogenannte Public-Private-Partnerships (PPP) werden öffentliche Gelder in privaten Investitionsvorhaben versenkt. Gewinne werden häufig privatisiert, Verluste sozialisiert.

Besonders mächtig und einflussreich sind Vermögensverwalter und Kapitalsammelstellen, wie Blackrock, Vanguard oder UBS. Sie besitzen Aktien-Anteile an den größten Konzernen und Banken auf der ganzen Welt. Aber auch Big Pharma, Big Tech, diverse »Geheimdienste« sowie der militärisch-industrielle Komplex sind hier nicht zu unterschätzen. Das alles wird heute als »krude Verschwörungstheorie« (VT) von »Verschwörungsgläubigen« abgetan und diffamiert. Es wird systematisch geleugnet, dass reiche, skrupellose und einflussreiche Menschen, Netzwerke, Unternehmen und Institutionen, einen völlig unverhältnismäßigen Einfluss auf die Gesetzgebung und auf politische Entscheidungen ausüben können. Die Berücksichtigung der Partikularinteressen von sehr reichen Minderheiten, sind in der Politik stets relevanter als der Wille des Volkes.

Es ist auch nicht relevant, ob am Ende ein »Mastermind« die Fäden in der Hand hält oder ob bewusst geschaffene Sachzwänge und strukturelle Gewalten »verantwortlich« sind. Es ist auch nicht relevant, ob am Ende alles genau geplant oder ob vieles auch improvisiert entschieden wurde (oder beides). Genau darauf stürzen sich aber am Ende die Alternativmedien-Diffamierer wie die öffentliche geförderte »Liberale Moderne«, um eine sachliche Debatte ‑über die unverhältnismäßige Macht von einflussreichen Subjekten- zu unterdrücken: »Alles Verschwörungstheorie! Alles Antisemitismus! Alles Populismus!«

Ergo: Verschwörungen existieren nicht und haben nie existiert! Und wenn, dann existieren sie nur in lokalen (Hasenzüchter-)Vereinen, aber nicht auf geopolitischer Ebene.


Weiterführende Links zum Thema:


Verschwörungsleugner (1−5)

Die Massenmedien demaskieren sich

Außenministerin Annalena Baerbock sagte vor einigen Tagen in Prag:

»But if I give the promise to people in Ukraine: ›We stand with you as long as you need us.‹ then I want to deliver. No matter what my German voters think, but I want to deliver to the people of Ukraine.«

Viele Twitter-Accounts gaben das Zitat verkürzt wieder und stürzten sich vor allem auf: »Ganz egal, was meine deutschen Wähler denken!« Das ist und bleibt aber dennoch ein Skandal! Unabhängig davon, in welchem Kontext sie das gesagt hat. Denn eine Volksvertreterin, die wir mit unseren Steuergeldern bezahlen und die ein Eid darauf geschworen hat, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden, darf, sollte und müsste der Volkswillen niemals egal sein! Frau Baerbock verdeutlicht, dass es ihr völlig schnuppe ist, wenn Millionen von Menschen in Deutschland im Winter 2022 ihre Heizkosten nicht mehr bezahlen können. Die Sanktionen gegen Russland bleiben! Punkt.

Aber damit nicht genug. Nun entblößen und entblöden sich unsere LeiDmedien als das was sie sind: transatlantische NATO-Propaganda-Medien. Sie behaupten nun, eine prorussische Kampagne würde Frau Baerbock gezielt beschädigen wollen. Wer immer noch einen Beweis gebraucht hat, das wir uns inmitten eines schmutzigen Propaganda- und Informationskrieges befinden: bitte, hier ist er:

»Kampagne gegen Baerbock wohl von prorussischen Accounts angestiftet« (welt.de)

»Debatte um Baerbock-Äußerung: Eine pro-russische Kampagne?« (tagesschau.de)

»Kampagne gegen Baerbock von kremlnahen Accounts gestartet und befeuert« (spiegel.de)

»Impfen macht frei!« (14)

»Es gibt ein absolutes Ende aller Maßnahmen und alle Maßnahmen enden spätestens mit dem Frühlingsbeginn am 20. März 2022.«

- Justizminister Marco Buschmann im Herbst 2021

Wir erleben, dass alle europäischen Länder sich in Bezug auf »Corona« locker machen und wieder Lebensfreude zulassen wollen — außer Deutschland. Wir erleben drei- bis vierfach geimpfte Menschen, die überall Maske tragen, sich schon 1–2 mal angesteckt haben — und dennoch keine Normalität mehr zulassen können oder wollen. Wir erleben Kliniken und Krankenhäuser die ihre ungeimpften Mitarbeiter anbetteln, nicht zu kündigen. Wir erleben einen wirren »Gesundheitsminister«, der nichts anderes kann außer »Corona«, nicht mehr weiß, was er gestern noch gesagt oder getwittert hat und die Rahmenbedingungen in der Pflege, in Krankenhäusern und Kliniken weiterhin komplett ignoriert.

Wir erleben exorbitante Impffolgen und ‑Nebenwirkungen, die immer mehr an die Oberfläche gespült werden. Wir erleben ‑oft im Hintergrund- weiterhin völlig unverhältnismäßige Repressionen gegen Maßnahmenkritiker. Und wir erleben bereits jetzt die Ankündigung, dass wer im Herbst sein Grundrecht auf Versammlungsfreiheit wahrnehmen möchte, ein Nazi sei. Grotesker kann es kaum noch werden. Willkommen im besten Deutschland aller Zeiten! Weiterlesen

Presseblick (85)

Auch hierfür ist die AfD schuld!

Ich bin beileibe kein »Fan« der AfD, aber sie wurde demokratisch gewählt, auch wenn das vielen nicht in den Kram passt (mir auch nicht). Nun hat das ZDF Alice Weidel in ihrem Urlaubsort in Südtirol besucht und sie interviewt. Ein Kommentar auf YouTube bringt es auf den Punkt:

»Wenn ich jemanden einlade, um mit ihm zu sprechen, dann verhalte ich mich gegenüber dieser Person erst einmal grundsätzlich wertschätzend, egal was ich von seiner politischen Auffassung halte.«

In diesem Interview ist exakt das Gegenteil passiert. Vorwürfe. Unterstellungen. Framing. Ständiges Unterbrechen. Tendenziös. Haltungs- und Gesinnungsjournalismus. Suggestivfragen. Ad Hominem. Kontaktschuld. Die Journalistin will überhaupt keine Antworten hören oder über Inhalte sprechen. Es geht nur um Diffamierung. In einer demokratischen Debattenkultur sollten alle Teilnehmer gleich fair und wertschätzend behandelt werden.

Dazu passt auch: die AfD reicht Klage wegen dem Fall Schlesinger ein — wird abgewiesen. Weil AfD. Weil böse. Und da wäre doch überhaupt gar nichts zu ermitteln! Drei Wochen später übernimmt die Generalstaatsanwaltschaft den Fall. Und ermittelt.

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Propaganda (5)

Anti-Spiegel vom 10. März 2022

Erinnert Ihr euch noch an den Vorwurf, der Irak habe Massenvernichtungswaffen? Kennt Ihr noch die »Brutkastenlüge«? Am 10. Oktober 1990 behauptete ein 15-jähriges Mädchen vor dem US-Kongress, unter Tränen, dass irakische Soldaten in einem Krankenhaus kuwaitische Babys aus ihren Brutkästen gerissen und sie zu Boden geworfen hätten. Die öffentliche Empörung und die Erwähnung dieses Vorfalles waren besonders in den USA sehr groß. Dieser »Bericht« trug maßgeblich dazu bei, Politik und Öffentlichkeit in den USA für den Zweiten Golfkrieg im Jahr 1991 zu gewinnen.

Erst später stellte sich heraus, dass es sich bei dem Mädchen um die Tochter des kuwaitischen Botschafters in den USA handelte. Die PR-Agentur Hill & Knowlton wurde mit der Geschichte beauftragt. Der Vorfall hat so in der Realität niemals stattgefunden. Eine große PR-Kampagne für den Zweiten Golfkrieg. Verantwortliche für diese »Fake News« wurden nie zur Rechenschaft gezogen.  Plumper Feindbildaufbau. Empörung. Moralisierung. Emotionalisierung. Dämonisierung. Das Wegschneiden von Zusammenhängen, Kontext, Geschichte und Ursachen. Seit über 100 Jahren wird so Kriegspropaganda betrieben.

Es ist immer die gleiche Methode: ein Volk oder eine Nation als barbarisch etikettieren sowie stark emotionalisierende und menschenverachtende Handlungen dem Gegner unterstellen, um damit eine größere Zustimmung in Medien, Politik und Volk für geplante Kriegshandlungen zu erreichen. Zu nennen wären hier exemplarisch »der Deutsche als wilde Hunnenbestie« im 1. Weltkrieg oder »der Hufeisenplan« im Jugoslawienkrieg im Jahr 1999. Aufgeklärt und als Propaganda entlarvt werden solche Fälle ‑wenn überhaupt- erst Jahre später. Nämlich dann, wenn der Krieg schon längst vorbei ist.


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Presseblick (84)

Wie jetzt? Die FAZ zweifelt an der Neutralität von wikipedia? Das machen doch nur Schwurbler!

Eigentlich wollte ich mich noch intensiv mit dem Corona-Evaluierungsbericht befassen, dann kam jedoch mein Urlaub und meine Unlust dazwischen. Nun hat es der geschätzte Kollege »uepsilonniks« schon gemacht. Achtung! Überzeugte Coronisten könnten Schnappatmung bekommen:

  1. Es fand keine demokratische Legitimierung statt (Seite 55)
  2. Die Maßnahmen haben nicht geholfen (Seite 79)
  3. Die Impfung wirkt nicht (Seite 87)
  4. Die Maßnahmen waren teils verfassungswidrig (Seite 138)

Für alle, die immer noch der Meinung sind, dass es richtig war, von Anfang an, einen Bhakdi, einen Hockertz, einen Arvay und einen Wodarg nicht nur auszugrenzen, sondern auch rufschädigend zu vernichten, dem sei Seite 12 ans Herz gelegt: »Kontroverse Meinungen dürfen nicht ausgeklammert werden. Sie sind integraler Bestandteil einer demokratischen Debatte.« Kathrin Gerlof hat sich auf Telepolis auch dem Evaluierungsbericht gewidmet. Ihr Fazit:

»Interdisziplinäre Forschung hieße also auch, sich die Frage zu stellen und sie zu beantworten, um daraus Schlussfolgerungen zu ziehen, was dieser Generation angetan worden und ob dies gerechtfertigt ist.«

Ob es ein Großteil der Bevölkerung jemals schaffen wird aus dieser Massenpsychose herauszukommen? Ich habe da so meine Zweifel. Weiterlesen