Im Jahr 2030...

...Die Kurve muss flach werden!
...Der R‑Wert muss unter 1 bleiben!
...Wir dürfen keine Millionen Tote haben!
...Die Intensivbetten dürfen nicht voll werden!
...Konzerte, Theater und Clubs müssen leider geschlossen bleiben!
...Haltet Abstand! Setzt die Masken auf! Achtet auf die Nies-Etikette!
...Das Gesundheitssystem darf nicht überlastet werden!
...Stellt nicht die offiziellen Verlautbarungen in Frage!

»Glauben Sie keinen Gerüchten, sondern nur den offiziellen Mitteilungen, die wir immer auch in viele Sprachen übersetzen lassen.« (Angela Merkel, im März 2020)

Hört auf zu knutschen! Sex geht sowieso nicht! Geht nicht auf Partys! Bleibt Zuhause! Wir brauchen strengere Maßnahmen!  Jeder, der sich nicht daran hält oder die Fakten überprüft, ist ein Covidiot und Corona-Leugner! Das Infektionsschutzgesetz ist wichtiger als alle anderen Grundrechte! Denkt an die Alten! Seid solidarisch! Wir müssen die Tests ausweiten! 5 Millionen pro Woche! Es gibt keine falsch-positiven! Bald kommt die 53. Welle! Wir müssen alle zusammenhalten! Es liegt in unserer Hand! Bußgelder müssen leider auf 100.000 Euro erhöht werden! Jeder Kritiker wird fristlos entlassen! Auslandsreisen sind komplett verboten! Nur die Regierungs-Wissenschaftler haben Recht! Eure Daten müsst Ihr nun überall hinterlassen! Die Pandemie ist noch nicht vorbei! Schaut ins Ausland! Wir müssen...wir sollen...wir dürfen nicht...


Im Jahr 2080...

Ich. Ich. Ich.

Je älter ich werde, umso mehr fällt es mir auf: der neurotisch-narzisstische Charakter, der primär heiße Luft ablässt und sich vorzugsweise nur um sich selbst drehen will, nimmt immer mehr zu. Ob im Restaurant, im Bus, im Zug oder auf der Lohnarbeit: überall begegne ich Menschen, die vorzugsweise über sich selbst sprechen wollen. »Ich« kommt in jedem zweiten Satz vor. Da erzählt Eine die ganze Zeit, wie viele Kerle sie toll finden und darüber was  ihre Bedürfnisse sind, was sie sich vorstellt, wie er zu sein hat und was sie sich wünschen würde. Eine Andere schwadroniert stundenlang im Restaurant am Nebentisch über ihre Uni, ihre Semesterarbeiten, wie toll sie doch alles so schafft, was wie wo sie ihren Master machen könnte. Und so weiter und so fort.

Keine ernstgemeinten Fragen. Keine Neugier. Keine Aufgeschlossenheit. Keine Lust am Wissen. Kein Bock auf echte Kommunikation. Kein aktives Zuhören. Als ich vor bald 15 Jahren studiert und mich mit Kommilitionen im Park oder Cafe getroffen hatte, haben wir noch lang und ausgiebig über die Themen diskutiert, die in den Seminaren und Vorlesungen behandelt wurden. Die Uni war nicht Mittel zum Karriere-Zweck, sondern Leidenschaft zu Wahrheit und Veränderung. Wenn ich heute Studenten in der Öffentlichkeit miteinander reden höre, vernehme ich nur egozentrisches Karriere-Geblubber.

»Der wahre Schaden entsteht durch jene Millionen, die überleben wollen. Jene ehrenwerten Menschen, die nur in Ruhe gelassen werden möchten; die nicht wollen, dass ihr kleines Leben von etwas größerem als ihnen selbst durcheinander gebracht wird.«

-Sophie Scholl

Auch die Ich-Blogs nehmen rasant zu. Dutzendfache Blogs, die nur über sich selbst, über ihr Leben, ihre Kinder, ihre Familie oder ihre Beauty-Ernährung-Lifestyle-Reisen-Wellness-Bla-Blubb-Geschichten schreiben. Mikrokosmos vor Makrokosmos. Sich bloß nicht mit Themen beschäftigen, die absolut nichts mit dem eigenen Leben zu tun haben. Sie könnten womöglich den eigenen Horizont erweitern.


Ich. Bin. Wichtig.
Selbstinszenierung

Die identitätsgetriebene Linke

Die politische sowie bürgerliche Linke ist erfolgreich von innen zersetzt worden. Analytische Kritik an strukturellen Gewalten, an sozial ungerechten Ursachen und an neoliberalen Kontexten, sind weitestgehend aus dem Fokus linker Perspektive verschwunden. Korruption, Welthunger, Kriege, Waffenhandel, Neokolonialismus oder Armut interessieren kaum noch. Der Blick auf die Welt ist nun vor allem ein narzisstischer Blick nach innen: Sprachnormierung, Gender (LBQ/SJW/Diversität), Ernährung (vegan/bio/öko) und mobile »Eigenverantwortung« (Fahrrad, Elektro-Auto) bestimmen die Diskurse. In dem naiven Glauben, mit dem Einkaufswagen die Welt retten zu können, hat sich die politische und bürgerliche Linke von den neoliberalen Gangstern einseifen lassen. Weiterlesen

Gesunde sind schlecht fürs Geschäft

(laser.lurch, instagram.com, CC BY-NC-ND 4.0)

Es gehört zu den berüchtigten esoterisch-populistischen Verschwörungstheorien (»uuhh!«), ist aber gleichzeitig marktwirtschaftlich betrachtet absolut nachvollziehbar: Wer ausgeglichen, gesund, zufrieden und selbstbewusst ist, eignet sich für viele Industrien nicht als profitable Zielgruppe. Denn nur wer »Probleme« in irgendeiner Form hat, nur dem kann man auch »Lösungen anbieten«. Im Neoliberalismus geht es darum alles und jeden zur Ware zu machen. Wer wenig Sorgen und Nöte hat, dem kann man schlichtweg auch weniger verkaufen.

Weshalb sollte dann beispielsweise die Pharmaindustrie ein Interesse daran haben, alle Menschen via Medikamenten, Impfungen, Krankenhausaufenthalten und anderen medizinischen Dienstleistungen nachhaltig gesund zu machen? Also nach Krankheitsursachen forschen wollen? Würden sie schlussendlich damit nicht ihr gesamtes Geschäftsmodell zerstören? Wer gesund ist, geht nicht zum Arzt. Wer gesund ist, kauft keine (oder weniger) Medikamente.

»Goldman Sachs: Heilung ist schlecht fürs Geschäft«

Was folgern wir daraus? Es liegt im ureigenen Interesse von Big Pharma die Menschen chronisch krank zu halten, sie abhängig von Medikamenten zu machen (Nasenspray, Opiate etc.) und sie ständig in Angst und Unsicherheit zu versetzen. Natürlich sollen nicht alle gleichzeitig krank werden, sonst wäre ja das kaputtgesparte Gesundheitssystem am Ende. Weiterhin soll man nicht mehr dem eigenen Körper vertrauen, sondern nur noch Tabletten schlucken. Warum schreibt Niemand über die Stärkung unseres Immunsystems? Das alles ist natürlich pure Verschwörungstheorie und keine alltagsrealistische marktwirtschaftliche Profit- und Verwertungslogik.


»Jeder ist seines Krankheit Schmied!«

Spaßbefreit

Die Deutschen lieben ihre Verbote, Gesetze, Regeln und Verordnungen.

Der Corona-Wahnsinn gefällt nicht nur dem autoritären Charakter, sondern auch dem spaßbefreiten Neo-Biedermeier-Spießbürger. Ordnung. Disziplin. Fleiß. Gehorsam. Regeln, Verordnungen und Gesetze. Das sind die Tugenden des deutschen Weltverleugners: »Ordnung muss sein! Wo kommen wir sonst hin?« Das Hinterfragen und/oder in Frage stellen, der Sinnhaftigkeit und Verhältnismäßigkeit von Regeln und Verordnungen, war noch nie die Stärke der Eichmänner. Lieber schimpfen sie auf die Nachbarn oder prügeln auf das gerade aktuell, medial gelieferte Feindbild ein: Migranten, Arbeitslose, Flüchtlinge, Russen oder eben »Corona-Leugner«. Die biederernste und moralinsaure Verbotsgesellschaft will und kennt keine Selbstbestimmung mehr. Da wird erzogen und der moralische Zeigefinger erhoben, wo es nur geht: »Maske! Abstand! Maske! Abstand!«

»Hasenheide, Gleisdreieck, Mauerpark: Regelmäßig illegale Partys in den Berliner Parks«

Es ist in Corona-Zeiten zwar erwünscht, zu Tausenden gegen Rassismus zu demonstrieren (und da nimmt man es auch nicht so genau mit Masken und Abstand), aber uneigennützig feiern (Alkoholverbot ist in der Diskussion!), am Leben teilhaben, tanzen, singen und lachen? Das geht mal gar nicht! Wir sollen bitte schön depressiv, ängstlich und gehorsam sein! Mit gesenktem Kopf und Ganzkörperkondom durch die Welt laufen. Oder wie es ZEIT-Online formuliert: »Wie schaffen wir es als Gesellschaft, nicht Corona-müde zu werden? Wie hält man den Alarmzustand aufrecht?« Also weiter unsere Mitmenschen meiden und sie als wandelnde Virenschleudern betrachten. Sich Zuhause einbunkern. Lachen, Lieben, Zärtlichkeit, Nähe, Reisen, Selbstbestimmung, Empathie? Das alles können und wollen wir uns nicht mehr leisten!


Alles verboten
Selektive Ordnungsliebe
Studie zu psychischen und psychovegetativen Beschwerden mit den aktuellen Mund-Nasenschutz-Verordnungen

»Zeigen, was man hat!«

Als ich vor einigen Jahren auf einer Eltern-Kind-Reise mit rund 20 anderen Familien war, ist mir zum ersten Mal bewusst geworden, wie stark der Abgrenzungs- und Distinktionswille der Ober- und Mittelschicht nach unten hin ist. Man will zeigen, was man hat. Weshalb man so anders und besonders sei. Dabei geht es in erster Linie nicht nur um Geld, den neuen Porsche oder andere materielle Güter. Der Haben-Habitus zeigt sich hier insbesondere im sozialen Kapital. Eine gesunde Ernährung. Sozial erwünschte Hobbys (kochen, musizieren, lesen etc.). Regelmäßiger Sport. Eine schlanke Figur. Informelle Netzwerke. Ein sozial geachteter Beruf. Die tollen Kinder. Und niemals anecken oder für diskursive Konflikte sorgen, sondern stets die von allen erwünschte Zwangsharmonie zelebrieren.

Die eigene moralische Erhöhung ist in der gutbürgerlichen Akademiker-MIttelschicht ein immanenter Bestandteil des Selbstkonzeptes. Während der Hartz4-Empfänger bei Lidl einkauft, versorgen sich die Besser-Esser bei Basic und Bio-Company. Die binäre Sichtweise sorgt dann dafür, dass es nichts mehr dazwischen gibt und geben darf. Die Corona-Krise hat dies wieder eindrucksvoll bewiesen. Die sattgefressene Mittelschicht sonnt sich in der solidarischen Maskenpflicht und schwingt den autoritären Feindhammer gegen jeden, der es wagt, die eigene moralische Überlegenheit kritisch zu hinterfragen. Fakten, Zahlen und internationale Studien werden ignoriert und beiseite gewischt.

Das gleiche Spiel gibt es dann beim Thema »Impfen«. Wer die moralische Selbstüberhöhung ‑man würde ja sich selbst und seine Mitmenschen schützen- zur Disposition stellt, wird bis aufs Blut bekämpft. Argumente und sachliche Analysen laufen hier regelmäßig ins Leere. Stattdessen wird fast ausschließlich mit ad personam und ad hominem auf den Tisch gehauen. Auf der Eltern-Kind-Reise vor rund 5 Jahren galt ich dann beispielsweise schnell als komischer Kauz, weil ich es gewagt hatte, beim abendlichen Lagerfeuer nicht stundenlang nur und auschließlich über den eigenen kleinen Lebenskreis reden zu wollen. Aber genau das liebt eben die Mittelschicht: die Grabesruhe, den Status Quo und den narzisstischen Mikrokosmos.

Corona-Alltag

Eingeweihte dürften mittlerweile wissen, dass ich in Berlin lebe. Wer in Deutschland in einer Kleinstadt, in der Provinz oder gar auf dem Land lebt, dürfte von dem alltäglichen kafkaesken Coronoia-Irrsinn vermutlich nicht allzu viel mitbekommen. Deshalb ‑und weil ich mir unbedingt den Zorn von der Seele schreiben muss- gibt es heute ein paar wahnwitzige Beispiele aus Berlin. Im Namen der Volksgesundheit werden die schwachsinnigsten Verordnungen und Regeln verhängt. Vorneweg: wir haben auch weiterhin weniger als 0,01 Prozent Infizierte (nicht Erkrankte!) in Deutschland. Aber mit Fakten oder gar dem Verstand (Hahaha!) darf man heute Niemanden mehr kommen. Es regieren die Schreibtischtäter und die Eichmänner: »Aber die Verordnung sagt...« Wenn eine Verordnung sagen würde, einmal pro Stunde den eigenen Kopf gegen einen Baum schlagen zu müssen (sonst Lohnkürzung!), würden die Vollpfosten das dann auch machen? Weiterlesen

Linke Überheblichkeit

Ein typisch linkes Phänomen, wenn man es denn so bezeichnen will, ist die Klugscheißerei und die Arroganz. Ich nehme mich selbst davon nicht aus, wenn ich ehrlich bin. Es wird über Andersdenkende, die da oben oder über die da unten fast gleichermaßen gespottet, gelacht und gefeixt. Man selbst muss sich stets in einer moralisch erhabenen Situation und Denkhaltung wähnen. Ja, auch mir passiert das zuweilen. Nur manche treiben es auf die Spitze. Für sie scheint es ein regelrechter Freizeitsport zu sein, andere abzuwerten und niederzumachen. Oft sogar nur wegen kleineren Abweichungen von der eigenen Meinung, Lebenseinstellung oder Perspektive. Mit geiferndem Spott und tiefer Menschenverachtung wird beispielsweise auf die vermeintlich weniger Intelligenten, Frei‑, Alternativ- oder Anders-Denker sowie auf das Proletariat herumgehackt. Man selbst fühlt sich stets im Recht der einzig wahren und reinen Lehre.

»Die pauschale Diffamierung ersetzt ihnen die sachliche Auseinandersetzung.«

Es wird stets das Element gesucht, was trennt und niemals das, was verbinden könnte. Gleichzeitig fordern sie von Anderen Empathie, Solidarität und einen herrschaftsfreien Diskurs. Damit verlangen sie häufig von Anderen genau das, was sie selbst nicht bereit sind, zu geben und zu leben. Nein, man sollte hier nicht verallgemeinern. Das ist richtig. Ich kenne durchaus sehr liebevolle, mitfühlende Menschen, die aktiv zuhören und gewaltfrei kommunizieren können. Auch kann ich durchaus nachvollziehen, dass man als kritischer Mensch, in einer immer verrückter werdenden Welt, schnell sarkastisch und zynisch werden kann. Auch mir passiert das. Nur sollten wir uns vergegenwärtigen, dass man mit Verachtung, Hohn und Gehässigkeit, keine Menschen erreichen kann, sondern vielmehr das divide et impera der Herrschenden unfreiwillig mitspielt.


Aus allen Rohren!

Vertrauen

Ein wichtiger Aspekt der vermutlich mit dafür gesorgt hat, dass ein großer Riss durch die Bevölkerung geht, ist »Vertrauen«. Die Frage die sich stellt ist: Hat man Vertrauen zur Regierung, zu den Behörden, der Verwaltung, zu den Massenmedien, zu Smartphone-Apps, zur Pharmaindustrie und den wissenschaftlichen Experten? Oder hat man kein Vertrauen? Eine unterschiedliche Beantwortung der Frage lässt sich hier schwer miteinander vereinbaren. Hat man Angela Merkel und den Berichten der Tagesschau schon immer vertraut? Oder war man schon immer eher kritisch eingestellt und hat hundertfache Lügen, Affären und Skandale protokolliert? Wer die Glaubwürdigkeit, die Meinungs- und Deutungshoheit in der Vergangenheit schon mehrfach verspielt hat, braucht sich jetzt nicht zu wundern, warum so viele Menschen skeptisch sind und kein Vertrauen mehr haben.

Es gab politisches Handeln und politische Verantwortung sowie dutzendfache politische Skandale, Korruptionen, Lügen und Affären vor Corona. Sind die jetzt alle vergessen? Aus welchem Grund sollten die Verantwortlichen sich jetzt geändert haben? Weil jetzt alles neu und anders sei? Das hat man uns beispielsweise mit dem demographischen Wandel, der Globalisierung oder der Digitalisierung auch erzählt! Warum sollte ich gerade jetzt der Bundesregierung vertrauen? Hat sie etwa in der Vergangenheit einen guten Job gemacht? Hat sie sich etwa für die Bedürfnisse (oder gar für die »Gesundheit«) der Mehrheit der Bevölkerung jemals ernsthaft interessiert? Schaden vom deutschen Volk abgewendet, wie es der Amtseid sagt? Ja? Wo genau?

Weshalb sollte ich also Vertrauen haben? Bitte, liebe Maßnahmen-Verteidiger, überzeugt mich!


Narrative Legenden
Konstruierte Wirklichkeit

Die Angst vor dem Tod

Wir alle werden sterben! Irgendwann. Vielleicht morgen. Vielleicht in einer Woche. Einem Jahr. Oder in 30 Jahren. Wir alle werden ihn erleben. Ausnahmslos. Das muss man sich immer und immer wieder klar machen! Und damit ‑sowie mit sich selbst- seinen Frieden machen. Das Leben künstlich verlängern oder die ewige Jugend erleben wollen, indem man seine grauen Haare, Falten und andere Alterserscheinungen versteckt, ist ein aussichtsloser Kampf. Den Tod zu verdrängen, bedeutet letztlich, das eigene Leben zu negieren. Bewusst leben, heisst auch nicht zwingend rauchen, saufen, Dreck fressen oder sich anderweitig ungesund zu betäuben oder seine unerfüllten Bedürfnisse zu kompensieren. Ich glaube ja, dass die Coronoia-Massenhysterie gerade deshalb so gut funktioniert, weil die Angst vor dem eigenen Tod so weit verbreitet ist.

Es ist sicher kein Zufall, dass rund 80 Prozent aller Lohnarbeiter in Deutschland Schlafstörungen haben. Schopenhauer nannte den Schlaf den »kleinen Bruder des Todes«. Sich in etwas Unbekanntes fallen- das zu- und los-lassen (den Traum), die Kontrolle aufgeben, den Kopf ausschalten: immer mehr Menschen sind dazu nicht mehr in der Lage. Schließlich könnte das Unterbewusstsein Gedanken und Emotionen an die Oberfläche bringen, die man ganz bewusst tief in sich selbst vergraben hat (Selbstentfremdung). Die Angst zu Nichts zu werden, wo wir doch gerade im Social-Media-Zeitalter alle so unglaublich wichtig sind, versetzt wohl viele in lähmende Schockstarre. Und was macht man dann? Nach Mutti (Merkel) und den großen Bruder (Drosten) rufen. In der Hoffnung, dass sie einen beschützen mögen.


Corona Time