Verschwörungsleugner (7)

Im Zuge der sog. »Corona-Pandemie« haben insbesondere Regierungen, aber leider auch sehr viele Menschen insgesamt, der Pharma-Industrie uneingeschränktes Vertrauen entgegen gebracht. Zulassungs- und Entwicklungsverfahren, für mRNA-Genstoffe, wurden beschleunigt und erleichtert sowie Hersteller-Studien wurden bis heute (!) nicht unabhängig überprüft. Contergan. Schweinegrippe. Vogelgrippe. Lipobay. Das Schmerzmittel Vioxx. Und viele viele mehr. Alles vergessen.

Die Aussagen, sowie die selbst finanzierten Studien der Corona-Impfstoff-Hersteller, wurden von allen Massenmedien und der Politk völlig unkritisch übernommen. Dabei macht Big Pharma immer wieder negative Schlagzeilen wegen ihren skrupellosen Geschäften mit Impfstoffen, Medikamenten und Arzneimitteln. Sei es in Afrika, Indien oder auch in den USA. Zuletzt: die Opioidkrise in den USA. »Laut der US-Behörde CDC sind von 1999 bis März 2021 rund 850.000 Menschen wegen der Opioidkrise verstorben.« Weiterlesen

Verschwörungsleugner (6)

Reiche und Mächtige nehmen Einfluss auf Politik, Medien und Gesellschaft. Sie betreiben finanzstarken Lobbyismus, instrumentalisieren Parteien und Politiker für ihre eigenen Zwecke und haben Entscheidungsmacht durch Stiftungen, Privatmedien, Think Tanks, informelle Netzwerke und Parteispenden. Sie arbeiten gezielt mit Belohnungs- und Erpressungsmethoden, beauftragen PR-Firmen für großangelegte Kampagnen und beeinflussen die öffentliche Meinung. Massenmedien erhalten großzügige Spenden von politischen Institutionen und/oder vermögenden Privatleuten. Durch sogenannte Public-Private-Partnerships (PPP) werden öffentliche Gelder in privaten Investitionsvorhaben versenkt. Gewinne werden häufig privatisiert, Verluste sozialisiert.

Besonders mächtig und einflussreich sind Vermögensverwalter und Kapitalsammelstellen, wie Blackrock, Vanguard oder UBS. Sie besitzen Aktien-Anteile an den größten Konzernen und Banken auf der ganzen Welt. Aber auch Big Pharma, Big Tech, diverse »Geheimdienste« sowie der militärisch-industrielle Komplex sind hier nicht zu unterschätzen. Das alles wird heute als »krude Verschwörungstheorie« (VT) von »Verschwörungsgläubigen« abgetan und diffamiert. Es wird systematisch geleugnet, dass reiche, skrupellose und einflussreiche Menschen, Netzwerke, Unternehmen und Institutionen, einen völlig unverhältnismäßigen Einfluss auf die Gesetzgebung und auf politische Entscheidungen ausüben können. Die Berücksichtigung der Partikularinteressen von sehr reichen Minderheiten, sind in der Politik stets relevanter als der Wille des Volkes.

Es ist auch nicht relevant, ob am Ende ein »Mastermind« die Fäden in der Hand hält oder ob bewusst geschaffene Sachzwänge und strukturelle Gewalten »verantwortlich« sind. Es ist auch nicht relevant, ob am Ende alles genau geplant oder ob vieles auch improvisiert entschieden wurde (oder beides). Genau darauf stürzen sich aber am Ende die Alternativmedien-Diffamierer wie die öffentliche geförderte »Liberale Moderne«, um eine sachliche Debatte ‑über die unverhältnismäßige Macht von einflussreichen Subjekten- zu unterdrücken: »Alles Verschwörungstheorie! Alles Antisemitismus! Alles Populismus!«

Ergo: Verschwörungen existieren nicht und haben nie existiert! Und wenn, dann existieren sie nur in lokalen (Hasenzüchter-)Vereinen, aber nicht auf geopolitischer Ebene.


Weiterführende Links zum Thema:


Verschwörungsleugner (1−5)

Wir da oben. Ihr da unten.

Die Polizisten unten mit Maske. Die klatschenden Politiker oben ohne Maske.

»Politiker sind alle korrupt.«

»Die da oben machen eh was sie wollen.«

»Der kleine Mann von der Straße muss alles bezahlen.«

Solche Redewendungen werden gerade von Bildungsbürgern, Akademikern, Journalisten und Politikern schnell als billigen Populismus abgetan und entrüstet abgewiesen. Nur, diese Vorurteile und Klischees sind nicht über Nacht entstanden, sondern haben sich über Jahrzehnte durch dutzendfache Skandale, Lügen und Affären in der Realität bewiesen. Hinzu kommen strukturelle Ungleichheiten, Ungleichbehandlungen und Ungerechtigkeiten. Das nachhaltige Empfinden in der Bevölkerung ist vielfach: für die Herrschenden (»die Elite«) gelten offenbar ganz andere Regeln. Einige aktuelle Beispiele. Weiterlesen

Ziegenjournalismus (8): Deutungshoheit

Haben Journalisten den Mut, die Hand zu kritisieren, die sie füttert?

Die Rubrik »Ziegenjournalismus« will sich mit den ganz alltäglichen und üblichen Methoden der Mainstream-Presse, der Leitmedien, der bürgerlichen Medien (oder wie auch immer man sonst die großen, auflagen- und reichweitenstärksten Presseerzeugnisse nennen will) beschäftigen. Der Verlust der Deutungs- und Meinungshoheit sowie der Glaubwürdigkeit großer Medienhäuser, hat eben nicht erst mit den Social-Media-Phänomenen, vermeintlichen Fake News, »Verschwörungstheorien«, Putintrollen, den Lügenpresse-Vorwürfen oder mit dem Populismus angefangen, sondern schwelt im Hintergrund schon seit Jahrzehnten.

Heute geht es um die Meinungs- und Deutungshoheit. Sie bezeichnet den Anspruch über eine Sache, ein Ereignis oder eine Person, die Definitionsmacht zu haben. Was als wahr gilt und was nicht. In einer freiheitlich-pluralistischen Demokratie soll und muss es stets ein öffentliches Ringen darüber geben, was letztendlich die »Wahrheit« sei. In Diktaturen hingegen, bestimmen die Regierungen die »Wahrheit«. Das Bundesverfassungsgericht hält hier fest:

»Die Organisation des öffentlich-rechtlichen Rundfunks muss als Ausdruck des Gebots der Vielfaltsicherung dem Gebot der Staatsferne genügen.

Von pluralistischer Berichterstattung ist seit gut einem Jahr absolut nichts mehr zu sehen. Stattdessen: Gleichschaltung, Diffamierung der Kritiker und Tagesschau Aktuelle Kamera.

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Ziegenjournalismus (7): Meinungsfreiheit

Haben Journalisten den Mut, die Hand zu kritisieren, die sie füttert?

Die Rubrik »Ziegenjournalismus« will sich mit den ganz alltäglichen und üblichen Methoden der Mainstream-Presse, der Leitmedien, der bürgerlichen Medien (oder wie auch immer man sonst die großen, auflagen- und reichweitenstärksten Presseerzeugnisse nennen will) beschäftigen. Der Verlust der Deutungs- und Meinungshoheit sowie der Glaubwürdigkeit großer Medienhäuser, hat eben nicht erst mit den Social-Media-Phänomenen, vermeintlichen Fake News, »Verschwörungstheorien«, Putintrollen, den Lügenpresse-Vorwürfen oder mit dem Populismus angefangen, sondern schwelt im Hintergrund schon seit Jahrzehnten.

Heute geht es um das journalistische Selbstverständnis von »Meinungsfreiheit«. Im Jahr 2020 hat sich mehr und mehr gezeigt, dass viele Redaktionen und Journalisten nicht nur eine panische Angst vor ihrem Verlust der Meinungs- und Deutungshoheit haben, sondern auch vielfach mit verbaler Aggression und Abwertung auf alle reagieren, die ihre Beiträge, Thesen und Meinungen hinterfragen. Weiterlesen

Ziegenjournalismus (6): Gleichschaltung

Die Rubrik »Ziegenjournalismus« will sich mit den ganz alltäglichen und üblichen Methoden der Mainstream-Presse, der Leitmedien, der bürgerlichen Medien (oder wie auch immer man sonst die großen, auflagen- und reichweitenstärksten Presseerzeugnisse nennen will) beschäftigen. Der Verlust der Deutungs- und Meinungshoheit sowie der Glaubwürdigkeit großer Medienhäuser, hat eben nicht erst mit den Social-Media-Phänomenen, vermeintlichen Fake News, »Verschwörungstheorien«, Putintrollen, den Lügenpresse-Vorwürfen oder mit dem Populismus angefangen, sondern schwelt im Hintergrund schon seit Jahrzehnten.

Heute geht es um: »Gleichschaltung«. Die großen LeiDmedien sind bei vielen Themen (Syrien, Ukraine, Weselsky, China, Russland, Trump, Flüchtlinge, Corona etc.) komplett gleichgeschaltet. Das haben die Nachdenkseiten, aber auch das ZG-Blog in den letzten Jahren mehrfach aufgezeigt. Weiterlesen

»Ich bin reich!«

»Deutsche horten Milliarden im Ausland. Auslandskonten bleiben beliebt: Mindestens 590 Milliarden Euro haben Deutsche nach Informationen von NDR und SZ dort deponiert.«

tagesschau.de vom 24. Juni 2020

Anmerkung: Unglaublich, diese »Deutschen«! Wir haben überall Krise und die horten milliardenfach ihre Kohle im Ausland? Schämen die sich nicht? Diese rund 83 Millionen »Deutschen«? Ich muss ja zugeben, ich horte auch manchmal so ein paar Milliönchen in Luxemburg. Mein Nachbar hat letztens erst zu mir gesagt, er mache jetzt eine Überweisung von 3 Milliarden Euro auf sein Schweizer Bankkonto. Üblicher Alltag bei uns »Deutschen«. Wir sind halt reiche Säcke. Wir »Deutsche«. :jaja:

Filmtipp: »Parasite«

Der südkoreanische Spielfilm von Bong Joon-ho aus dem Jahr 2019, ist sicher kein Geheimtipp mehr. Schließlich hat er eine Fülle an Auszeichnungen und insgesamt vier Oscars abgeräumt. Viele bezeichnen ihn als Beitrag zum Klassenkampf oder als verschnörkelte Kapitalismuskritik. Das wird dem Film aber nur in Teilen gerecht. Denn er erzählt und visualisiert auf vielen (Meta-)Ebenen, durch die Bildsprache sowie im Subtext, was Erich Fromm schon im Jahr 1976 mit »Haben oder Sein« verdeutlichen wollte. Achtung Spoiler! Weiterlesen

Neulich beim Zahnarzt

Epikur: »Wie lange hält die Füllung?«

Zahnarzt: (kurzes Schweigen) »Kann ich schwer sagen. Aber die zahnärztliche Garantie von Zwei Jahren wird auf jeden Fall eingehalten. Meistens hält sie sogar länger.«

Epikur: »Soll das heißen, im schlimmsten Fall darf ich mir alle Zwei Jahre eine neue Füllung machen lassen?«

Zahnarzt: »Es gebe da auch Alternativen. Implantate, Vollprothesen, Zahnbrücken...«

Epikur: »Was die Kasse nicht übernimmt!«

Zahnarzt: »Wenn Sie sich für etwas entscheiden, finden wir sicher eine Lösung!«

Na klar doch! Eine »Lösung«. Hauptsache Dein Haus wird abbezahlt und Dein Urlaub finanziert! Wir sind schon wieder so weit, die finanzielle Situation eines Menschen anhand seiner Zähne identifizieren zu können. Moderner Neofeudalismus der Halbgötter in Weiß. Sie wollen nur Dein Bestes: Dein Geld!


»Neulich...«

Keine Armut. Nirgends. (2)

»Berlin testet ein Modell für solidarisches Grundeinkommen für Arbeitslose. «

zeit.de vom 20. Juli 2019

Und nun beginnt es: die Sprach-Propaganda zum Thema »Grundeinkommen«. Denn dieses Modell hat mit dem Sinn und Zweck des bedingungslosen Grundeinkommens absolut nichts zu tun. Denn:

»Dabei wird Arbeitslosen eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit im gemeinnützigen Bereich finanziert. Sie werden nach Tarif- oder Mindestlohn bezahlt und zum Beispiel als Mobilitätsbegleiter, Hausmeisterinnen oder in Pflegeeinrichtungen arbeiten. Die Jobcenter suchen die Teilnehmer aus.«

Die Tafeln haben weiter enormen Zulauf. Bundesweit gebe es mittlerweile »über 2.000 Essensausgabestellen in 947 Einrichtungen.« Bei den politisch Verantwortlichen und den bürgerlichen Massenmedien ist das absolut kein Thema, da wird sich weiter über Trump, Putin, Erdogan, Klimaschutz, die AfD und über vermeintlichen Sexismus echauffiert. Massenarmut? Interessiert nicht.

»Nach deren Angaben versorgen sich aktuell etwa 1,65 Millionen Menschen regelmäßig bei einer Tafel mit Lebensmitteln, die Märkte zuvor aussortiert und auf diese Weise günstig entsorgt haben.«

jungewelt.de vom 19. September 2019


Keine Armut. Nirgends.