An die Verharmloser der Gegenwart

»Der geschickte Journalist hat eine Waffe: das Totschweigen – und von dieser Waffe macht er oft genug Gebrauch.« (Kurt Tucholsky)

Nehmen wir ein paar anerkannte Eckpfeiler typischer Faschismus-Definitionen und überprüfen wir sie mal an der aktuellen Corona-Wirklichkeit in Deutschland im Jahre 2020/2021:

  • Gleichschaltung der Medien. Ausschaltung der Opposition. Keine alternativen Sichtweisen mehr zu lassen (Bhakdi, Wodarg etc.). Kritische Denker ausgrenzen. Totalitätsanspruch. (CHECK!)
  • Die breitflächige Installation eines Feindbildes (Impfverweigerer, Querdenker). (CHECK!)
  • Das Verhältnis von Individuum und Kollektiv neu gestalten und die Gemeinschaft als eigenen Wert installieren (Volksgesundheit). Ausgrenzung von Andersdenkenden (Querdenker). (CHECK!)
  • Anti-Liberalismus und Anti-Individualismus. (CHECK!)
  • Eine kulturstiftende, auf Mythen, Riten und Symbolen basierende, irrationale weltliche Ersatzreligion (Corona, AHA-Regeln, Masken, Lockdown). (CHECK!)
  • Gewalt gegen Andersdenkende, keine Meinungsfreiheit (YouTube‑, FB- , Twitter-Zensur) und keine freie Presse. (CHECK!)
  • Führerprinizp. Aushebelung und Übergehen des Parlamentes. Merkel entscheidet mit den Ministerpräsidenten. Das Parlament wurde mit Ausnahme des 3. Infektionsschutzgesetzes nie gefragt! (CHECK!)
  • Regieren via Verordnungen und Dekrete. Kritiker als Verrückte bezeichnen. (CHECK!)
  • Die Einschränkung von Grundrechten (Berufsfreiheit, Versammlungsfreiheit, Unverletztlichkeit der Wohnung, Reisefreiheit, Freiheit der Person etc.) (CHECK!)

(Quellen: wikipedia, Deutschlandfunk, Politik-Lexikon)

Nein, liebe Leute! Wer einen heraufkommenden Faschismus nur dann als Solchen anerkennen und sehen will, sobald es Massenmorde, Terrorherrschaft und Konzentrationslager gibt, der hat aus der Geschichte rein gar nichts gelernt! Denn dann ist es viel zu spät! Es fängt viel früher an! Wehret den Anfängen! Die Repressions-Methoden haben sich außerdem in 2020/2021 angepasst und modernisiert. Ja, heute gibt es Netflix, Amazon und Pizza-Lieferservice, aber gleichzeitig auch Kontaktschuld, Rufmord, Kündigung, Cancel Culture, Zensur, Denunziantentum, Ausgangssperren und Zwangseinweisung (Beate Bahner). Im Übrigen ging die Polizei auf einigen Querdenker-Demos sehr brutal zur Sache. Wer das alles nach bald einem Jahr immer noch nicht sehen und wahrhaben ‑oder gleich verharmlosen will- verschließt die Augen vor der Gegenwart!

Es geht auch nicht darum den Nazi-Terror zu relativieren, zu verharmlosen oder zu vergleichen! Wer jedoch das politische Gebaren 2020/2021 noch als »Demokratie«  bezeichnen will, hat nicht verstanden, was Grund- und Menschenrechte wirklich bedeuten. Sie gelten immer, auch und gerade in Krisensituationen! Krisen jedweder Art sind nämlich nicht das Argument dafür, sie gleich wieder einzukassieren, sondern sind die Prüfung dafür, wie ernst man es mit Grund- und Menschenrechten immer gemeint hatte! Das wollen die Maßnahmen-Befürworter einfach nicht verstehen und sehen den Faschismus erst dann, wenn wieder braune Horden durch die Straßen ziehen. Das, liebe Freunde, werden wir nicht wieder erleben. Auch die Macht hat dazu gelernt.

Faschismus ist Demokratie

faschismus_titelNach der Silvesternacht in Köln 201516 war nichts mehr, wie es vorher war. Pünktlich zum Start des neuen Jahres wurde der rechte, völkische und rassistische Korpsgeist der deutschen Bevölkerung wiedererweckt. Nachdem er sich jahrzehntelang nur selten, vor allem im Stammtisch- und Schrebergarten-Kreis zeigte, erfreute er sich von nun an wieder großer gesellschaftlicher und medialer Beliebtheit. Es durfte endlich wieder laut gehetzt und gezündelt werden. Flüchtlinge galten von nun alle als Sexmonster, die es auf deutsche Frauen abgesehen hätten. Linke, als naive Weltverbesserer, die nichts gegen die kriminellen Ausländerhorden unternehmen wollten. Und Gegner der Todesstrafe waren Unterstützer von Kinderschändern und galten als getarnte Pädophile. Was jetzt nur noch fehlte, war ein neuer, ein moderner Führer. Weiterlesen

Fatalismus und Faschismus

Politik
»Die da oben machen doch eh alle was sie wollen.«
»Man kann ja doch nichts ändern.«

Überwachung
»Ich habe ja eh nichts zu verbergen.«

Ernährung
»Wenn man danach geht, dann kann man sowieso nix mehr essen.« (Typische Reaktion auf einen kritischen Einwand bei gesundheitlich bedenklichen Zusätzen oder Lebensmitteln)

Lebenseinstellung
»Wir sind hier nicht bei ´Wünsch Dir was´, sondern bei ´So isses!´«
»Ist eben so. Kann man nix machen.«

Der fatalistisch eingestellte Bürger hält sich für macht‑, verantwortungs- und hilflos. Er sei primär nicht Gestalter und Schöpfer, sondern Opfer einer Welt, in die er sich bedingungslos einfügen will. Er geht jedem Konflikt aus dem Weg und bevorzugt die Zwangsharmonie, auch um den Preis der persönlichen Integrität. Dieser (leider weit verbreitete) Charakter in Deutschland bevorzugt weniger ein demokratisches, als vielmehr ein autokratisches, diktatorisches und faschistisches Herrschaftsprinzip. Insofern leben wir schon lange nicht mehr in einer Demokratie. Denn die ist ‑ohne freiheitsliebende, an Aufklärung, Politik und Kultur interessierte Menschen- schlichtweg nicht machbar.

Menschenrechte nur für Deutsche!

Die 16 Jährige Schülerin Aydin (Name geändert) aus Badenhausen, im Landkreis Osterode, wollte mal eben auf die Toilette gehen. Der Deutsch- und PW-Lehrer Dirk H. meinte daraufhin: »Du bist Türkin und hast hier keine Rechte!«. Er hatte in der Haupt- und Realschule gerade über das Thema Menschenrechte referiert und wollte damit wohl gleich klar machen, dass die nur für Deutsche gelten. Türken und andere Ausländer sollen wohl gefälligst mit Windeln in die Schule kommen oder sich gleich in die Hosen machen? Ob Dirk H. mit Thilo Sarrazin verwandt ist? Oder wachsen diese Unmenschen mittlerweile wie Unkraut aus dem Boden?

Quelle: NDR.de vom 9. Dezember 2010

Faschismussprech

Es scheint bei einer schwarz-gelben Bundesregierung kennt die bürgerliche Presse kein Halten mehr. Mit aller sprachlichen Härte versucht nun, z.B. die WELT, faschistisches Denken massentauglich zu machen:

Heinz Buschkowsky hat recht mit seiner Kritik an der Familienpolitik. Denn anders als geplant, schafft das Elterngeld vor allem Gebäranreize in der Unterschicht. Von 100 Elterngeldbabys, die eigentlich alle von Karrierefrauen hätten kommen sollen, steuerten diese im Jahre 2007 gerade mal neun bei. Eine folgenschwere Entwicklung.

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