Parallel-Universum (2)

Es wurden monatelang Millionen von Menschen nicht nur sozial und ökonomisch ausgegrenzt, sie wurden auch in tiefe Depressionen gestürzt, zu Freiwild erklärt, schikaniert, beleidigt, diskriminiert, abgewertet und diffamiert. Ungeimpfte Obdachlose wurden aus den U‑Bahnhöfen verjagt. Ungeimpfte Angehörige durften ihre Eltern nicht in den Pflegeheimen besuchen. Ungeimpfte Studenten wurden von den Universitäten vertrieben. Zahlreiche Auszubildende mussten ihre Ausbildung abbrechen, weil die Unternehmen 2G eingeführt hatten. Ungeimpfte Gläubige durften nicht mehr an Gottesdiensten teilnehmen. Hochzeitsfeiern für Ungeimpfte wurden verboten. Selbst die Tafeln führten teilweise 2G ein. Viele Maßnahmen-Kritiker wurden gecancelt oder gekündigt.

Eine menschenverachtende Ausgrenzung von Millionen von Menschen, das es so in dieser krassen Ausprägung seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gegeben hat! Viele Familien und Freundschaften wurden durch die politisch und medial motivierte Hetzjagd zerrissen. Und wofür das Alles? Um einen eiskalten Impfdruck aufzubauen für eine »Impfung«, die diesen Namen nicht einmal verdient hat. Kein Fremdschutz. Keine sterile Immunität. Eine Wirkung von maximal einigen Monaten. Mit einer bedingten Zulassung. Dafür die Möglichkeit von schwerwiegenden Impfnebenwirkungen. Außerdem wurde das Vertrauen mutwillig zerstört. In den Rechtsstaat. In die Wissenschaft. In die Massenmedien. In die Politik. In die Kirchen. In die Polizei und in staatliche Behörden. In die Medizin. Und in die Demokratie.

Aber die Vorsitzende des Deutschen Ethikrats (!!) wundert sich ernsthaft, woher diese große Empörung und Entrüstung eigentlich kommt? Sie glaubt weiterhin daran, etwas Gutes für die Gesellschaft getan zu haben? Sie müsste sich in Grund und Boden schämen, sich entschuldigen und um Verzeihung bitten! Stattdessen inszeniert sie sich als Opfer und zeigt voller Stolz ihre nicht vorhandene Empathie und ihren ausgewachsenen totalitären Narzissmus: »Wir brauchen mehr Regulierung für Twitter! Wir müssen aus allen Rohren schießen!« Weiß Frau Buyx etwa nicht, dass bereits Zehntausende Twitter‑, Facebook- und YouTube-Accounts in den letzten Zwei Jahren gesperrt und gelöscht wurden? Reicht wohl nicht, hm?

Während in allen anderen Ländern in Europa (mit Ausnahme von Österreich) Normalität einkehrt und Corona für die Menschen vorbei ist, wird in Deutschland der Kult weiter zelebriert. Wir werden wohl noch Jahre brauchen, um die Massenpsychose zu überwinden. Wenn überhaupt.


Parallel-Universum

Geschwätz von gestern (5)

»Keine Impfpflicht, Nirgends. Für die SPD sei klar: Es kann und es wird keine Impfpflicht geben!« (auf spd.de-gelöscht. Hier archiviert.)

Ich weiß. Ich weiß. Ende Gelände. Was will der noch mit »Corona«? Das Thema nervt. Schwamm drüber. Nicht mehr drüber reden. Vorbei ist vorbei. Nur, die Vergesslichkeit der Bevölkerung sorgt leider dafür, dass sich das Versagen von Justiz, Politik, Medien und der breiten Masse, in den letzten Zwei Jahren, wiederholen wird. Der autoritäre, empathielose und menschenverachtende Paternalismus wird wieder kommen. Ob im Herbst bei Corona, beim Ukraine-Konflikt oder beim Thema Klima. Es ist wichtig und notwendig, den Finger immer wieder in die Wunde zu legen. Und nicht so zu tun, als wäre nichts gewesen. Weiterlesen

Bullshit*Innen

Das ich kein Freund vom Gender-Wahnsinn bin, habe ich schon hier, hier und hier ausführlich geschildert. Für mich ist und bleibt der ganze Gender-Kram eine riesige Ablenkungsstrategie und kleinbürgerliche Wohlfühl-Oase, um sich mit den wirklich unangenehm-wichtigen Themen nicht auseinander setzen zu müssen: (Ressourcen-)Kriege, Korruption, Massenarmut, Waffenhandel, Landraub, Ausbeutungsverhältnisse, Deep State. Besonders die linksgrüne Fraktion liebt es, sich primär mit sich selbst zu beschäftigen. Welche Blüten der Gender-Quatsch treiben kann, zeigt uns eindrücklich die ARD:

»Braunbären sind zu 75% Veganer:innen“

Was ist mit Transgender-Grizzlys? Mit queeren Schwarzbären? Oder mit Regenbogen-Eisbären? Und überhaupt: das Geschlecht bei Tieren ist doch nur sozial konstruiert! Lasst doch jedes Tier das Geschlecht selbst bestimmen! Diese sexistische Diskriminierung muss aufhören! Jetzt! Es lebe die Diversität von Braunbären!


Diversität
Social Justice Warrior

Verbot von Diskriminierung

(Laser Lurch / CC BY-NC-ND 4.0)

7.3.1 »Es ist sicherzustellen, dass die Bürger darüber informiert werden, dass die Impfung nicht verpflichtend ist, und dass niemand politisch, gesellschaftlich oder anderweitig unter Druck gesetzt wird, sich impfen zu lassen, wenn er dies nicht selbst möchte.“

7.3.2 »Es ist sicherzustellen, dass niemand diskriminiert wird, weil er nicht geimpft wurde, aufgrund möglicher Gesundheitsrisiken oder weil er sich nicht impfen lassen möchte.“

Europarat. Resolution Beschluss 2361 (2021) vom 27.01.2021


»Adressat des Diskriminierungsverbots ist zuvörderst der Staat in seinem Handeln gegenüber den Bürgern. Insbesondere dient das Diskriminierungsverbot als Abwehrrecht gegenüber Übergriffen des Staates und seiner Organe.«

wikipedia zu »Diskriminierungsverbot«


»Das Dis­kri­mi­ne­r­ungs­ver­bot des Art. 14 Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) gilt nament­lich für eine Dis­kri­mi­nie­rung aufgrund:

  • des Geschlechts,
  • von Ras­se und Hautfarbe,
  • der Spra­che,
  • der Reli­gi­on oder Weltanschauung,
  • einer poli­ti­schen Anschauung,
  • der Natio­na­li­tät,
  • der sozia­len Her­kunft oder des Vermögens,
  • der Zuge­hö­rig­keit zu einer natio­na­len Minderheit,
  • der Geburt oder eines Standesrechts.

Die­se in Arti­kel 14 EMRK ent­hal­te­ne Auf­zäh­lung ist aller­dings nicht abschlie­ßend (»ins­be­son­de­re«). Die Men­schen­rechts­kon­ven­ti­on gewähr­leis­tet die Men­schen­rech­te und Grund­frei­hei­ten viel­mehr voll­stän­dig dis­kri­mi­nie­rungs­frei, gleich auf wel­cher Grund­la­ge die Dis­kri­minie­rung fußt

Europäische Menschenrechtskonvention. Artikel 14.


»Ungeimpfte müssen draußen bleiben!«


Empathie nur noch für Geimpfte.
Solidarität nur noch für Geimpfte.
Wahlrecht nur noch für Geimpfte.
Bankkonten nur noch für Geimpfte.
Grundrechte nur noch für Geimpfte.
Führerschein nur noch für Geimpfte.
Freies Atmen nur noch für Geimpfte.
Mietwohnungen nur noch für Geimpfte.
Sozialleistungen nur noch für Geimpfte.
Demonstrationen nur noch für Geimpfte.
Mitmenschlichkeit nur noch für Geimpfte.
Freie Meinungsäußerung nur noch für Geimpfte.
Medizinische Behandlungen nur noch für Geimpfte.
Strom, Wasser und Heizung nur noch für Geimpfte.
Küssen und Geschlechtsverkehr nur noch für Geimpfte.

Ist das jetzt Volksverhetzung, staatliche Willkür und Schikane, Diskriminierung oder gar geschmacklose Satire? Nein, das sind nur ernstgemeinte politische Vorschläge zur Aufrechterhaltung des gesunden Volkskörpers!

Männlich. Weiß. Hetero.

Ich bin privilegiert und weiß es gar nicht. Ich werde wohl angeblich weniger diskriminiert. Generalisierte Vorwürfe und Anschuldigungen zählen nicht! Deshalb stehe ich in der Opferpyramide ganz unten. Ich habe meine Fresse zu halten! Mir habe es doch gut zu gehen! Ich dürfe nicht klagen, jammern oder mich diskriminiert fühlen! Beispielsweise wegen der Frauenquote, dem Sorge‑, Scheidungs- und Unterhaltsrecht in Deutschland oder, dass Männern (also auch mir) generell unterstellt wird, gewalttätig, gefühllos, notgeil und egoistisch zu sein. Ich bin männlich, weiß und heterosexuell. Ich gehöre zur Tätergruppe, sagen sie. Latente Männerfeindlichkeit im Gewand von linksgrüner, feministischer Komfortzonen-Gender-Ideologie. Das ist natürlich keine Diskriminierung. :nene:

Genau! Und was machen wir gegen Krankheiten? Wir bekämpfen sie!

[»In diesem Beitrag verwende ich keinen Gender-Gap (Unterstrich, z. B. in Schüler_innen), um Menschen, die sich als Frauen, Männer, Trans*-Personen, Inter*, gendernonconforming, genderqueer, twospirit, weder*-noch*, sowohl*-als auch*, als weder das eine noch das andere und als dazwischen definieren, direkt anzusprechen. Ich bitte untertänigst um Verzeihung!«]

Ausgrenzungsromantik

Das Netzwerk »Soziales Marketing« startet im Oktober 2013 eine bundesweite Kampagne mit dem Titel »Initiative zur Romantisierung von Erwerbslosen, Flüchtlingen und Obdachlosen«. Ziel sei es, »die armen Bevölkerungsschichten der Öffentlichkeit näher zu bringen und für ein positives Image zu sorgen«, so der Pressesprecher Armin Müller. Man habe eine professionelle Werbeagentur verpflichtet, die sich bei der Gestaltung der Plakate vor allem an das Kindchenschema von Tierkindern und Babys orientiere: »Mit Empathie, Mitgefühl und Humanismus spricht man heutzutage keine Zielgruppe mehr an. Haustiere und Babys werden jedoch immer beliebter, das zeige besonders Facebook, wo Millionen User täglich Tier- und Babybilder miteinander tauschen würden«, meint der Werbefachmann. Den »ist das  aber süß – Effekt« wolle man auch für Obdachlose, Asylanten, Rentner und Erwerbslose erreichen.

Sozialverbände, Gewerkschaften und Tafeln zeigten sich begeistert. Sie hoffen, dass diese Kampagne dazu beiträgt, die Interessen von finanziell armen Menschen in Deutschland besser vertreten zu können. Auf die Frage, was das Netzwerk »Soziales Marketing« von der Agenda 2010 halte, betont Armin Müller, dass man sich zu politischen Fragen nicht äußern wolle. Er halte jedoch besonders die Hartz-Gesetze als eine wichtige Errungenschaft für eine moderne Gesellschaft: »Nur so werden Eigenverantwortung, Chancengerechtigkeit und Erwerbsanreize gefördert und gefordert«. Gesponsert wird das Projekt von der Deutschen Bank, McKinsey und der Allianz.

Presseblick (5)

Die Aktion Mensch hat eine interessante Studie zum Thema berufliche Teilhabe und Einstiegshemnisse von behinderten Menschen herausgebracht: »Als größte Barriere bei der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung identifiziert die Studie Bedenken der Arbeitgeber über eine geringere Leistungsfähigkeit«. Auch sei der Anteil an arbeitslosen Akademikern mit Behinderung zwischen 2009 und 2012 um 17 Prozent gestiegen. Zeitgleich sank die Zahl der arbeitslosen Akademiker ohne Behinderung um rund vier Prozent. Noch Fragen?

Auf faz.net wurde die Schönheitschirurgin Cynthia Ann Wolfensberger interviewt: »Unsere Gesellschaft ist sehr pubertär. Wie Menschen, die noch nicht ganz erwachsen sind, wollen heute alle wie die anderen aussehen«. Tja, aber vom erwachsen werden, vom sich selbst lieben und akzeptieren lernen verdienen Schönheitschirurgen ja nichts, oder? Vielmehr würden ihnen dann die Kunden ausgehen. Heuchlerische Doppelmoral, die uns hier aufgetischt wird. Gerade diese Branche nährt sich, wie ein Blutsauger, an den Minderwertigkeitskomplexen der verunsicherten Massen. Weiterlesen

Anti-Diskriminierungsland

Deutschland ist ein Anti-Diskriminierungsland! Hier wird nicht diskriminiert. Schon gar nicht wegen der Hautfarbe, der Herkunft, der sexuellen Ausrichtung, dem Haarschnitt oder der Religion. Weder Medien noch Politiker würden jemals hetzen oder verunglimpfen. Und die Bürger schon gar nicht. Alle wahren und leben doch Artikel 1 des Grundgesetzes! Angeblich soll die Post nun einen Afrikaner nicht eingestellt haben, eben weil er eine schwarze Hautfarbe hatte. Die Post beruft sich aber darauf, sie habe ihn nicht eingestellt, weil er »nicht gut genug deutsch« könne. Nun darf die Post dem Afrikaner 5400 Euro Entschädigung zahlen. Ob »der Afrikaner« — der im SZ-Artikel immer nur als namenloser »Afrikaner« tituliert wird — sich von dem Geld nun wenigstens einen Deutsch-Kurs gönnt?