Ziegenjournalismus (6): Gleichschaltung

Die Rubrik »Ziegenjournalismus« will sich mit den ganz alltäglichen und üblichen Methoden der Mainstream-Presse, der Leitmedien, der bürgerlichen Medien (oder wie auch immer man sonst die großen, auflagen- und reichweitenstärksten Presseerzeugnisse nennen will) beschäftigen. Der Verlust der Deutungs- und Meinungshoheit sowie der Glaubwürdigkeit großer Medienhäuser, hat eben nicht erst mit den Social-Media-Phänomenen, vermeintlichen Fake News, »Verschwörungstheorien«, Putintrollen, den Lügenpresse-Vorwürfen oder mit dem Populismus angefangen, sondern schwelt im Hintergrund schon seit Jahrzehnten. Heute geht es um: »Gleichschaltung«. Die großen LeiDmedien sind bei vielen Themen (Syrien, Ukraine, Weselsky, China, Russland, Trump, Flüchtlinge, Corona etc.) komplett gleichgeschaltet. Das haben die Nachdenkseiten, aber auch das ZG-Blog in den letzten Jahren mehrfach aufgezeigt. Weiterlesen

Breaking News

Thomas Röper, Blogger und Osteuropa-Experte vom Anti-Spiegel, hatte die einmalige Gelegenheit Alexander Onischenko, ehemaliger Vertrauter von Petro Poroschenko (Präsident der Ukraine von 2014 bis 2019), zu interviewen. Herausgekommen ist, unter anderem, dass der Maidan sowie Vitali Klitschko von ukrainischen Oligarchen und den USA finanziert wurde. Onischenko: „Black Lives Matter wurde mit Schwarzgeld aus der Ukraine finanziert.“ Man darf gespannt sein, »wie« oder »ob« darüber berichtet werden wird. Erinnert Ihr euch noch an den Müller-Report? Auch das passte unseren NATO-Medien nicht in das Narrativ  und wurde deshalb sehr klein gehalten.

Der Jahresbericht von Lobbycontrol 2019/2020 betont, dass gerade Krisenzeiten von einflußreichen Gruppen ausgenutzt wird, um ihre Herrschaft zu festigen. Die Macht großer (Digital-)Konzerne und Milliardäre auf die Bundesregierung und die EU ist weiterhin enorm groß: »Wir fanden heraus, dass tatsächlich Monsanto die Studien beauftragt und finanziert hatte.« Bezahlte Auftragsstudien wird es aber bei Covid-19 natürlich nie niemals geben.

»Fall Epstein: Vorsitzende Richterin angegriffen, Sohn erschossen [...] Epstein selbst wurde Monate zuvor in seiner Gefängniszelle getötet. Überwachungskameras funktionierten „versehentlich“ nicht [...] Jeffrey Epstein hatte einen elitären Kinderschänderring betrieben, der von Mitgliedern der Reichen und Mächtigen genutzt wurde. Auf den Passagierlisten seines „Lolita-Express“-Fliegers findet sich beispielsweise mehrere Male der Name Bill Clinton.«

- Blauer Bote Magazin und RT Deutsch

Der Tagesspiegel fragt: »Achtet die deutsche Wirtschaft die Menschenrechte nicht?«, und thematisiert die Haftung sowie die Kontrolle von Lieferketten. Man setze, wie üblich, auf die Selbstverpflichtung von Unternehmen, denn man wolle sie nicht finanziell »belasten«. Kinderarbeit und soziale Ausbeutung in Südostasien werden dabei billigend in Kauf genommen. Den Vogel schießt der Kommentar von »Spreesurfer« ab: »Menschenrechte sind keine globale Angelegenheit.« So geht Neoliberalismus!