Bananenrepublik Deutschland (24)

Seit Jahren sagt Ben von »Ben ungeskriptet«, dass er »kein Journalist« sei. Er unterhält sich mit interessanten Menschen. Er hat keine Agenda und fragt auch selten scharf nach. Die Landesmedienanstalt in NRW hat ihn aber zu einem Journalisten gemacht, damit man ihn einschüchtern und auf Linie bringen kann.

Ein Journalist von »Apollo News« wurde, am Randes des Parteitages der AfD in Erfurt, von der vermeintlichen Antifa zusammengeschlagen. Damit es nicht wie ein Angriff auf die Pressefreiheit aussieht, wollten ihn kurzerhand später einige Medien zu einem Nicht-Journalisten erklären.

Immer so, wie es die Erzählung der Superguten gerade braucht.

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Medienkompetenz (11)

-der mentale Stacheldraht-

Die Journalistin der Berliner Zeitung, Sophie-Marie Schulz, war bei »Ben ungeskriptet« und hat ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert. Ben hat es hier wieder geschafft, mit seiner sympathischen, wertschätzenden und unaufgeregten Art, seiner Gesprächspartnerin Aussagen zu entlocken, die sie so sonst womöglich nicht getätigt hätte. Sie hat einige entlarvende Sätze von sich gegeben.

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Kurz kommentiert (1)

1.) »Verfassungsgericht nimmt Klage gegen Verurteilung von C.J. Hopkins wegen Volksverhetzung nicht an.«

- Norbert Häring vom 11. Juni 2026

Die Einen dürfen ständig Hitler-Vergleiche ziehen (AfD, Putin und Trump sind Hitler) oder gar ihre Cover mit Nazi-Symbolen schmücken (Stern, Spiegel, Fokus etc.) und die Anderen bekommen sofort ein Strafverfahren wegen Volksverhetzung. Der Goldstandard in »unserer Demokratie« ist der Doppelstandard. Das für Jeden offensichtlich sichtbar zu machen, muss ja nicht sein. Also Klage nicht annehmen und sich wegducken. Mission erfüllt.

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Empfehlungen (11)

Eine Putinversteher-Straße.

Der investigative Journalismus ist faktisch tot. Kein Journalist in den Mainstream-Medien traut sich heute noch, staatliche Narrative zu hinterfragen, Skandale von Banken, der NATO oder von Konzernen aufzudecken sowie Korruption und finanzielle Netzwerke von Reichen und Mächtigen zu kritisieren.

Wer es dennoch wagt, der wird ganz schnell aussortiert. Und damit nicht gleich wieder die Populismus‑, Schwurbel- oder Verschwörungskeule kommt, stelle ich heute investigative Dokumentationen vor, bei denen es den Filmemachern und Journalisten genau so ergangen ist.

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Medienkompetenz (8)

- Die Bundespressekonferenz -

Florian Warweg: »Hat die Bundesregierung eine Kenntnis darüber, dass ukrainische Asow-Brigaden mit NS-Symbolik in Deutschland stationiert sind?«

Pressesprecher der Regierung: »Das können wir Ihnen an dieser Stelle nicht sagen. Bitte wenden Sie sich an die dafür zuständige Behörde.«

Florian Warweg: »Weshalb erhält die Bill-Gates-Stiftung 600 Millionen Euro aus Bundesmitteln?« Weiterlesen

Medienkompetenz (7)

- Geschichte, Kontext und Ursachen -

Jeder geopolitische Konflikt und Krieg hat einen geschichtlichen Hintergrund. Kriege entstehen nicht über Nacht. Ihnen liegen geopolitische und ökonomische Interessen, Ziele und Entwicklungen zugrunde, die von verschiedenen Regierungen und Gruppen über Jahre und Jahrzehnte, erhoben und formuliert wurden. Wut, Frust, Zorn und Hass stauen sich dann solange auf ‑und/oder werden sogar gezielt befördert- bis es explodiert und zu einem heißen Konflikt kommt. Weiterlesen

Ziegenjournalismus (14): »Selbstzensur«

Haben Journalisten den Mut, die Hand zu kritisieren, die sie füttert?

Die Methoden zur Unterdrückung und Ausgrenzung von nicht erwünschten Meinungen, Analysen und Argumenten, sind immer auch ein Ausdruck des jeweiligen Zeitgeistes und der konkret vorhandenen technischen Möglichkeiten. Im Zeitalter der Digitalisierung braucht es kein Wahrheitsministerium, sondern Faktenchecker. Es benötigt keine öffentlichen Bücherverbrennungen, sondern Algorithmen, die narrativkritische Beiträge zum Verschwinden bringen. Man braucht keine »bösen Mächte« oder einen »Diktator«. Es genügen Sozialtechniken, wie Nudging, Gaslighting oder Kontaktschuld.

Auch eine staatlich verordnete Zensur ist nicht mehr nötig, da sich Bürger und Journalisten zunehmend selbst zensieren. Aus Angst vor Rufschädigung, Karriereknick oder Jobverlust ‑und wegen finanziellen Abhängigkeiten- werden viele Themen freiwillig gemieden. Methoden, zur Aufrechterhaltung der Meinungs- und Deutungshoheit, sind zudem deutlich günstiger, ressourcenschonender und unsichtbarer, als ein politischer Repressionsapparat. Weiterlesen

Propaganda (11)

- Unterhaltungsindustrie -

»Propaganda ist der Mechanismus, mit dem Ideen im großen Stil gestreut werden, hier im weiteren Sinne verstanden als der wohlorganisierte Versuch, einen bestimmten Glauben oder eine Doktrin zu verbreiten.«

- Edward Bernays. »Propaganda«. Orange Press Verlag. Berlin. 2007. S. 28

Die Bevölkerung will sich immer weniger so verhalten und das toll finden, was Unternehmen, Politiker oder Journalisten für uns vorgesehen haben. In der Politik ist es mittlerweile mehr als offensichtlich, dass die Herrschaften völlig abgetrennt und isoliert von den Bedürfnissen, Sorgen und Interessen der einfachen Bevölkerung leben. Aber es gibt noch einen ganz anderen Bereich, wo das auch immer stärker zum Vorschein kommt und der Widerstand in der Bevölkerung immer stärker formuliert wird: in der Unterhaltungsindustrie. Weiterlesen

Medienkompetenz (6)

statista.com vom Januar 2023

- Glaubwürdigkeit -

Mich fragte vor kurzem Jemand, wie man heute ‑zwischen Mainstreammedien und alternativen Medien- noch die Wahrheit erkennen würde? Woher solle man denn nun wissen, was stimmt und was nicht? Wem kann man noch glauben? Ich antwortete, dass es eine Reihe von Kriterien gibt, die aufzeigen können, ob eine sachliche und unabhängige Berichterstattung oder nur Haltungsjournalismus mit Selbstzensur vorliegt. Weiterlesen

Medienkompetenz (5)

- Kognitive Verzerrung (cognitive biases) -

Es kann nicht sein, was nicht sein darf und nicht sein soll. Dann entstehen bei den ÖRR Balkendiagramme, bei denen 15 mehr als 17 Prozent sind, 11 und 17 Prozent ungefähr gleich groß ist und eine richtige Zahlen-Reihenfolge gar nicht dargestellt wird:

»Bericht aus Berlin« (ARD) vom 8. September 2024

Als der »Fehler« aufflog, entschuldigte sich der Sender kleinlaut. Die Brandenburg-Wahl am 22. September 2024 hat dann aber wieder aufgezeigt, wie viele Journalisten ticken. Was nicht sein darf, nicht sein soll und was und/oder wen sie mögen oder nicht mögen. Da werden 13 Prozent nicht an die dritte Stelle gepackt (wo sie hingehört), sondern ganz nach hinten verfrachtet:

tagesschau.de vom 22. September 2024

Und nein, das hat keine sonstigen »technischen oder formalen Gründe«, denn wenn selbst der Spiegel das hinbekommt, dann sollte der ÖRR das auch schaffen, oder?

spiegel.de vom 23. September 2024


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