Unbequeme Fragen (2)

  1. ) Warum gab es für Deniz Yücel überall mediale Solidaritätsbekundungen und bei Julian Assange wird sich ausgeschwiegen?
  2. ) Warum haben die USA im 1. Weltkrieg erst 1917 eingegriffen?
  3. ) Wer finanziert eigentlich Reporter ohne Grenzen, Amnesty International und den WWF?

Unbequeme Fragen (1)

6 Gedanken zu “Unbequeme Fragen (2)

  1. 2.) Im Kriegswinter 1916/1917 befürchteten die US‐Banken, die Großbritannien und Frankreich umfangreiche Kredite gewährt hatten, ihr Geld nicht mehr zurückzubekommen, da das Deutsche Reich im Vorteil war. Also erklärten die USA auf Drängen der Wall Street Deutschland den Krieg. Aus den Reparationszahlungen, die 1919 im Versailler Vertrag festgelegt wurden, konnten GB und F die Kredite zurückzahlen.

  2. 5. Warum mokiert sich bis heute alles über den mottenzerfressenen Vorhang Stasi, während weltweit und umfassend jeder digital überwacht wird und dem durch die entsprechenden Endgeräte Vorschub leistet — beim Fragen nach Verschlüsseln jedoch vermeintlich nichts zu verbergen hat?

    6. Warum ist Edward Snowden in Russland nur bedingt sicher und derzeit aus russischer Sicht der beste Stachel im Fleisch der USA?

    7. Warum bekommen Menschen im Gebiet der ehemaligen DDR 30 Jahre nach Ansage der blühenden Landschaften immer noch weniger Lohn, haben kaum Tarifbindung und dafür um so mehr prekäres Einkommen bzw. ist dort die »Armutsquote und -gefahr« noch latent höher als im Bereich der alten BRD?

    8. Warum ist Emanzipation neben der zwischen Frauen und Männern oder auch Menschen verschiedener Herkunft nicht einmal innerhalb eines Landes möglich — s.o. zum Osten?

    9. Warum greifen Medien diese Themen meist nur als Quotenmacher auf und machen dabei auf Narrativen herum statt auf echter Information und Kritik, die wissenschaftlich fundiert ist?

    Fragen über Fragen...

  3. Ist ja prinzipiell richtig, Journalisten zu stützen, die anderswo verfolgt werden. Bei Yücel aber auch ein schönes Beispiel, wie man etwas Positives ins Negative umkehrt, wenn es selektiv geschieht.
    Assange zum Einen, aber Yücel ist eben auch der »gute Türke«, den man gerne vorzeigt, um davon abzulenken, daß der Aufstieg der Erdogans dieser Welt viel zu tun hat mit dem Verhalten des Establishments selber.

  4. Meiner Beobachtung nach findet sich kaum eine NGO, die vollständig ihre Hände in Unschuld waschen kann. Die beauftragen gerne externe Unternehmen mit dem Heranziehen der Spender. Bei diesen externen Unternehmen wird meist Lohndumping praktiziert und Druck auf die Mitarbeiter ausgeübt. Bereits diese Missstände sind den NGOs egal, sollte sich nun unter den Spendern ein Unternehmen befinden, welches mit den Zielen der jeweiligen NGO unvereinbar ist, redet man sich raus, man hätte von nichts gewusst und könne dem externen Dienstleister keine Vorschriften machen, wen sie mit welchen Mitteln als Unterstützer gewinnen.
    Als Außenstehender ist es auch abseits offensichtlicher Greenwashing‐Kooperationen zwischen NGO und Unternehmen schwer durchschiubar mit welchen externen Dienstleistern die jeweilige NGO zusammenzuarbeitet.

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