Der pädagogische Happen (43)

Der Schuldirektor an meiner Grundschule hat Geburtstag. Er wird 60 Jahre alt. Einige Kolleginnen überlegen in der Teamsitzung, wie sie ihm eine Freude machen können. Man einigt sich auf einen Gutschein für ein Gourmet-Restaurant sowie auf eine Überraschungsfeier am Abend. Von 18 bis 22 Uhr. Nach Feierabend. An einem Mittwoch im Juni. Das ist natürlich keine bezahlte Arbeitszeit, sondern Freizeitvergnügen. Dennoch wird um zahlreiches Erscheinen »gebeten«. Es geht schließlich um den Schuldirektor und nicht um irgendeinen Untermenschen Praktikanten!

Einige Tage später wird der Bundesfreiwillige (auch euphemistisch »Bufdi« genannt) damit beauftragt, von sämtlichen Mitarbeitern Geld für den Gutschein einzusammeln. Jeder soll soviel geben, wie er oder sie möchte. Außerdem soll er eine Teilnehmer-Liste für die Geburtstagsfeier führen. Natürlich nicht, um einen subtil-sozialen Druck aufzubauen, sondern nur wegen der Planung der Feier. Transparenz und so. Ein Pädagoge, der musikalisch begabt ist, will sogar ein eigenes Stück für den Direktor komponieren und aufführen. Das alles wird selbstverständlich für normalsterbliche Kollegen nicht gemacht. Warum auch?

Als der Bufdi zu mir kommt, versuche ich erst gar nicht, mir billige Ausreden zu überlegen. Dieses unwürdige und neofeudale Spektakel, muss und will ich mir nicht geben. Noch vor einigen Monaten wollten mich viele Kolleginnen — wegen meinem Impfstatus, meiner Maßnahmen-Kritik, meiner Verweigerung ständig »Maaaske« zu brüllen sowie wegen meiner Frechheit, selbst zu denken — am Liebsten (und mit voller Überzeugung, das Richtige zu tun) in die Gosse stoßen. Jetzt tun sie wieder alle so, als wäre nie etwas gewesen. Aber ich soll nun ganz devot und geschichtsvergessen der Führung huldigen?


Kinder in Deutschland
Der pädagogische Happen

Der pädagogische Happen (42)

An unserer Grundschule existieren zwei Willkommenklassen mit jeweils rund 15 Kindern. Die erste Klasse wurde vor fünf Jahren eröffnet, die Zweite letztes Jahr. In Ihnen befinden sich hauptsächlich Kinder aus Syrien, Afghanistan, Afrika, Osteuropa und aus dem arabischen Raum. Bevor die Kinder dort primär deutsch lernen (Deutsch als Zweitsprache: DaZ), findet hier vor allem Traumabewältigung und Soziales Lernen statt.

Nun haben wir mittlerweile rund 10 Flüchtlingskinder aus der Ukraine an unserer Schule. Im Gegensatz zu den Flüchtlingskindern aus den beiden Willkommensklassen, werden sie nicht nur, von Kindern, Eltern und Schulpersonal, viel herzlicher und empathischer empfangen — sondern auch direkt, von Anfang an, in reguläre Klassen gesteckt. Da lernen sie viel schneller die deutsche Sprache und der soziale Anschluss wird dadurch enorm erleichtert. Viele Pädagogen fordern das auch schon seit Jahren für die geflüchteten Kinder aus Syrien, Afghanistan, Afrika usw., was jedoch bei vielen Lehrern auf Widerstand stößt.

»In Deutschland wird ein Unterschied gemacht zwischen ukrainischen und anderen Flüchtlingen. Sozialverbände fordern, dass die neuen Regeln für alle gelten sollen.«

Bernd Müller. Telepolis vom 11. Spril 2022

Es gibt, für die Flüchtlingskinder aus der Ukraine, einen regelmäßigen Kuchenverkauf, bei der die Erlöse Hilfsorganisationen gespendet werden sowie generell eine große Hilfsbereitschaft von Lehrern und Eltern. Das war und ist bei den Willkommensklassen überhaupt nicht so. Der schale Beigeschmack von »guten Flüchtlingen« und »schlechten Flüchtlingen« erhärtet sich zusehends. Die Massenmedien mit ihrem täglichen Dauerfeuer von Moral und Haltung, tragen ihren Teil zur subjektiven Bewertung von geflüchteten Menschen (und insbesondere auch Kindern) bei.

Wenn dann noch der Spiegel vom »Arbeitsmarktwunder« spricht (20.03.2022, Spiegel, Ausgabe 12/2022), weil viele ukrainische geflüchtete Frauen gut qualifiziert seien sowie die Kultusministerkonferenz (KMK), »hochwertige Sprachangebote« und eine »schnelle Integration« fördern will — sieht man, wie hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Die Kinder aus den Willkommensklassen spüren das.


Kinder in Deutschland
Der pädagogische Happen (1−41)

Der pädagogische Happen (41)

Auf der Klassenfahrt, Anfang April 2022, hatte ich dann doch ein kurzes, ungeplantes Intermezzo mit einem Kollegen zum Thema »Maskenpflicht«. Er hatte als Einziger seine FFP2-Maske überall dabei und auch immer wieder an. Mitte Zwanzig. Hipster. Klapp-Fahrrad. Raucher und Kiffer. Typischer Grünen-Wähler. Aber eigentlich ganz nett. Und gut drauf. Eigentlich.

Als wir mit den Kindern zu einem Glas-Museum gingen, wollten die Betreiber via »Hausrecht«, dass wir alle eine Maske tragen. Mitten in der brandenburgischen Provinz. Nach einer kurzen Diskussion ließen sie aber davon ab. Meinem Kollegen passte das gar nicht.

Kollege: »Sag mal, warum nutzen sie jetzt eigentlich nicht ihr Hausrecht?«

epikur: »Vielleicht weil es derzeit keine bundesweite, rechtliche Grundlage für eine Maskenpflicht mehr gibt und weil keine gesundheitliche Gefährdungslage mehr besteht. Auf welcher Rechtsgrundlage soll dann hier das »Hausrecht« durchgesetzt werden?

Kollege: »Na, wegen dem Gesundheitsschutz!«

epikur: »Die Bundesregierung hat doch gerade fast alle Maßnahmen wieder aufgehoben, weil keine akute Gefährdungslage mehr besteht!«

Kollege: »Nein, Corona ist nicht vorbei! Nur die FDP ist schuld daran, dass wir keine Maskenpflicht mehr haben!«

epikur: »Und in allen anderen Ländern in Europa, wo die Maßnahmen sowie die Maskenpflicht aufgehoben wurden, regiert auch die FDP mit?«

Unsere kurze Unterhaltung wurde dann abrupt beendet. Und wir wandten uns wieder den Kindern zu. Die freuten sich übrigens, dass sie ohne Lappen reingehen durften. Er hat sich als Einziger den Gesslerhut aufgesetzt. Das ganze Maskenthema ist zu großen Teilen ideologisch aufgeladen, jenseits von medizinischen, wissenschaftlichen oder rechtlichen Erkenntnissen. Einzig Glaube, Gefühl und Moral beherrschen die Diskurse.

Vermutlich bin ich in seinen Augen jetzt ein Corona-Leugner, AfD-nah oder Nazi. Jedenfalls ging er mir in den nachfolgenden Tagen auffällig aus dem Weg. Deshalb hat Gunnar Kaiser vollkommen Recht, wenn er behauptet, dass wir es hier mit einem Kult zu tun haben. Er ist hermetisch von der Außenwelt abgeriegelt.


Übrigens: bei Bio Company in Berlin-Steglitz, waren am Samstag, den 16. April immer noch fast 90 Prozent aller Kunden belappt. Pures Gruselkabinett.

Und: was ist eigentlich aus dem Osterspaziergang geworden? Feiern wir endlich die »Auferstehung der Demokratie«?


Kinder in Deutschland
Der pädagogische Happen (1−40)

Der pädagogische Happen (40)

Tatort: Grundschule in Berlin. Im Jahr 2022.

Seit rund 6 Monaten stehen an der Außenseite der Turnhalle zwei Baugerüste. Die Decke der Turnhalle sowie die Wasserleitungen sind wohl beschädigt. Manchmal kommen Bauarbeiter und arbeiten ein paar Stunden und gehen dann wieder. Vor einer Woche haben sie ein weiteres Baugerüst in die Turnhalle gestellt. Weder das Sekretariat, noch die Schulleitung wissen, wann die Bauarbeiten fertig sind. Auch die Handwerker nicht.

Die Schule, und insbesondere auch die Turnhalle, sind jedoch ein sozialer Lebensort für die Kinder. Durch die Bauarbeiten ist die Turnhalle seit über 6 Monaten immer wieder tage- und auch wochenweise gesperrt. Der Sport-Unterricht, Nachmittagsangebote vom Hort sowie Vereinssport, fallen dadurch für die Kinder immer wieder aus. Dabei leiden ‑durch Corona-Bullshit, Lockdowns und digitaler Verblödung- immer mehr Kinder an akutem Bewegungsmangel. Interessiert leider kaum Jemanden in der Politik.

Warum es nicht möglich ist, die Bauarbeiten abends oder an einem Wochenende und dann in einem Rutsch zu erledigen, damit die Turnhalle nur so kurz wie möglich gesperrt ist, konnte ich nicht verstehen. Bis ich ein ausführliches Gespräch mit einem der Handwerker führte.

Dieser erklärte mir, dass das Land Berlin kaum noch Handwerksfirmen findet, weil die Bezirke und der Senat ihre Rechnungen erst 6–12 Monate später bezahlen. Wenn überhaupt. Die Firmen haben jedoch laufende Kosten. Und so liefern sich die wenigen Handwerks- und Baufirmen, die noch für die Kommunen arbeiten wollen, ein regelrechtes Katz- und Maus-Spiel mit den Berliner Behörden. Sie ziehen die Arbeiten in die Länge. Schrauben an den Rechnungen und den Fahrzeiten. Machen sich unabkömmlich und unersetzbar. Und so weiter.

Gleichzeitig werden, über Nacht, Hunderte von Milliarden Euro für Banken und die Rüstungsindustrie bereit gestellt. Bildungsstandort Deutschland.


Kinder in Deutschland
Der pädagogische Happen (1−39)

Der pädagogische Happen (39)

Der Landeselternausschuss von Berlin stellt mal wieder Forderungen für die Schulen. Dazu gehören unter anderem:

  • Tägliches Testen aller Schülerinnen und Schüler bis auf Weiteres.
  • Kostenlose Bereitstellung von altersgerechten medizinischen und FFP2-Masken durch die Schulen.
  • Der Senat soll die zunehmenden Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen bei Schülerinnen und Schülern als wichtiges Thema priorisieren.

Der Großteil aller Pädagogen, Lehrer und Psychologen wird mir zustimmen, wenn ich behaupte, dass in erster Linie die Zusammenarbeit mit den Eltern, weitaus schwieriger ist, als die Arbeit mit den Kindern. Sie sehen oft nur sich selbst und ihre Kinder. Sie wollen keine Kontexte besprechen oder akzeptieren. Sie sind selten kritikfähig, aufgeschlossen oder lernbereit.

Wie man beispielsweise tägliches Kinderquälen in den Schulen (Angstmache, testen, Masken, Ausgrenzung, Quarantäne, »Schwarze Pädagogik« etc.) und gleichzeitig einen größeren Fokus auf die Behandlung von Kinder-Depressionen, fordern kann — ohne hier einen kritischen Zusammenhang erkennen zu wollen, ist typisch für Eltern, die sich ihre Welt so zusammenbasteln, wie es ihnen gerade passt. Der ganze Corona-Regel-Wahnsinn schädigt Kinder und Jugendliche ganz massiv. Dieser Zusammenhang wird ganz bewusst zur Seite geschoben. Denn ansonsten würden die Eltern in erster Linie fordern, die Kinder von den Maßnahmen zu befreien. Aber das passiert nicht. Stattdessen übertragen sie ihre Ängste auf die Kinder.

Ich erlebe diese absurde kognitive Dissonanz, die Heuchelei und Bigotterie von Eltern, beinahe täglich. Alle sind sich beispielsweise einig, dass der exorbitante Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen, schädlich ist. Gleichzeitig hängen die Eltern selbst, in der Schule (und vermutlich nicht nur dort!), ständig vor ihren Smartphones. Sie leben damit ihren Kindern nicht nur das Gegenteil dessen vor, was sie selbst predigen, sondern reagieren allesamt komplett angepisst, wenn wir Lehrer und Pädagogen sie auf das Handy-Verbot in der Schule hinweisen. Denn das gilt selbstverständlich auch für die Eltern.


Kinder in Deutschland
Der pädagogische Happen (1−38)
Coronamaßnahmen machen Schulen zu Unorten

Der pädagogische Happen (38)

Weitere traurige, aber leider wahre Begebenheiten aus der alltäglichen Coronoia. Die Bedürfnisse und Interessen von Kindern spielen seit rund Zwei Jahren keinerlei Rolle mehr. Elternängste sorgen effektiv dafür, dass sich die Kinder nicht mehr ganzheitlich und selbstbestimmt entfalten können.


Lehrerin: »Hey, Metehan, alles Liebe zum 7. Geburtstag. Feierst Du am Wochenende? Und wenn ja, mit wem aus der Klasse?«

Metehan: »Ja, ich habe 5 Kinder aus der Klasse eingeladen. Ich wollte mit ihnen ins Jump House. Darauf habe ich mich sehr gefreut!«

Lehrerin: »Wollte?«

Metehan: (guckt traurig) »Ja. Sie haben leider alle abgesagt. Wegen Corona.«


Pädagoge: »Julius? Wieso bist Du jetzt in der Nachmittagsbetreuung nur noch draußen? Ich sehe Dich bei gar keiner AG mehr? Im Kicker- und Billard-Raum warst Du doch sonst so gerne?«

Julius: »Meine Mama hat gesagt, ich soll Nachmittags nur noch draußen spielen, bis ich abgeholt werde. Wegen Corona.«

Pädagoge: »Und was möchtest Du?«

Julius: »Ich will mal wieder Kicker und Billard spielen.«


Elternvertreterin: »Wir Elternvertreter möchten gerne, dass alle Kinder im Sportunterricht eine Maske tragen. Omikron ist da. Und die Zahlen steigen!«

Pädagoge: »In der Sporthalle haben wir alle Fenster geöffnet und es wird ausreichend gelüftet. Mit Masken bekommen die Kinder beim Sport nur noch schwer Luft. Aber ich kann Ihnen anbieten, den Sportunterricht nach draußen zu verlagern?«

Elternvertreterin: »Ja. Damit wären wir Eltern auch einverstanden.«


Kinder in Deutschland
Der pädagogische Happen (1−37)
Coronamaßnahmen machen Schulen zu Unorten

Der pädagogische Happen (37)

-Eine weitere traurige, aber leider wahre Begebenheit in der Impfapartheid-

(Zwei beste Freunde. 14 Jahre alt. Kennen sich seit rund 10 Jahren. Waren zusammen im Kindergarten. Treffen sich mehrmals die Woche. Sind jetzt in der neunten Klasse.)

Tobias: »Hey, magst Du am Freitag bei mir übernachten? Dann können wir wieder Rocket League oder Minecraft durchzocken?«

Matteo: »Ich kann leider nicht!«

Tobias: »Hast Du was anderes vor? Vielleicht das Wochenende darauf?«

Matteo: »Nein. Es geht leider gar nicht mehr!«

Tobias: »Was? Wieso das denn?«

Matteo: »Meine Mutter sagt, ich darf bei Dir nicht mehr übernachten, weil Du nicht geimpft bist.«


Kinder in Deutschland
Der pädagogische Happen (1−36)

Der pädagogische Happen (36)

(Wahres Ereignis an einer Berliner Schule.)

Elternvertreterin: »Fast alle Eltern sind sich einig, dass sie den autobiografischen Roman »Crazy« von Benjamin Lebert als nicht geeignet für eine achte Klasse empfinden. Sie wünschen sich daher, dass Sie bitte eine andere Lektüre zur Buchbesprechung auswählen!

Deutsch-Lehrer: »Weshalb lehnen Sie ein sehr authentisches und zärtlich geschriebenes Werk ab, dass typische Jugend-Probleme und ‑Themen behandelt?«

Elternvertreterin: »Es werden in dem Buch explizite sexuelle Handlungen geschildert!«

Deutsch-Lehrer: »Ja, der halbseitig gelähmte Benjamin Lebert schildert, unter anderem, seinen ersten Geschlechtsverkehr. Auch das gehört zum Erwachsenwerden dazu und das kann man mit 14-jährigen Jugendlichen durchaus thematisieren.«

Elternvertreterin: »Bitte respektieren Sie unseren Wunsch oder wir müssen das Gespräch mit dem Schuldirektor suchen!«


Übrigens: Luftfilteranlagen, Tests und Masken waren offenbar teurer als gedacht. Nun: »Berliner Schulen bekommen kein Geld mehr – SPD verhängt Haushaltssperre.« Man muss wohl Prioritäten setzen. Die Kinder können ja im nahegelegenen Park auf Toilette gehen, wenn das Schulklo nicht saniert wird. Und vielleicht wollen auch mal Eltern unterrichten, weil man keine neuen Lehrer mehr einstellt? Bildung? Das kann weg.


Kinder in Deutschland
Der pädagogische Happen (1−35)

Neulich auf der Lohnarbeit...

Die Maskenpflicht an Berliner Grundschulen ist gekippt. Die Kinder jubeln und freuen sich. Freie Atmung. Authentische Mimik. Ungezwungene Normalität. Das gefällt vielen Eltern, Lehrern und Pädagogen aber leider ganz und gar nicht. Ständig nölen sie herum, ob wir die Maskenpflicht nicht doch noch irgendwie beibehalten könnten? Beispielsweise mit einer internen Dienstanweisung. Haben sie Angst vor einer ernsthaften Covid-Erkrankung? Mitnichten.

Die meisten Eltern wollen vor allem ihren üppig geplanten Urlaub in den Herbstferien sichern. (Zwangs-)Quarantäne ist da irgendwie uncool. Dafür würden sie auch weiterhin die Kinder mit Masken quälen. Besonders die Erstklässler kennen seit 1,5 Jahren gar nichts Anderes mehr. Sprachentwicklung. Bindungsaufbau. Eine angstfreie Entwicklung. Alles hat unter der Maske gelitten. Interessiert aber nicht.

»Wir quälen Kinder mit Maske, wir quälen sie mit Testen. Das ist die einzige Gruppe, die sich das gefallen lassen muss, weil sie sich nicht selber wehren kann.«

Jakob Maske. Sprecher vom Berufsverband der Kinderärzte.

Unter den Kollegen schieben primär diejenigen Paranoia, die schon doppelt geimpft sind. Sie tragen weiterhin freiwillig die Maske und schreien jeden sofort an, wenn er/sie ihnen zu nahe kommt: »Abstaaaaand!« Das politische Verspechen, die Impfung würde sie schützen, glauben die Geimpften offensichtlich nicht mehr (Stichwort: Impfdurchbrüche / keine sterile Immunität). Den ganzen Wahnsinn hinterfragen, tun sie aber trotzdem nicht. Dann lieber Maske für immer und die Ungeimpften zu Untermenschen erklären.

Wenn das die »Neue Normalität« sein soll, dann schießt mich bitte zum Planet der Affen! Danke.


Neulich...
Kinder in Deutschland; Teil 48: Maskenpflicht

Kinder sind keine Biowaffen!

Der Tagesspiegel macht seinem Ruf wieder alle Ehre. Er hetzt, spaltet, provoziert. Man gibt sich vermeintlich solidarisch, links und empathisch, ist aber in Ton, Inhalt und Argument, kinderfeindlich, abwertend und autoritär. Und merkt es wohl selbst nicht einmal. Aktuelles Beispiel: »Frisch infiziert in die Ferien.« Allein der Titel ist kinderfeindlich. Sascha Karberg (Leiter Ressort Wissen & Forschen) spricht in einem Meinungsartikel über den wiedereinsetzenden Präsenzunterricht in Berlin, ab Mittwoch, den 9. Juni 2021. Der ganze Artikel trieft von Unkenntnis des Schulalltags, interessiert sich null für die Interessen und Bedürfnisse der Kinder und ist voller Vorwürfe und Anklagen. Aber der Reihe nach. Weiterlesen