Die Spaltung der Geschlechter

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Was mal als Feminismus, Frauenbewegung und Gender Mainstreaming begann, ist heute vielfach ein Instrument zur Spaltung der Geschlechter. Sie alle mochten einmal hehre Ziele gehabt haben, das Ergebnis ist heute: Atomisierung. Entsolidarisierung. Vereinzelung. Es begann als Kampf für mehr Frauenrechte und endet als Kampf gegen geschlechtsübergreifende Solidarität. Damit lässt sich vor allem der Radikal‐Feminismus vor den Zug des Neoliberalismus spannen: »Vereinsamung als Herrschaftsprinzip«. Dabei verläuft die Trennlinie der Macht nicht zwischen Mann und Frau, sondern zwischen reich und arm. Nicht das Patriarchat regiert uns, sondern der Turbo‐Kapitalismus. Weiterlesen

Der Anschlag (49)

anschlag_teaserDie Lebensmittel‐ und Textilindustrie befürwortet weitere Geschlechtstypen. Neben divers, queer und inter, soll es noch hundert weitere Geschlechter‐Identitäten geben. Nur so kann die Industrie weitere Zielgruppen erschließen und neue Produkte auf den Markt bringen: Inter‐Toast, Queer‐Schuhe, Homo‐Obst und Trans‐Shampoo.

Da in Deutschland Organmangel herrscht und die doofen Deutschen ihre Organe nach ihrem Ableben nicht freiwillig der Organmafia spenden wollen, soll es nun ein Gesetz geben, dass alle deutschen Staatsbürger zur Organspende verpflichtet. Derweil rätseln Politik und Massenmedien, wie es nur sein kann, dass so viele Menschen kein Gefühl mehr für Solidarität und Empathie entwickeln.

Die neue alte Bundesregierung will die Dauer von zukünftigen Koalitionsverhandlungen und Sondierungsgesprächen auf mindestens fünf Jahre verlängern. »Es muss möglich sein, in aller Ausführlichkeit miteinander zu verhandeln. Medien und Bevölkerung müssen sich in Geduld üben!«, so ein Sprecher.

Presseblick (69)

t-online.de vom 17.01.2018

t-online.de vom 17.01.2018

»Giuliana Farfalla erstes Transgender‐Model auf deutschem Cover« — das GMX‐Magazin nennt es eine kleine »Revolution«. Vergessen sind die Jubelschreie und die etlichen Hurra‐Artikel als Obama der erste afroamerikanische US‐Präsident wurde. Oder als Angela Merkel als erste deutsche Frau Bundeskanzlerin wurde. Auch hier blieben die »Revolutionen« komplett aus. Ob ein Pinguin, ein Queer oder eine Brezel Präsident oder Bundeskanzler wird bzw. im Playboy abgelichtet wird, interessiert die wirklich Mächtigen und Vermögenden einen feuchten Eimer. Hauptsache der Pöbel hat eben echte Konfliktthemen, woran er sich abarbeiten kann. So sind die Eigentums‐, Macht‐ und Vermögensverhältnisse schön aus dem Fokus der Öffentlichkeit (Homo‐Ehe statt Autobahn‐Privatisierung). :JAJA: Weiterlesen

Zum Thema Sexismus

gesehen und fotografiert am 28. Januar 2016 in Berlin, an einer großen Hauptstraße.

Und weil es so schön ist:

gesehen und fotografiert am 16. November 2017 in Berlin

gesehen und fotografiert am 16. November 2017 in Berlin

Sexismus ist ein Instrument für Vertrieb, Marketing und Werbung. Darüber hinaus erfüllt die öffentliche Debatte derzeit primär zwei Herrschaftsprinzipien: Teile und Herrsche sowie Ablenkung. Wir sind immer noch extrem oversexed, aber underfucked. Ich bin jedenfalls kein Befürworter für die Spaltung der Geschlechter. Wem, außer Dating‐Portalen, bringt das was?

Gender. Sex. Bullshit.

sexgender_titelFrüher war die individuelle Sexualität Privatsache. Teil des Charakters und der persönlichen Selbstbestimmung. Etwas, dass man nur selten offensiv in die Öffentlichkeit getragen hatte. Keine Marke, Image oder ein Franchise. Und damit will ich explizit nicht sagen, dass ich konservative Vorstellungen oder ein neues Biedermeier befürworte, sondern, dass der inszenierte Marketing‐Missionseifer bei den Gender‐Themen völlig ausgeufert ist. Mit geschlossenen Weltbildern sollen Dogmen, Ismen und vorgefertigte Meinungen in die Köpfe eingehämmert werden. Unternehmen fahren Marketingkampagnen und die Massenmedien freuen sich über die erhöhte Aufmerksamkeit. Dabei nervt das alles nur noch. Einige Beispiele. Weiterlesen

Der Anschlag (29)

anschlag_teaserAufgrund von leeren Kassen in Ländern und Kommunen, müssen die Eintrittspreise ab sofort für Museen, Schwimmbäder und Tierparks deutschlandweit leicht erhöht werden. Alle Museen kosten nun 80 Euro, Schwimmbäder 50 Euro und Tierparks 30 Euro Eintritt pro Person. Sämtliche Ermäßigungen entfallen.

Führende Feministinnen wollen, dass das Genderthema auch in PC Spielen vorkommt. Man müsse –wie bei Facebook‐ aus mindestens 50 Geschlechtern seine Spielfigur wählen dürfen: männlich, weiblich, androgyn, bigender, Trans‐Irgendwas, Zwitter, Inter, Femme, Transvestit, Hermaphrodit, XY‐Frau und so weiter. »Borg« soll es zunächst nicht geben.

Laut einer aktuellen Studie, die von Apple und Samsung finanziert wurde, sei nun bewiesen, dass smartphones die kognitiven und empathischen Fähigkeiten der Nutzer drastisch steigern würden.

Kinder in Deutschland; Teil 39: Gender

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Akt 1

(In der Universität. Im Gender Studies Seminar.)

Dozentin: (fest davon überzeugt) Jedes Kind wird geschlechtsneutral geboren. Die Geschlechtszugehörigkeit wird sozial konstruiert und durch die Herrschaftsstrukturen bestimmt. Rosa und Puppen für Mädchen. Blau und Autos für Jungs.

Student: Aber jeder Mensch hat doch von Geburt an eigene Geschlechtsmerkmale, Hormone und Erbanlagen. Spielen die etwa keine Rolle? Weiterlesen