»Sucht ist eine Krankheit...

...und keine Charakterschwäche!« Solange man gesellschaftlich, wirtschaftlich und politisch funktioniert, sind Drogen erlaubt und teilweise sogar erwünscht: Bierchen mit Kollegen, Kaffee als täglicher Wachmacher, »Smombie‐Kommunikation«, Aufputschmittel und so weiter. Im Zeitgeist der Eigenverantwortung, Selbstoptimierung und Selbstinszenierung, gilt die Sucht (materiell und immateriell) als Zeichen einer individuellen Schwäche und als Unfähigkeit zur Selbstdisziplin. Dabei ist die Sucht eine medizinisch anerkannte Krankheit. Eine Fehlsteuerung des Belohnungssystems, die im Gehirn nachgewiesen werden kann. Außerdem übernehmen Renten‐ und Sozialversicherungsträger die Behandlungskosten.

Ich stelle leider immer wieder fest, dass in beruflichen und/oder privaten Gesprächen und Diskussionen »Sucht« eben nicht als Krankheit akzeptiert wird. Der Süchtige sei nur schwach, unfähig und habe keinen Willen. Es ist insofern auch nicht verwunderlich, dass Süchtige ihre Krankheit zunehmend verheimlichen: sie wird als Solche eben nicht akzeptiert. Stattdessen werden Süchtige stigmatisiert und sozial verurteilt.


Ich. Bin. Krankheit.
Neusprech: Krankheit
»Jeder ist seines Krankheit Schmied!«

Facebook

"Wer bin ich, wenn ich bin, was ich habe, und dann verliere, was ich habe?" (Erich Fromm)

»Wer bin ich, wenn ich bin, was ich habe, und dann verliere, was ich habe?« (Erich Fromm)

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Aus den Nutzungsbedingungen von Facebook. Nur mal so, weil die vermutlich kaum jemand lesen wird. Ist schon eine tolle Sache. Dieses Facebook. :JAJA:


Selbstentfremdung
Selbstoptimierung