Artikel mit ‘Film’ getagged

Meldung des Tages

04. Dezember 2011 von epikur

Die großen Hollywood-Studios, wie Universal und Warner Bros., haben angekündigt, ab sofort nur noch ernste Filme zu drehen. Vorbei seien die Zeiten, so die großen Studios, in denen mit Belanglosigkeiten und Propaganda Geld verdient werde. Sie unterschrieben eine gemeinsame Erklärung, in der sie festhielten, fortan vor allem über Themen wie Wirtschaftskriminalität, Obdach– und Erwerbslosigkeit, Korruption, politische Lügen und Doppelmoral Filme zu drehen. »Wir wollen nicht länger das Surrogat der Weltbevölkerung sein, sondern zur Aufklärung und zur Herausbildung eines kritischen Geistes beitragen«, so die Unterzeichner. Sie seien überzeugt, dass mit den richtigen Drehbüchern, solche Themen auch bei den Zuschauern ankommen werde.

Am Rande der Nacht (F 1983)

15. Oktober 2011 von gastautor

»Tchao Pantin«, Regie und Buch: Claude Berri; mit Coluche (Michel Colucci), Agnès Soral, Richard Anconina, Philippe Léotard

Es ist selten, dass ein deutscher Titel die Grundstimmung eines Filmes besser trifft als der Originaltitel. »Tchao Pantin!« heißt so viel wie: »Tschüss, Trottel!« Das klingt zwar rotziger als der deutsche Titel Am Rande der Nacht, trotzdem fängt der deutsche die Atmosphäre besser ein. Denn Atmosphäre ist bei diesem Film von Claude Berri aus dem Jahr 1983 alles, vielleicht sogar die heimliche Hauptdarstellerin. Gäbe es einen César für Atmosphäre, dann hätte Am Rande der Nacht 1984 nicht fünf, sondern sechs bekommen müssen. Weiterlesen »

Anime I — Prinzessin Mononoke

17. September 2011 von jtheripper

Da wir zu dem Thema »Anime« bis jetzt nur sehr wenig gebracht haben, schreibe ich mal ein paar Vorschläge, was man sich so angucken kann. Und damit ihr seht, dass es eine Außnahme ist, habe ich mal für Atmosphäre geschaffen. Keine Angst, es wird nicht zu viel und auch nicht auf einen Schlag. Weiterlesen »

Filmzitate raten IV

18. Juli 2011 von epikur

Aus welchem Film stammt dieses Zitat?

»Sehen Sie sich um. Dann sehen Sie zwei Stadträte, einen Gewerkschaftsfunktionär, ein paar Cops nach Dienstschluss und einen Richter. Also, ich würde keine Sekunde zögern, Ihnen vor all diesen Leuten den Schädel wegzupusten. Das ist Macht die man nicht kaufen kann. Das ist die Macht der Angst«

Es handelt sich um einen ersten Teil, in dem das Thema Gerechtigkeit actionreich behandelt wird. Der zweite Teil war sehr erfolgreich. Der dritte Teil wird gerade gedreht.

Filmtipp: Station Agent

12. Juni 2011 von epikur

Als ich letztens mit meinen werten ZG-Kollegen italienisch essen war, kamen wir durch die fabelhafte US-Serie »game of thrones«, auf den kleinwüchsigen Schauspieler Peter Dinklage zu sprechen. In dem Film Station Agent vom Jahre 2003 spielte er die Hauptrolle.

Station Agent handelt von dem kleinwüchsigen Fin, der Eisenbahnen und Züge liebt, introvertiert ist und kein leichtes Leben als Mensch hat, da er nur ca 140 cm groß ist. Als er ein kleines Stationshäuschen direkt an der Eisenbahn erbt, gibt er sein bisheriges Leben auf und will fortan zurückgezogen und einsam dort leben. Doch immer wieder kreuzen der lebensfrohe Joe und die depressive Olivia seinen Weg, die er aber bald zu seinen neuen Freunden zählt.

Staton Agent ist ein ruhiger Charakterfilm im Stile eines »the Wrestler«, der tief berührt und ans Herz geht. Peter Dinklage beweist in diesem Film, was für ein großartiger Schauspieler er ist. Sehenswert!

 

 

Filmfreunde aufgepasst!

22. Mai 2011 von epikur

Wer mal wieder genug hat von Politik, Gesellschaftskritik und das ewige Lamentieren über ungerechte Zustände, der kann sich zur Abwechslung ja mal einen guten Film anschauen. Und damit ihr im Meer der Möglichkeiten nicht allein gelassen werdet, haben wir einige Empfehlungen für euch. Unsere Moviefans Rubrik hat zudem die meisten Gastautoren. Moussa, Sephi, Risingson, Roberto J. de Lapuente und alle Redaktionsmitglieder geben sich die Ehre. Schaut doch einfach mal bei den Moviefans vorbei.

Filmtipp: 72 Stunden — the next three days

29. März 2011 von epikur

Für mich gibt es immer weniger Filme, die ich als spannend, mitreißend oder »gut« befinden würde. Viele Charaktere handeln mir zu unglaubwürdig, sind zu glatt, zu stark, zu perfekt. Seit einiger Zeit gibt es jedoch einen Trend in der Filmbranche,  die Hauptrollen menschlicher, also durchaus mit Schwächen zu versehen: »the Wrestler« oder »the big Lebowski« sind zwei solcher Filme. Die Serie »breaking bad« ebenso. Der Kinofilm »72 Stunden« mit Russel Crowe in der Hauptrolle wagt diesen Schritt zwar nicht ganz, ist dafür aber glaubwürdig und spannend inszeniert. Weiterlesen »

Filmtip: the Road

16. Oktober 2010 von epikur

The Road ist ein Film der den Titel »Endzeitfilm« wirklich verdient hat. Das Genre hat schon jedemenge Filme herausgebracht, aber nur sehr wenige haben es geschafft, die düstere und hoffnungslose Stimmung einer postapokalyptischen Welt einzufangen. Viele dieser Endzeitfilme haben stereotype Protagonisten (Waterworld, Postman, Book of Eli, Cyborg, Aeon Flux usw.)  die in Hollywoodmanier platte Sprüche und dumme Witze reißen. Das Setting und das Aussehen der Charaktere ist vermeintlich cool und dient nur als Mittel zum Zweck. »The Road« geht an das Thema völlig anders heran und nimmt die postapokalyptische Welt sehr ernst. Dies verleiht dem Film eine einzigartige Atmossphäre. Weiterlesen »

Filmzitate raten III

15. August 2010 von epikur

Aus welchem Film stammt dieses Zitat?

Wir bilden junge Männer aus, um auf Menschen Bomben zu werfen. Aber ihre Kommandeure wollen ihnen nicht erlauben, dass Wort »Fuck« auf ihre Flugzeuge zu schreiben, weil das obszön ist.

Tja, was soll ich dazu noch sagen? Ein absoluter Klassiker aus dem Jahre 1979. Passt auch hervorragend auf den derzeitigen Irak– und Afghanistankrieg.

Filmtip: Gomorrha

28. Juli 2010 von epikur

Der italienische Mafia-Film »Gomorrha« aus dem Jahr 2008, zeichnet ein authentisches Bild der neapolitanischen Mafiaorganisation, genannt Camorra. Rund 4.000 Morde hat die Camorra in den letzten 30 Jahren verübt. Der Film ist an den Bestseller von Roberto Savianos »Gomorrha« angelehnt. In schonungsloser Härte und Brutalität zeigt der Film fünf verschiedene Schicksale auf, die unmittelbar mit der Camorra zu tun haben. Ein eindrucksvoller Film, der seine Spuren hinterlässt. Weiterlesen »

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