Kultfilm: »Robocop«

Copyright Metro Goldwyn Mayer (MGM)

Zu meinen absoluten Lieblingsfilmen gehört »Robocop« aus dem Jahr 1987 von Paul Verhoeven. Der Film funktioniert auf vielen Ebenen ganz hervorragend. Er beinhaltet zynische Gesellschaftskritik, beißende Medienschelte sowie dystopische Realsatire. Viele subtile Warnungen an die naive Fortschrittsgläubigkeit sind heute komplett unaufgeregter Alltag geworden: Söldner‐Firmen, chronische Unterfinanzierung der Polizei, Privatisierungen öffentlicher Daseinsfürsorge, Massen‐Überwachung, Kommerzialisierung sämtlicher Lebensbereiche, Drohnenmorde oder die massenmediale Verblödung durch Trash‐TV‐Sendungen. Spoiler‐Warnung!

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Filmbesprechung

© jtheripper (ZG Blog)

© jtheripper (ZG Blog)

In den letzten Monaten und Jahren habe ich ein großes Interesse an Serien und Filmen entwickelt, die nicht nur gut inszeniert sind, mit tollen Schauspiel‐Leistungen glänzen, eine gute Geschichte aufweisen sowie glaubhafte Dialoge beinhalten, sondern mich auch zum Nachdenken anregen. Ich verstehe bis heute nicht, warum »Hirn aus — Action rein!« Unterhaltung sein soll. Verdummung und Verblödung sind für mich keine Kriterien für Entertainment. Im folgenden eine lose Sammlung von kurzen Anmerkungen zu unterschiedlichen Filmen, Serien und Regisseuren.

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Filmtipp: Die Jagd

jagdEin männlicher Erzieher in einem Kindergarten. Die Kinder mögen Lukas. Die ca. 6 Jahre junge Tochter seines besten Freundes, ist auch in der Einrichtung. Beim Toben gibt sie ihm auf einmal einen Kuss auf den Mund. Und wenig später will sie ihm ein aus Bügelperlen gebasteltes Herz schenken. Lukas, der einzige männliche Erzieher in der Kita, sagt ihr, dass sie nur ihren Eltern einen Kuss auf den Mund geben und das Herz einem Jungen in ihrem Alter schenken solle. Sie fühlt sich abgelehnt und erzählt der Kita‐Leitung, Lukas habe ihr seinen Penis gezeigt. Selbst als sie später zugibt, sie habe nur Quatsch erzählt, glauben ihr die Erwachsenen nicht. Die Hetzjagd beginnt. Weiterlesen