Hauptsache: »Frau«

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Die Chefkorrespondentin der ZEIT, Tina Hildebrandt, titelte am 24. Juni 2020: »Europa ist zwei Frauen«, Gemeint sind hier Angela Merkel und Ursula von der Leyen. Hofberichterstattung und Lobeshymnen bis zum Abwinken. Es ist schon bezeichnend, wie es in der SJW-Diversity-Agenda-Epoche im Jahre 2020 einfach nur genügt, Frau zu sein. Allein das ist eben schon ein Qualitätsmerkmal! Auch und gerade in der Politik. Wen interessieren schon sachliche Analysen, Gesetze, Fakten, Argumente, Verordnungen, Korruption oder Verfassungsbrüche?

»Merkelschen Fairness, Sachkunde und Vernunft [...] Merkel macht gern kleine Schritte, sie ist eine Themendurchdringerin [...] Ursula von der Leyen hingegen ist eine Herzens-Europäerin [...] Von der Leyen ist eine, die den Ball weit wirft.«

NSA-Affäre. BND-Skandal. US-Drohnen, die von Ramstein völkerrechtswidrig Menschen ermorden. Ackermann’s Geburtstagsparty im Bundeskanzleramt. Ausufernder Lobbyismus in sämtlichen Ministerien. Waffenexporte zu Steinzeit-Diktaturen. Die »lückenlose Aufklärung« der NSU-Morde. Partei-Spendenskandale. Konzernhörigkeit. Bankenrettung. Von der Leyens Berateraffäre. Eine sachliche und fundierte Auseinandersetzung mit Themen wie Krieg, Waffenexporte, Armut, Rente, Bildung, Korruption, soziale Gerechtigkeit und vor allem: investigativer Journalismus! Das alles gibt es bei der ZEIT wohl gar nicht mehr. Aber egal. Inhalte überwinden! Frauen an die Macht! Sie werden den Planeten retten! Warum? Weil es halt Frauen sind.

Und wer noch nicht genug von Frau Hildebrandt hat: »Das ist eine gute Nachricht, Andrea Nahles hat wieder einen Posten.« Eureka! Hurra! Jubel! Na, das freut die Armutsrentner, die täglich Flaschen sammeln, die Millionen von prekär Beschäftigten und die bald 3 Millionen Kinder, die in Deutschland in Armut aufwachsen, ganz bestimmt! :jaja:

Die Parade der Inkompetenz: »Europa nicht den Leyen überlassen!« :kicher:


Gender. Sex. Bullshit.
Affären. Lügen. Skandale.
Social Justice Warrior (SJW)

Heulbojen. Nörgeltanten. Superfrauen.

Ich gebe zu, mit meinen rund 40 Jahren habe ich mittlerweile eine riesige Menge an Serien und Filmen konsumiert. In letzter Zeit nehmen aber unglaublich nervige Frauencharaktere inflationär zu. Das mag zum Einen damit zusammenhängen, dass die jeweiligen Showrunner unbedingt den Diversity-SJW-Zeitgeist bedienen wollen (müssen) und zum Anderen mit der Unfähigkeit, gute Frauenrollen zu schreiben. Stattdessen werden dann Klischees bedient, die anstrengender und langweiliger nicht sein könnten: die vorwurfsvolle Ehefrau, die dauerheulende Emo-Trulla, die nörgelnde Allesdürferin oder die radikalfeministische Mary Sue. Eine persönliche Abrechnung. Weiterlesen

Social Justice Warrior (SJW)

Jetzt muss ich auch in dieses Wespennest stechen (so wie in dieses, dieses und dieses), denn ich kann den ständigen Versuch zur Zwangs(um-)erziehung nicht mehr ertragen! Überall begegnen mir inzwischen Aktivistinnen, Feministinnen und dogmatische Ideologinnen, welche die Sprache normieren, biedere politische Korrektheit installieren und den alten, weißen Hetero-Mann generell als toxisches Wesen definieren wollen. Besonders perfide und absurd ist diese Ideologie vor allem auch deshalb, weil sie sich mit dem »Sexismus-Vorwurf« gegen jegliche Kritik nach außen hin immunisiert, dabei aber selbst durch und durch sexistisch ist!

Wer beispielsweise die »Ghostbusters-Neuauflage« von 2016 oder »Captain Marvel« aus dem Jahr 2019, bei der Frauen in den Hauptrollen sind, als schlechte Filme bezeichnet (flache Figuren, mieses Drehbuch, infantiler Humor etc.), ist ein Sexist und Rassist. Punkt. So sagen es beispielsweise die TAZ, die ZEIT und die EMMA. Die Repräsentation von vermeintlich unterrepräsentierten Bevölkerungsschichten in der Unterhaltungsindustrie, ist generell zu befürworten, aber indes noch lange keine Garantie für einen guten Film, ein gutes Videospiel oder eine gute Serie. Weiterlesen