Corona Time (12)

Tja, es hat sich wohl »ausgeklatscht!« Das große Solidaritäts-und-Alltagshelden-Geschwurbel endet natürlich (wieder einmal) genau dann, wenn es ums Geld geht. Nun wurde monatelang herumgeeiert und es bekommen ‑vermutlich erst im Dezember 2020- Beschäftigte in der systemrelevanten Altenpflege einen einmaligen Bonus von bis zu 1.500 Euro. Dauerhafte Lohnerhöhungen? Bessere Arbeitsbedingungen? Träumt weiter! Und was erhalten systemrelevante Pflegekräfte in den Krankenhäusern? Genau: Nichts! Die Menschen, die in den Kliniken direkt von Corona-Infektionen bedroht waren, also ihre eigene Gesundheit (und die ihrer Familienmitglieder) maximal riskiert haben, lässt man vollkommen im Regen stehen. Glaubt Ihr Maßnahmen-Befürworter immer noch an die Solidarität und Wahrhaftigkeit unserer lieben Bundesregierung? Weiterlesen

Corona Time (11)

Als ich Teil Eins am 16. März 2020 verfasst habe, dachte ich noch, dass spätestens nach drei Teilen Schluß sei. Was wir aber heute erleben, ist letztlich nichts anderes als ein gesellschaftlicher Umbruch. Fest steht, das die Zeiten alles andere als rosig werden. Und das nicht primär wegen dem Killervirus, sondern weil die Politik ihn instrumentalisiert, um uns in einen digitalen, smarten, kapitalistischen Überwachungsstaat zu (über-)führen. Durch Nudging, Anreizsystemen, einer gleichgeschalteten Presse sowie einer devoten Justiz. Die konzertierte Diffamierung jedweder alternativer Perspektive, die Corona-App sowie der geplante Immunitätsausweis sind hier nur die ersten Schritte.

Mir ist schon klar, dass Einige vom Corona-Thema so langsam die Schnauze voll haben. Auch mir geht es beizeiten so. Aber ich sehe mich als einen kritischen Chronisten und hege den begründeten Verdacht, dass das was heute gesagt und beschlossen wird, morgen schon wieder anders ausgelegt und umgedeutet wird. Genau das haben wir in den letzten Monaten mehrfach erlebt, als es beispielsweise um den Lockdown und die Masken ging: »Mit einer Maske hält man das Virus nicht auf«, behauptete Drostadamus noch Ende Januar 2020. Umso wichtiger ist es, den täglichen Irrsinn in irgendeiner Form weiterhin zu dokumentieren. Weiterlesen

Corona Time (10)

Nun befinden wir uns mittlerweile in der zehnten Ausgabe. Man möge mir gerne Rechthaberei, Großmäuligkeit oder Sendungsbewusstsein unterstellen, aber darum geht es mir nicht. Na gut, vielleicht ein wenig.  ;) Aber ich kann nicht aufhören, Fragen zu stellen und nach der Wahrheit zu suchen. Anfangs war es nur ein Gefühl. Eine Intuition. Ein Verdacht. Ich hätte mich durchaus täuschen können. Und wäre dann auch bereit gewesen, wie ein reumütiger Hund, mich bei allen für meine Fehleinschätzung zu entschuldigen. Ganz besonders bei allen Angehörigen.

Nur leider ist aus dem anfänglichen Verdacht, ein täglicher Wahnsinn aka »neue Normalität« geworden, der scheinbar keine Grenzen mehr kennt. Keine Grundrechte. Keine parlamentarischen Kontrollgremien. Keine rechtsstaatlichen Gerichte. Keine investigative Presse. Keine kritischen Blogger. Kein wissenschaftlicher Diskurs. Keine politischen Begründungen. Und keine Opposition mehr. Bis auf wenige Ausnahmen: alles weg. Weiterlesen

Kinder in Deutschland; Teil 47: Coronoia

Seit rund 10 Jahren gibt es die Kinder-Serie auf dem ZG-Blog. Am 20. Juli 2010 ging bezeichnenderweise »Teil 1: Kinderfeindlichkeit« online. Gerade die häufig offen ausgelebte, manchmal etwas subversiv versteckte, aber leider auch meist sehr direkte Kinderfeindlichkeit in Deutschland, war und ist für mich ein ganz persönliches Trauerspiel. Kinder werden ‑nach wie vor- vielfach als formbare Objekte der Erwachsenen, halbfertige Menschen, Nervenbündel, Schmutzverursacher und/oder Lärmbelästiger betrachtet. Deutschland hat zwar die UN-Kinderrechtskonvention unterzeichnet, das hindert aber scheinbar Niemanden daran, seinen Menschenhass (denn genau das sind Kinder: kleine Menschen) ungeniert auszuleben. Die Corona-Krise hat das leider wieder sehr deutlich aufgezeigt. Weiterlesen

Corona: Doppelmoral und Heuchelei

Der Philosoph und Schriftsteller Gunnar Kaiser bringt es auf den Punkt: bei den Hygiene-Demos wurde ständig und überall von Abstandsregeln, Solidarität und Maskenpflicht gesprochen. Die Demonstranten wurden als Spinner, Wirrköpfe und Verschwörungstheoretiker beschimpft. Sie wären egoistische Altenmörder, würden das Virus verbreiten und eben nicht »Zuhause bleiben«. Nun waren Zehntausende am letzten Wochenende dicht gedrängt auf den Straßen, um gegen Rassismus zu demonstrieren. Hier war die Kritik von Politik und Medien ‑wegen den Corona-Hygiene-Regeln- kaum vorhanden. Natürlich ist es gut und richtig, gegen Rassismus zu protestieren. Aber es ist eben auch gut und wichtig, für den Erhalt unserer Grundrechte zu demonstrieren, ohne die beispielsweise eine Anti-Rassismus-Demonstration gar nicht möglich wäre!

Gelten die Corona-Hygiene-Regeln auf einmal nicht mehr, weil man für das »Richtige« demonstriert? Oder nehmen die Herrschenden das Corona-Virus vielleicht selbst gar nicht so ernst, wie sie immer vorgeben? Wenn ja, warum gibt es dann immer noch die absurde Maskenpflicht und die Kontaktbeschränkungen? Will man vielleicht doch die Massenpsychose solange am Köcheln halten, bis der »Wir-werden-7-Milliarden-Menschen-Impfstoff« da ist? Eigentlich müssten doch jetzt alle Verantwortlichen sowie alle Corona-Maßnahmen-Befürworter die Anti-Rassismus-Demos aufs Schärfste verurteilen? Schließlich geht es doch um unser aller Gesundheit? Oder etwa nicht?


Corona Time (1−9)

Corona Time (9)

Wie man nach bald 3 Monaten intensiver weltweiter Forschung, Untersuchungen und Studien, immer noch die Phrasenkeule von »aber wir wissen doch so wenig!« gegenüber allen Maßnahmen-Kritikern zücken kann, ist mir echt ein Rätsel. Warten die Damen und Herren etwa nur auf die staatlich finanzierten Studien von Drosten, RKI und Bundesregierung? Weil ja generell und sowieso alle anderen Studien (Streeck, Ioannidis, Antikörper-Studien aus Iran etc. etc.) wertlos und unglaubwürdig seien? Wie war das noch gleich mit Unabhängigkeit, Wissenschaftlichkeit, Erkenntnis, Wahrheit und Glauben? Weiterlesen

Corona Time (8)

Weshalb glauben eigentlich so viele Menschen, dass die Bundeskanzlerin, die Regierung sowie das Bundesgesundheitsministerium für die Bevölkerung nur das Beste wollen? Wieso unterstellen sie der Macht eine philanthropische Handlungsweise? Schaut man auch nur in die jüngere Vergangenheit, dann gibt es dutzendfache Beispiele, Nach- und Beweise, dass exakt das Gegenteil der Fall ist! Es wird Politik primär im eigenen Interesse und für eine vermögende Oberschicht gemacht. Aber ganz und gar nicht für die Mehrheit! Das war in der Vergangenheit immer so und wird auch in der Zukunft immer so sein! Das sollte für viele Menschen auch keine bahnbrechende neue Erkenntnis sein! Und dennoch verfallen weiterhin so viele in einen devoten Kadavergehorsam und in blinde Autoritätshörigkeit. Warum? Weiterlesen

Corona Time (7)

Die internationalen Fakten ‑dass es eben kein Killervirus ist–  werden immer erdrückender. Das ist nun auch bei der Politik angekommen. Deshalb beschließt man jetzt ein paar Öffnungen. Viele Grundrechte bleiben aber weiterhin ‑und bis auf Weiteres- einkassiert! Die chronischen Hosenscheißer, die vermeintlich faktenorientierten Autoritätshörigen und die wissenschaftsgläubigen Denunzierer, werden sich nun langsam verkriechen und abtauchen. Nur jetzt ist es zu spät! Sie haben ihre angstzerfressene Fratze gezeigt. Ihr selbstständiges Denken aufgegeben. Jede mutige Kritik niedergebrüllt. Und alle demokratiefeindlichen Handlungen von weltweiten Regierungen zwingend befürwortet.

Wie kann man auch Jahre oder Jahrzehnte für Menschenwürde, Menschenrechte, Frieden, Freiheit, Demokratie und herrschaftsfreie Räume eintreten, und sie dann ‑quasi über Nacht- wegen einer vermeintlichen »Virus-Krise« komplett über Bord werfen? Eine Krise (egal welcher Art!) ist doch gerade der Test dafür, wie ernst man es mit seinen Werten immer gemeint hat! Wenn »Krise« bedeuten soll, das Regierungen sämtliche demokratische Errungenschaften, die Toilette hinunterspülen dürfen, dann habt Ihr »Maßnahmen-Befürworter« wirklich gar nichts, aber absolut gar nichts aus der Geschichte gelernt! Weiterlesen

Die Angst vor dem Tod

Wir alle werden sterben! Irgendwann. Vielleicht morgen. Vielleicht in einer Woche. Einem Jahr. Oder in 30 Jahren. Wir alle werden ihn erleben. Ausnahmslos. Das muss man sich immer und immer wieder klar machen! Und damit ‑sowie mit sich selbst- seinen Frieden machen. Das Leben künstlich verlängern oder die ewige Jugend erleben wollen, indem man seine grauen Haare, Falten und andere Alterserscheinungen versteckt, ist ein aussichtsloser Kampf. Den Tod zu verdrängen, bedeutet letztlich, das eigene Leben zu negieren. Bewusst leben, heisst auch nicht zwingend rauchen, saufen, Dreck fressen oder sich anderweitig ungesund zu betäuben oder seine unerfüllten Bedürfnisse zu kompensieren. Ich glaube ja, dass die Coronoia-Massenhysterie gerade deshalb so gut funktioniert, weil die Angst vor dem eigenen Tod so weit verbreitet ist.

Es ist sicher kein Zufall, dass rund 80 Prozent aller Lohnarbeiter in Deutschland Schlafstörungen haben. Schopenhauer nannte den Schlaf den »kleinen Bruder des Todes«. Sich in etwas Unbekanntes fallen- das zu- und los-lassen (den Traum), die Kontrolle aufgeben, den Kopf ausschalten: immer mehr Menschen sind dazu nicht mehr in der Lage. Schließlich könnte das Unterbewusstsein Gedanken und Emotionen an die Oberfläche bringen, die man ganz bewusst tief in sich selbst vergraben hat (Selbstentfremdung). Die Angst zu Nichts zu werden, wo wir doch gerade im Social-Media-Zeitalter alle so unglaublich wichtig sind, versetzt wohl viele in lähmende Schockstarre. Und was macht man dann? Nach Mutti (Merkel) und den großen Bruder (Drosten) rufen. In der Hoffnung, dass sie einen beschützen mögen.


Corona Time

»Berlin ist ein Dorf!«

Diesen Satz hört man hier immer wieder. Er betont, dass trotz der über 3,7 Millionen Einwohner, jemand jemanden kennt, der jemanden kennt, der jemanden kennt, der das auch gehört, gesehen und/oder gelesen hat, der jemanden kennt. Ich verdeutliche das mal an einem Beispiel. Auf meiner Lohnarbeit an einer Grundschule habe ich rund 30 pädagogische Kollegen, mehr als 30 Lehrer und rund 600 Schüler. In meiner berufsbegleitenden Erzieher-Ausbildung gibt es rund 25 Kollegen*innen, die in 25 verschiedenen Einrichtungen überall in ganz Berlin verteilt arbeiten. Jeder kennt wiederum dutzende Kollegen, Kinder, Eltern, Bekannte, Freunde und so weiter. Fast jeder in meinem Freundes‑, Familien- oder Bekanntenkreis kennt jemanden, den ich auch kenne, der jemanden kennt. Die quasi informellen Netzwerke sind in Berlin insofern sehr sehr groß.

Nun kommen wir zu Corona. Ich habe alle gefragt. Mein gesamtes berufliches und privates Umfeld ausgehorcht. Nichts. Nada. Niente. Es gibt nicht einen Corona-Fall. Niemand kennt auch nur eine Person, die jemanden kennt, die jemanden kennt, wo er/sie mal was gehört hat. Nothing. Nope. Gar nichts! Natürlich ist Corona trotzdem da. Und ja, für einige (sehr) wenige auch gefährlich. Aber eben nicht in dem Ausmaß, wie es uns täglich verkauft wird (»Pandemie«). Zumindest nicht in der größten Stadt Deutschlands.

Ein Blick in die Presse bestätigt diesen subjektiven Eindruck sofort: »In Berlin sind nur 69 Intensivbetten mit Corona-Patienten belegt, die Notklinik mit 1000 Betten wird aktuell nicht gebraucht Die Betten in den Kliniken sind gespenstisch leer. Die Mitarbeiter werden sogar in Kurzarbeit geschickt. Und ja, woanders ist es sicher anders (schon jetzt: »Danke für den Hinweis!«). Aber können wir dann zumindest in der größten Stadt Deutschlands mit fast 4 Millionen Einwohnern den verfassungswidrigen Coronoia-Zirkus (nach bald 8 Wochen!) für beendet erklären? Und jetzt kommt mir nicht mit »die Maßnahmen wirken«. Wo ist hier die Evidenz?