ZG — The Movie

Niemand hat uns gefragt, wie wir auf die »Enzyklopädie des relativen Wissens« gekommen sind und da haben wir uns gedacht, wenn es keine Sau interessiert, machen wir doch einen Film darüber... klingt logisch, oder?

Letzten Sonntag erst fertig geworden und heute schon für euch online. Das ist doch Wahnsinn! Also hier das 5:46 Minuten Meisterwerk. Viel Spaß.

About the Other

click for big poster

click for big poster

Ein geschätzter Freund und Kollege kommt in den Genuss, seine Dokumentation »about the other« in zwei Kinos in Deutschland zeigen zu können. Ich kenne sie natürlich auch noch nicht, aber wer in der Nähe von einen der beiden Spielorte ist, sollte einfach mal vorbei schauen.

Los geht es am Donnerstag, den 7.Mai 2015 im Cineplex in Paderborn
und dann am Dienstag, den 2. Juni 2015 im Kino Central in Berlin (dort mit freiem Eintritt). Mehr Infos gibt es bestimmt, wenn wir näher am Termin sind.

Synopsis:
»about the other« dokumentiert den Beginn eines Verständigungs‐prozesses von jungen Muslimen und Christen aus dem Iran und aus Deutschland.

Den Rahmen bildet ein theologischer Studienaustausch im Jahr 2012. Unterschiedliche kulturell und religiös geprägte Verhaltensweisen und Denkmuster führen zunächst zu Irritationen. Die vertiefte menschliche Begegnung eröffnet jedoch auch überraschende Perspektiven.

In individueller Weise geben die Protagonisten Auskunft über ihre Wahrnehmung des Anderen, die zugleich zum Nachdenken über die eigene (Glaubens-)Identität führt. Der Film ist ein Plädoyer für die differenzierte Auseinandersetzung mit dem jeweils Fremden.

Oh Java

Java-LogoOh du kleiner Java Auto Updater von Oracle America Inc. Wie sehr du mich doch genervt hast. So unermüdlich wie ein kleines Kind hast du jeden Tag gefragt, ob du dich »Ausführen« darfst. Und kurz bevor ich mich entschloss, mich endgültig von dir zu trennen, habe ich nachgegeben. Es war die richtige Entscheidung. Du hattest mein Vertrauen, um dich selbst zu verbessern. Natürlich war es nicht wie früher, wir schwiegen uns die meiste Zeit an, es war ein tolerieren auf begrenztem Raum, aber es funktionierte.

Aber es war nicht für die Ewigkeit. Erneut ein Streit, das gleiche Thema. Ich werde müde und gebe nur leichten Widerstand. Wahrscheinlich kannst du mein Aufgeben schon riechen. War alles nur eine Illusion? Oder funktioniert es nur so?

Ich weiß, du willst nur unsere Sicherheit. Aber zu welchem Preis? Je mehr du dich für äußere Angriffe schützt, desto mehr entfernst du dich auch von mir. Wie oft habe ich dich schon aus meinen Autostartroutinen entfernt, nur um zu sehen, wie schnell du dich wieder einnistest. Siehst du nicht, in was du dich entwickelt hast? Manchmal sehe ich in dir bereits ein zweites Adobe Flash.

»How I ditched the security risks and lived without Java, Reader, and Flash«
Guter Artikel von 2013 über die 3 kleinen Monster Java, Adobe Flash und Reader und ob man ohne sie leben surfen kann.

Tropes vs Women

2012 hatten wir im ZG‐Rückblick über Anita Sarkeesian geschrieben, die per Cloudfunding Ihre Video‐Serie Tropes vs Women in Videogames finanziert hat. Nun hat sie schon diverse Videos veröffentlicht. In drei Folgen redet sie über die »Damsel in Distress« – Nintendos liebste Spielermotivation. In »Ms. Male Character« zeigt sie auf, dass es so gut wie keine originellen weiblichen Rollen in Videospielen gibt. Das neuste Video »Women as Background Decoration« zeigt schon recht erschreckende Szenen, was der Spieler mit weiblichen NPCs alles machen kann bzw. was die Programmierer für Möglichkeiten eingebaut haben!

Die Videos sind natürlich in englisch, aber die ersten drei Folgen haben sogar schon deutsche Untertitel.

Empfehlung: Linux Mint

Linux Mint 16 Petra

Linux Mint 16 Petra

Ich weiß, dass es den einen oder anderen Linux‐User unter unseren Lesern gibt, für die dürfte der Beitrag nichts neues sein. Aber für alle die Windows oder MacOS benutzen und gar nicht so richtig wissen, warum sie das tun, empfehle ich doch einfach mal das genutzte Betriebssystem in Frage zu stellen. Denn wenn es keinen echten Grund gibt, warum man ein bestimmtes Betriebssystem benutzt, dann hat man mit ziemlich großer Sicherheit zu viel dafür bezahlt.

Und was ist günstiger als zu viel? Kostenlos, richtig. Linux Mint ist z.B. kostenlos. Wie fast alle Linux Distributionen. Es gibt auch noch andere die zu empfehlen wären, aber mit Linux Mint habe ich schon selbst gute Erfahrung gemacht und es ist auch das optimale OS für Leute die nicht viel Erfahrung mit Rechnern haben. Bis vor kurzem galt Linux ja eher als System für technik‐affine Menschen, da man noch viel selbst konfigurieren musste. Aber Linux Mint ist nicht nur einfach zu bedienen, auch die Installation läuft fast von selbst und die wichtigsten Programme sind schon alle dabei: Browser, E‐Mail Client, Textverarbeitung, selbst Grafikprogramme wie Gimp oder Inkscape.

Jetzt wo der Support von Windows XP beendet wurde, wäre Linux Mint eine gute Alternative, da es auch sehr gut auf älteren Systemen läuft. Bei der Installation hat man auch die Wahl, dass sich Linux neben Windows installiert. So kann man es auch erst mal testen und hat zur Sicherheit immer noch sein altes System zur Verfügung. Wem das alles nicht überzeugt hat, hier noch ein Pinguin.

Foto: jtheripper

Foto: jtheripper

Kostenloser ZG‐Filler


Ist das nicht großartig! gettyimages erlaubt Blogs nun die kostenlose Benutzung ihrer Bilder. Natürlich nicht alle und natürlich kann man sie nur einbetten. Ist ja aber auch kostenlos. D.h. was getty am anderen Ende macht, kann man nicht kontrollieren. Ist ja aber auch kostenlos. Sie könnten Werbung vor das Foto schalten, sie könnten es auch einfach wieder abschalten. Aber ist ja auch kostenlos. Und weil es ja kostenlos ist, musste ich es einfach mal testen. Wuff.

Empfehlung: Kino+

Kino+Auf die Sendung GameOne habe ich bestimmt schon hingewiesen. Sie ist eine klasse Sendung, wenn man sich unterhaltend über Computer‐ und Videospiele informieren möchte. Läuft auf Viva/MTV und im Interwebz. Die vier Moderatoren haben auch eine eigene Produktionsfirma Rocketbeans, mit der sie auch auf youtube vertreten sind. Neben anderen Formaten haben sie jetzt seit ein paar Wochen Kino+, das sofort mit der ersten Sendung mein neues Kinomagazin geworden ist. Genau so eine Sendung habe ich gebraucht und nun gibt es sie endlich. Danke schön.

Ein lieber Fan weiß wohl auch um das unübersichtliche Interface von youtube und hat eine Kino+Seite gebastelt: kino-plus.de (man beachte die Shownotes mit den genannten Filmen).

kino-plus-studioWer kann die vier Kinofilme erraten, die einen Buchstaben für den Namen gespendet haben?

Life After Pi

Eine kurze Doku über die Visual Effects Firma Rhythm & Hues. Das Unternehmen hat den Oscar für Best Visual Effects für »Ein Schweinchen namens Babe« (1996), »Der Goldene Kompass« (2008) und »Life of Pi« (2013) gewonnen. Kurz vor der Verleihung musste die Effektschmiede Insolvenz anmelden.