Empfehlung: Linux Mint

Linux Mint 16 Petra

Linux Mint 16 Petra

Ich weiß, dass es den einen oder anderen Linux‐User unter unseren Lesern gibt, für die dürfte der Beitrag nichts neues sein. Aber für alle die Windows oder MacOS benutzen und gar nicht so richtig wissen, warum sie das tun, empfehle ich doch einfach mal das genutzte Betriebssystem in Frage zu stellen. Denn wenn es keinen echten Grund gibt, warum man ein bestimmtes Betriebssystem benutzt, dann hat man mit ziemlich großer Sicherheit zu viel dafür bezahlt.

Und was ist günstiger als zu viel? Kostenlos, richtig. Linux Mint ist z.B. kostenlos. Wie fast alle Linux Distributionen. Es gibt auch noch andere die zu empfehlen wären, aber mit Linux Mint habe ich schon selbst gute Erfahrung gemacht und es ist auch das optimale OS für Leute die nicht viel Erfahrung mit Rechnern haben. Bis vor kurzem galt Linux ja eher als System für technik‐affine Menschen, da man noch viel selbst konfigurieren musste. Aber Linux Mint ist nicht nur einfach zu bedienen, auch die Installation läuft fast von selbst und die wichtigsten Programme sind schon alle dabei: Browser, E‐Mail Client, Textverarbeitung, selbst Grafikprogramme wie Gimp oder Inkscape.

Jetzt wo der Support von Windows XP beendet wurde, wäre Linux Mint eine gute Alternative, da es auch sehr gut auf älteren Systemen läuft. Bei der Installation hat man auch die Wahl, dass sich Linux neben Windows installiert. So kann man es auch erst mal testen und hat zur Sicherheit immer noch sein altes System zur Verfügung. Wem das alles nicht überzeugt hat, hier noch ein Pinguin.

Foto: jtheripper

Foto: jtheripper

5 Gedanken zu “Empfehlung: Linux Mint

  1. Vielleicht sollte man noch erwähnen, daß es ca. 10 verschiedene Versionen gibt und gerade für ältere Rechner oder wenn einem der Schnickschnack a la KDE nicht so wichtig ist, man Linux Mint in der Version xfce verwenden sollte. Sehr ressourcenschonen und macht auch alles mit.

    Gruß, Frank

  2. Arbeite seit Jahren mit Linux Mint 10 Julia. Problemlose Installation, alles an Bord. Drucken, Scannen, Video, Textverarbeitung, Grafik, läuft alles immer noch problemlos, schnell, sicher, stabil, hoch belastbar.
    Mehr: http://www.linuxmintusers.de.
    Der Download ist dann gebrannt als Live‐CD/DVD
    auszuprobieren. Ich nutze hier die Gnome‐Oberfläche, keine Hackeleien, schön aufgeräumt und leicht zu ergänzen.
    Alle anderenArbeitsflächen ganz genauso.
    Also ran an Linux!
    Gruß, Wolfgang

  3. Linux mint ist wirklich ein guter Tipp, gerade für Linux‐Neulinge oder alle, die einfach nur ein funktionierendes System ohne große Frickelei wollen. Außerdem gefällt mir diese Cinnamon‐GUI weitaus besser als der GNOME3/KDE3‐Kram (von diesem Unity‐Teil von Ubuntu ganz zu schweigen). Klar, man kann natürlich die Cinnamon‐Oberfläche auf ein Ubuntu‐System installieren, da habe ich allerdings keine guten Erfahrungen mit gemacht.

  4. Mint 18.3. Cinnamon. Antispy‐Supersystem. Läuft alles wunderbar. Nur mal eine vielleicht unbedeutende, aber typische Kleinigkeit: in diesem »vorsintflutlichen« Windoofs kann man in Dateinamen weder : noch « verwenden! Ich verwendete diese Zeichen in Dateinamen in Linux Mint (obwohl ich sicher war, das ginge nicht, den windoofen Nutzern wurde das ja so eingebläut) und wollte es kaum glauben: es geht! Es geht!

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