Verschwörungsleugner (4)

»Die CIA wollte Julian Assange ermorden!«

So eine ungeheuerliche Behauptung kann doch nur eine Verschwörungstheorie von Fake-News-Bloggern sein? Leider nein. Ein Hochrangiger Berater der Trump-Regierung hat bestätigt, dass CIA-Chef Pompeo Pläne und sogar Studien hat erstellen lassen, wie und wo man Julian Assange hätte »erfolgreich« ermorden können. Es gab eine CIA-Kampagne, Überwachungsmethoden, Diebstähle und Hacking-Angriffe gegen ihn. Man wollte einen »umfassenden Krieg«, um den unbequemen Assange zu vernichten.

Laut dem Leak vor allem deshalb, weil wikileaks das CIA-Spionage-und-Überwachungstool »Vault 7« offen gelegt habe. Es ist aber davon auszugehen, dass der Whistleblower der US-Regierung sowie sämtlichen US-Geheimdiensten schon immer ein Dorn im Auge war. Wer auf US-Kriegsverbrechen hinweist, verhält sich in den Augen der US-Elite nicht nur »unpatriotisch«, sondern ist auch ein »Vaterlandsverräter«.

Constanze Kurz von Netzpolitik kommentiert: »Wie jede Behörde ist auch ein Geheimdienst an Recht und Gesetz gebunden.« Ob die CIA in ihrer Vergangenheit zahlreiche erfolgreiche und erfolglose Putschversuche, finanziert und mit Waffen unterstützt hat, ob sie mit lokalen Milizen und Narcos zusammengearbeitet, Mordanschläge verübt sowie Todesschwadronen gegründet, finanziert und/oder unterstützt hat — darüber lässt sich nur spekulieren. Schließlich müssen sich Geheimdienste an Recht und Gesetz halten!

Ergo: Verschwörungen existieren nicht und haben nie existiert!


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