Filmtipp: 72 Stunden — the next three days

Für mich gibt es immer weniger Filme, die ich als spannend, mitreißend oder »gut« befinden würde. Viele Charaktere handeln mir zu unglaubwürdig, sind zu glatt, zu stark, zu perfekt. Seit einiger Zeit gibt es jedoch einen Trend in der Filmbranche,  die Hauptrollen menschlicher, also durchaus mit Schwächen zu versehen: »the Wrestler« oder »the big Lebowski« sind zwei solcher Filme. Die Serie »breaking bad« ebenso. Der Kinofilm »72 Stunden« mit Russel Crowe in der Hauptrolle wagt diesen Schritt zwar nicht ganz, ist dafür aber glaubwürdig und spannend inszeniert. Weiterlesen

Filmtip: »the Wrestler«

Der neueste Streich vom Ausnahme‐Regisseur Darren Aronofsky (auch »the Fountain« ist von ihm) ist ein Film, der tief bewegt. Randy »The Ram« Robinson war in den 80ern ein großer Wrestling‐Star, ist aber nun in die Jahre gekommen. Auch privat läuft nicht alles zum besten. Seine Tochter will nichts mehr von ihm wissen und mit Frauen hat er auch nicht allzu viel Glück. Randy ist sehr einsam und vom Leben sowie von den Drogen, die der Wrestling‐Sport mit sich bringt, tief gezeichnet. Weiterlesen

Moviefans: Audrey Hepburn

Die erste Person in unserer Filmrubrik kommt von unserer Gastautorin moussa. Ihr findet eine Biographie und sehr ausführliche Reviews über ihre vier wichtigsten Filme (zumindest aus moussas Sicht). Für das Pink bin ich übrigens nicht verantworlich, denn die Autorin hat sich auch um das Design gekümmert :P

[...] Ihre Filme sind toll. Audrey Hepburn hat insgesamt in 31 Filmen gespielt, dabei sind so ziemlich alle Arten vertreten: Komödie, Tragödie, Romanze, Musical, Krimi, Thriller, Historienfilm, Western... Durch ihr Äußeres wurde sie auch schnell auf die Rolle der zarten Kindfrau festgelegt, mal bezaubernd und unschuldig, mal frech und undurchschaubar. Mit der Zeit sind dann aber doch sehr unterschiedliche Rollen zusammengekommen. Gemeinsam haben die meisten ihrer Filme, dass sie einfach sehr viel Spaß machen und in einfacher, natürlicher Weise berühren und verzaubern.

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Walden Media: Mehr als nur eine Filmproduktionsgesellschaft?

Ein typisches Phänomen in den deutschen Medien scheint eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Personen oder Firmen in der Unterhaltungsbranche zu sein, die im Verdacht stehen die Zuschauer ideologisch zu indoktrinieren. So wird ein Herr Cruise in Deutschland scheinbar vor allem wegen seines missionarischen Eifers für die Sciontologen in den Medien wahrgenommen. Vielleicht ist es aber auch vielmehr so, dass in den US‐Medien diese Dinge viel weniger thematisiert werden und die deutschen Medien nur in Relation so empfindlich wirken. Ob sich nun die Medien hier oder dort zu stark oder zu schwach ereifern sei dahingestellt, allerdings ist vor allem hierzulande eine relativ junge amerikanische Filmproduktionsfirma in den Verdacht geraten neben wirtschaftlichen, vor allem ideologische Interessen mit ihren Produktionen zu verfolgen: Walden Media.

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