Menschen, Macht und Spiele (Teil 1)

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An sich wollte ich nur einen Kommentar zum Blogbeitrag „Eine süße Droge“ schreiben, aber es kam halt anders als geplant, vor allem umfangreicher. Außerdem dachte ich mir dieser Beitrag würde womöglich an Reife gewinnen, wenn ich ihn noch länger stehen lasse. Leider sind Blogbeiträge aber kein Wein und sind schon nach einigen Monaten eher Essig, so dass ich euch heute nach einer Revision und nach entsprechendem Druck meiner Vorgesetzten mit dem ersten Teil dieser Gedankensammlung zum Thema Spielen beglücke. Weiterlesen

Neulich bei Winzigweich

Als ich neulich am Rechner saß und mich so wunderte, dass seit Längerem keine größeren Hard- und Softwareprobleme meinen Tag versüßten, merkte ich wie sehr ich doch die Beschäftigungstherapie durch die Technik vermisste. Um etwaigen Entzugserscheinugnen zuvor zu kommen entschloss ich mich in der Taskleiste mal das Symbol des „Wartungscenter“ anzuklicken. Erfreut stellte ich fest das Microsoft möglicherweise genau die Funktionalität in Windows 7 implementiert hat um Menschen wie mir zu helfen:

Pop-Up des Wartungscenter in Windows 7

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Boston Legal

Nachdem Boston Legal nun auch im deutschen Fernsehen fast zur Gänze ausgestrahlt ist, habe ich mir gedacht dann sollte ich der Serie  noch vor dem hoffentlich rühmlichen Ende ein paar Zeilen widmen. Zu meiner Entschuldigung kann ich anführen, dass ich selbst erst seit Anfang der vierten, und somit vorletzten, Staffel das Geschehen um die Kanzlei Crane, Poole & Schmidt verfolge. Dieser kleine Artikel kann also immer noch als Empfehlung verstanden werden, der Serie ggf. im Nachhinein eine Chance zu geben.

Magic: The Puzzling

Mark Rosewater, Chefdesigner bei Wizards of the Coast, hat vor vielen Jahren als Redakteur des „Duelist“ eine Rubrik ins Leben gerufen in der relativ komplizierte Boardsituationen dargestellt wurden und der Leser das Out (also die Möglichkeit das Spiel noch zu gewinnen) herausfinden musste.

Vor einigen Wochen fühlte ich mich ein wenig in einer tatsächlichen Spielsituation an ein solches Puzzle erinnert. Hier also für alle zum Nachvollziehen (mit alle sind wohl eher alle mit Magickenntnissen gemeint):

Ich spiele am Tag des  Wordwake-Prerelease ein Triple-Worldwake Draft und habe ein eher durchschnittliches G/W-Möchtegernaggrodeck zusammengepicked. Ich bin unglücklicherweise Colorscrewed und habe lange Zeit nur grünes Mana zur Verfügung. Meine Gegnerin legt einen Halimar Excavator und mühlt mir, wie soll es anders sein, eine Ebene. Als ich anfange zu spielen habe ich die Befürchtung das Spiel ist eigentlich schon gelaufen, denn das Board ist überladen mit Bodenkreaturen und dank multipler Halimar Excavator und Join the Ranks habe ich nur noch 2 Karten in der Bibliothek und habe meiner Gegnerin bisher fast keinen Schaden zufügen können.

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Nicht vergessen… abschalten: mieten, kaufen, übergeben

Bisher dachte ich immer Immobilienmakler (speziell von Luxusimmobilien) werden so gut bezahlt, weil ihre Provision Schmerzensgeld beeinhaltet, für die seelische Grausamkeit die sie durch die unreife Kundschaft erleiden. Außerdem war ich bisher der Meinung, dass der Unterhaltungswert beim Beobachten eines Maklers wie er seinen Kunden in den Allerwertesten kriecht nur von dem Spektaktel einem Grashalm in Echtzeit beim Wachsen zuzusehen geschlagen werden kann.

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„Muscles from Brussles“ – Ab jetzt auch mit Gehirn

Wer sich noch an cineastische Perlen wie „Bloodsport“, „The Quest“ oder „Streetfighter“ erinnert wird unter Umständen bei jedem Film der unter „Cast“ den Namen „Jean-Claude Van Damme“ aufführt direkt abwinken. „JCVD“ ist aber der Versuch Van Dammes Image überholen zu lassen. Inwiefern das gelungen ist solltet Ihr auf zeitgeistlos.de nachlesen.

Nicht vergessen… abschalten: „Dokusozialsoaps“ oder so ähnlich?

Irgendwann einmal wurden klare Genredefinitionen bei Filmen und Fernsehformaten gesprengt und da der Bedarf für eine Kategorisierung weiterhin bestand wurden diverse Subgenres geboren. So oder so ähnlich stelle ich mir das zumindest vor.

Die Dokumentation ist ihrem Namen nach ein Format welches authentische Verhältnisse darstellt und sie möglichst wenig beeinflusst. Eines Tages kam aber vermutlich jemand zu der Erkenntnis, entsprechend der Heisenbergschen Unschärferelation, dass der Beobachter immer Einfluß hat auf das zu beobachtende Objekt und somit diese künstlich auferlegte Zurückhaltung abzulegen sei.

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National Qualifier Berlin: Luck > Skill

Ich fange langsam an die Qualifikationsturniere für die deutsche Meisterschaft zu ritualisieren. Wie jedes Jahr hatte ich etwa einen Monat vor den Nationalqualifiern (kurz: NatQs) ein Rating das mich für selbige qualifizieren könnte, etwa 3 Wochen danach, bin ich am überlegen welches Deck ich auf den NatQs spielen soll um mich doch noch zu qualifizieren.

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