Corona-Neusprech (2)

Herrschaftswörter: schärfen, schleifen, wetzen.

Das erste Opfer in einem Krieg ist immer die Sprache. Jede neue Erzählung, jedes Mainstream-Narrativ und jede große Ideologie, benötigt ihre eigene Sprache, um sich in den Herzen und Köpfen der Menschen verankern zu können. Alte Begriffe bekommen eine neue Bedeutung. Neue Wörter sollen den mental erlaubten Denkrahmen festlegen. Diffamierungsvokabeln verengen den Meinungskorridor. Haltung und Gesinnung stehen fortan vor Vernunft, Rationalität und gesundem Menschenverstand. Sprache formt nicht nur unsere Kommunikation, sondern auch unser Denken. In den letzten 40 Jahren war es vor allem die Sprache des neoliberalen Marktradikalismus, die nicht nur unseren Alltag bestimmt, sondern sich tief in unsere Gefühlswelt gefressen hat. Aber auch bei der Vorbereitung und Durchführung von Kriegen, ist Sprachmanipulation ein bewährtes Mittel. Die »Corona-Pandemie« hat unsere Sprache ‑ein weiteres Mal- mit Gift und Galle überzogen. Heute: Teil 2. Weiterlesen

Corona-Neusprech (1)

Herrschaftswörter: schärfen, schleifen, wetzen.

Das erste Opfer in einem Krieg ist immer die Sprache. Jede neue Erzählung, jedes Mainstream-Narrativ und jede große Ideologie, benötigt ihre eigene Sprache, um sich in den Herzen und Köpfen der Menschen verankern zu können. Alte Begriffe bekommen eine neue Bedeutung. Neue Wörter sollen den mental erlaubten Denkrahmen festlegen. Diffamierungsvokabeln verengen den Meinungskorridor. Haltung und Gesinnung stehen fortan vor Vernunft, Rationalität und gesundem Menschenverstand. Sprache formt nicht nur unsere Kommunikation, sondern auch unser Denken. In den letzten 40 Jahren war es vor allem die Sprache des neoliberalen Marktradikalismus, die nicht nur unseren Alltag bestimmt, sondern sich tief in unsere Gefühlswelt gefressen hat. Aber auch bei der Vorbereitung und Durchführung von Kriegen, ist Sprachmanipulation ein bewährtes Mittel. Die »Corona-Pandemie« hat unsere Sprache ‑ein weiteres Mal- mit Gift und Galle überzogen. Weiterlesen

Den Mord vermeiden

mord_titel

In der deutschen Sprache wird das Wort »Mord« weitestgehend gemieden. Gezielte, bewusste und vorsätzliche Tötungen sind jedoch an der Tagesordnung. Weil es uns jedoch so gut geht und wir im Merkel-Paradies leben, brauchen wir unbedingt Wohlfühlbegriffe und Formulierungen:

  • Jemanden um die Ecke oder zum Schweigen bringen
  • Kollateralschaden
  • Vom Aussterben bedroht
  • Ziel ausgeschaltet
  • Mission erfüllt
  • Tragischer Zwischenfall
  • Bestände dezimieren
  • Unfall mit Personenschaden
  • Unvermeidliches Vorgehen
  • Außergesetzliche Tötung

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Werter Leser,

ich bin ein suchmaschinenoptimierter Text ohne Sinn und Verstand. Ich schreibe nicht für Sie, sondern für eine Maschine. Ferner, ich täusche Ihnen natürlich vor, als hätte ich wahnsinning wichtigen CONTENT, als würde ich etwas zu sagen haben. Aber in Wahrheit schreibe ich ausschließlich für GOOGLE. Und um dort besser gefunden zu werden, gibt es das sog. SEO (»Search Engine Optimization«). Dieses besagt, dass ich im Blog- und Artikelnamen sowie im Text KEYWORDS unterbringen muss, um ein besseres PAGERANKING erzielen zu können: RTL, YOUTUBE, FACEBOOK, AMAZON, BILDER, GELD, EBAY, ARBEIT, SEX und so weiter.

Insofern ist »www.zeitgeistlos.de« für die Suchmaschinenoptimierung eine schlechte Wahl, denn wer gibt dieses Wort schon bei google ein? Besser wäre: »www.zeit-berlin-geist.de«. Außerdem rät mir SEO auf Wortschöpfungen, Neologismen und Gedichten zu verzichten. Kreativ ist nur das, was SEO erlaubt, d.h. was Menschen bei GOOGLE eingeben. Wichtig sei die ONPAGE- und OFFPAGE-OPTIMIERUNG einer Seite. Bitte benutzen Sie mich und setzen Sie BACKLINKS.

Herzlichst,

Ihr bezahlter SEO-Autor