»Unsere Demokratie« (4)

»Man kann schon alles sagen in Deutschland! Aber man muss dann auch mit Widerspruch und Gegenwind rechnen!«

Genau so argumentieren wieder und immer wieder vermeintlich »Linke«, »Grüne«, »Woke« und Mainstream-Aktivisten. Die Begriffe »Widerspruch« und »Gegenwind« sind in diesem Kontext unsägliche Euphemismen.

Richard David Precht bringt es hier gut auf den Punkt. Tilo Jung hingegen — der weder einen Boris Reitschuster, noch einen Florian Warweg auf der Bundespessekonferenz (BPK) aushalten kann und will — zeigt hier offen seine »Haltung«.

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Die große Debilmachung (23)

In den USA gab es jetzt endlich wieder »Demokratiebomben« (Proletopia). Nachdem die ganzen haltungsbesoffenen Altmedien, Abgeordneten und Politblogger sich jahrelang nur auf den »Putin-Hitler« eingeschossen haben — stehen sie nun vor einem (doppel-)moralischen Dilemma.

Aber auch das wird, mithilfe von Doppeldenk, Täter-Opfer-Umkehr, Neusprech (»Regime« statt Regierung, »Machthaber« statt Präsident, »Gefangennahme« statt Entführung), Mietmäulern, vorauseilenden »Experten« und verschiedenen Maßstäben, ganz gut zu bewältigen sein. Versprochen!

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»Blackout« (2)

Rund 50.000 Haushalte sind im Berliner Südwesten seit Samstag, dem 4. Januar ohne Strom. Grund dafür sei ein Brand-Anschlag. Keine Toilette. Kein Fahrstuhl. Kein Kühlschrank. Keine Heizung. Kein Licht. Keine S‑Bahn. Keine Ampeln. Kein Supermarkt. Keine Banken. Nichts geht mehr. Der »Blackout« soll fast eine Woche dauern. Im internationalen, gleichgeschalteten Mediengewitter von »Trumps brutalem, völkerrechtswidrigen und unprovozierten Angriffskrieg auf Venezuela« (oder nicht?) geht das leider unter.

Was wurde ich vor Jahren noch überall belächelt und ausgelacht, wenn ich den Leuten erzählt habe, dass man sich auf solche Szenarien wenigstens ein bisschen vorbereiten sollte. Kerzen. Taschenlampen. Batterien. Heizdecken. Winter-Schlafsack. Ausreichend Wasser und Lebensmittel. Power Bank. Ich sei ja so ein »rechter Verschwörungs-Prepper«, der an »die Zombie-Apokalypse« glauben würde. Tja.


»Blackout«

»Kinder sind unsere Gegenwart!«

- Ein Beitrag für mehr Wertschätzung, Empathie und Achtsamkeit -

Die Redewendung »die Kinder sind unsere Zukunft« ist mittlerweile in unser kollektives Schwarmbewusstsein fest eingebrannt. Kinder werden hier, ganz selbstverständlich, als Rohstoffe und Ressourcen, ja, als ferne Objekte der wirtschaftlichen Verwertung betrachtet. Als zukünftige Steuerzahler, Arbeitnehmer, »Leistungsträger«, Rentenbeitragszahler, Konsumenten und Wähler. Deshalb, so die gängige Argumentation, müsse man »in Bildung investieren«, damit man in Zukunft die größtmögliche »Rendite« einstreichen könne.

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