Der überwiegende Teil sozialer Interaktionen besteht darin, sich gegenseitig zu bestätigen. Sich in Sicherheit zu wiegen. Die eigenen Unsicherheiten zu kompensieren. Dazugehören und geliebt werden zu wollen. Die rhetorischen und subtilen Vehikel dafür sind Humor, Empörung und Lästerei.
Am Ende geht es fast immer um die Befriedigung von, oft neurotischen, Befindlichkeiten und fast nie »um die Sache«. Auf der Lohnarbeit ebenso, wie im Privatleben. Der weit um sich greifende Fühli-Fühli-Diskurs blockiert effektiv jede Form von Horizonterweiterung und Erkenntnis.


Alles moralisieren wollen
Seit bald 14 Tagen dominiert der »Ulmen/Fernandes-Fall« sämtliche Schlagzeilen. Obwohl es bisher weder ein gerichtliches Urteil, noch das ernsthafte Bemühen zur sachlichen Aufklärung der vermeintlichen »Deepfakes« und des »Identitätsdiebstahles« gibt — wird überall emotional argumentiert, gewertet und geframt.
Vor einiger Zeit habe ich mir den James Bond Film
Wenn die AfD an die Macht kommt, wird sie...
Auf der letzten Konferenz des Chaos Computer Club (CCC), also der »39C3« gab es einen Beitrag zum Thema