Der rosarote Duckblick (3)

Die Altmedien sowie die Politik behaupten seit Jahren, dass die System- und Machtkritiker in einer »Filterblase« leben und denken würden. Sie hätten festgefahrene, mentale Wahrnehmungs- und Denkmuster, würden sich ständig gegenseitig bestätigen und sich nur einseitig informieren.

Ich behaupte, es ist genau umgekehrt: die Tagesschau-und-Mainstream-Anhänger leben und denken in einer hermetisch abgeschirmten, ideologischen Matrix. Alles, was dort nicht hineinpasst, wird mit aller Macht ignoriert, verdreht oder umgedeutet.

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»Fühli-Fühli«

Alles moralisieren wollen
Nie einen Fehler zugeben können
In der Empörung verharren bleiben
Nie dem Anderen Recht geben können
Sich stets persönlich angegriffen fühlen
Immer Recht haben wollen und müssen
Nur noch in gut und böse denken wollen
Nur die eigene Perspektive sehen wollen
Selbstreflektion als Schwäche empfinden

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Schöne digitale Welt (5)

Seit bald 14 Tagen dominiert der »Ulmen/Fernandes-Fall« sämtliche Schlagzeilen. Obwohl es bisher weder ein gerichtliches Urteil, noch das ernsthafte Bemühen zur sachlichen Aufklärung der vermeintlichen »Deepfakes« und des »Identitätsdiebstahles« gibt — wird überall emotional argumentiert, gewertet und geframt.

Digitale ID. Klarnamenpflicht. Landesmedienanstalten. Chatkontrolle. Digital Service Act. Faktenchecker. Social-Media-Verbote. Gesetze gegen »Hass und Hetze«. Netzkontrollen. Und vieles mehr. Fast alle EU-Regierungen machen keinen Hehl daraus, dass sie die freie Meinungsäußerung und die Regierungskritik im Internet, weitestgehend einhegen wollen.

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»Unsere Demokratie« (6)

Vor einiger Zeit habe ich mir den James Bond Film »Spectre«, aus dem Jahr 2015 von Sam Mendes, auf Netflix angeschaut. Der Film ist jetzt nicht besonders empfehlenswert, aber halbwegs unterhaltsam, sofern man mit James Bond überhaupt etwas anfangen kann. Es gab jedoch eine Szene, die mich hart getriggert hat.

Gegen Ende des Filmes soll die britische Geheimdienst-Organisation MI6, die von einem weltweiten Verbrechersyndikat unterwandert und heimlich gesteuert wird (»Spectre«), alle weltweiten Überwachungs- und Kontrolldienste zentralisieren. James Bond und die Überreste des guten britischen Geheimdienstes MI6 wollen das verhindern. An mehreren Stellen ist hier wörtlich die Rede davon, dass sie für »Demokratie« und »Freiheit« kämpfen würden.

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Propaganda (14)

Wenn die AfD an die Macht kommt, wird sie...

1.) ...die Meinungsfreiheit durch den Digital Service Act (DSA), durch Meldestellen, die Landesmedienanstalten, Chatkontrollen, »Faktenchecker«, Trusted Flagger, YouTube-Zensur, gezieltes Weglassen und vielem mehr stark einschränken.

2.) ...Journalisten, Künstler, Wissenschaftler, Anwälte, Mediziner, Schauspieler usw., die nicht »auf Linie« sind diffamieren, ausgrenzen, politisch verfolgen oder gleich kündigen wollen.

3.) ...willkürliche Hausdurchsuchungen wegen Beleidigungen wie »Schwachkopf« oder »Pinocchio« anordnen lassen.

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Schöne digitale Welt (4)

Auf der letzten Konferenz des Chaos Computer Club (CCC), also der »39C3« gab es einen Beitrag zum Thema »digitale Souveränität«. Anstatt nun inhaltlich darüber zu sprechen, wie man von »Big Tech« sowie von Kontroll- und Überwachungstechnologien unabhängiger werden kann, wird sich erst einmal minutenlang darüber ausgelassen, dass »die Begrifflichkeiten schwierig« und »für Rechte zu anschlussfähig« seien.

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»Unsere Demokratie« (5)

Der Journalist Harald Martenstein hat vor einigen Tagen eine bemerkenswerte Rede im Hamburger Thalia Theater gehalten. Er hat dem Publikum eine Lehrstunde in »Demokratie« gegeben. Volksherrschaft. Rechtsstaat. Meinungsfreiheit.

Ein offener Diskurs. Freie Wahlen. Bedingungslose Grund- und Menschenrechte. Keine Verfolgung von Andersdenkenden. Und ganz sicher keine Parteiverbote. Der Saal ist an mehreren Stellen unruhig und laut geworden.

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»Unsere Demokratie« (4)

»Man kann schon alles sagen in Deutschland! Aber man muss dann auch mit Widerspruch und Gegenwind rechnen!«

Genau so argumentieren wieder und immer wieder vermeintlich »Linke«, »Grüne«, »Woke« und Mainstream-Aktivisten. Die Begriffe »Widerspruch« und »Gegenwind« sind in diesem Kontext unsägliche Euphemismen.

Richard David Precht bringt es hier gut auf den Punkt. Tilo Jung hingegen — der weder einen Boris Reitschuster, noch einen Florian Warweg auf der Bundespessekonferenz (BPK) aushalten kann und will — zeigt hier offen seine »Haltung«.

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Lebensfreude (9)

© epikur

Seit einigen Jahren empfinde ich eine Freude an dem, was wächst. Liebesbeziehungen. Freundschaften. Bindungen. Pflanzen. Tiere. Gedanken. Texte. Vielleicht hat das was mit dem Älterwerden, vielleicht aber auch mit der großen politimedialen-gesellschaftlichen Lust an der Zerstörung zu tun — die mich nur noch anwidert. Ich weiß es nicht. Die Kreativität, Schönheit und Einzigartigkeit des Lebens, zeigt sich überall. Jeden Tag. Man muss nur mit offenen Augen und Armen durch das Leben gehen.

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Schöne digitale Welt (3)

Es vergeht kaum ein Tag, an dem »die Digitalisierung« nicht heilig gesprochen wird. Alles soll dadurch schneller, bequemer, effizienter — also insgesamt besser werden. Die Lobpreisungen und Versprechungen von Big Tech, werden der Realität jedoch kaum gerecht.

Die Konzentration auf »digitale Lösungen« lässt nicht nur viele soziale Kompetenzen verkümmern — die Abhängigkeit von digitaler Infrastruktur legt auch regelmäßig ganze Bereiche komplett lahm, wenn sie denn mal nicht so funktionieren, wie sie eigentlich sollten.

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