Die große Debilmachung (25)

Für die größte deutsche (Re-)Militarisierung, seit dem Zweiten Weltkrieg, bedarf es natürlich unbedingt einer großangelegten PR- und Medienkampagne, damit die Bevölkerung mitzieht. Zahlreiche Altmedien und Journalisten springen hier bereitwillig ein.

Heute will ich, an einem Beispiel zeigen, wie das so geht, mit der neuen deutschen Kriegspropaganda »Kriegstüchtigkeit« und »Wehrhaftigkeit« im Jahr 2026. Dazu schauen wir uns den Artikel im Spiegel »Sind wir vorbereitet auf einen Krieg?«, vom 12. März 2026 von Jürgen Dahlkamp, einmal genauer an.

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Bananenrepublik Deutschland (20)

Die totale Cancel-Culture, mit den markierten inneren und äußeren Feinden, läuft weiter auf Hochtouren. Künstler, Musiker, Schauspieler, Sportler, Wissenschaftler — ganz egal. Jeder, der nicht auf Linie ist und vermeintlich mit den Feinden agiert, soll ausgegrenzt und aussortiert werden.

So hat nun selbst der Deutsche Behindertensportverband (DBS), bei den Paralympischen Winterspielen 2026 in Mailand/Cortina, sich von der Eröffnungsfeier zurückgezogen. Der Grund? Sportler aus Russland und Belarus sind unter ihrer eigenen Flagge eingelaufen.

Aber es kommt noch »besser«: nun haben bereits die ersten russischen Paralympics-Sportler eine Goldmedaille gewonnen. Sakrileg! Für die deutsche »Sportschau« hat das einen »Beigeschmack«.

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Die große Debilmachung (24)

Vier Jahre Ukraine-Krieg, rund 1 Million tote Menschen und immer noch überall die gleichen Erzählungen und Phrasen jenseits realer Gegebenheiten:

»Die Ukraine muss gewinnen!«
»Putin ist der neue Hitler!«
»In der Ukraine wird unsere Freiheit und unsere Demokratie verteidigt!«
»Wir wollen keinen Diktatfrieden!«
»Wir müssen die Ukraine weiter mit Milliarden Euro unterstützen!«

Das alles geht nicht mal mehr als Realsatire durch. Es ist nur noch grotesk.

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Bananenrepublik Deutschland (19)

Die Vize-Chefredakteurin beim Tagesspiegel, Marion Kaufmann, macht für das Scheitern der Koalition in Brandenburg vor allem das BSW verantwortlich. Ihr »Argument«:

»Die Reibungen in Koalition und Fraktion seien entstanden, weil das BSW auch nach der Wahl für das kämpfe, wofür es gewählt wurde

Das ist natürlich ein absolutes Unding! Sowas geht gar nicht! Nach der Wahl sollte man selbstverständlich sämtliche Inhalte des eigenen Wahlprogramms über Bord werfen können sollen und: müssen! Vor allem Spar- und Kürzungszwängen sowie NATO-Interessen sollte man sich bedingungslos unterwerfen. Wer das nicht kann und will, ist nicht »regierungsfähig«!

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Die große Debilmachung (23)

In den USA gab es jetzt endlich wieder »Demokratiebomben« (Proletopia). Nachdem die ganzen haltungsbesoffenen Altmedien, Abgeordneten und Politblogger sich jahrelang nur auf den »Putin-Hitler« eingeschossen haben — stehen sie nun vor einem (doppel-)moralischen Dilemma.

Aber auch das wird, mithilfe von Doppeldenk, Täter-Opfer-Umkehr, Neusprech (»Regime« statt Regierung, »Machthaber« statt Präsident, »Gefangennahme« statt Entführung), Mietmäulern, vorauseilenden »Experten« und verschiedenen Maßstäben, ganz gut zu bewältigen sein. Versprochen!

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Bananenrepublik Deutschland (18)

Die US-Regierung hat nun Aktivisten von »HateAid« mit einem Einreiseverbot belegt. Die Geschäftsführerinnen Josephine Ballon und Anna-Lena von Hodenberg kommentieren das so:

»Es ist ein Akt der Repression einer Regierung, die zunehmend Rechtsstaatlichkeit missachtet und versucht, ihre Kritiker mit aller Härte zum Schweigen zu bringen.«

Wer jetzt? Trump? Die US-Regierung? Die EU? Die deutsche Bundesregierung? Ich komme nicht mehr mit.

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Die große Debilmachung (22)

Die evangelische Kirche in Deutschland ist voll auf Kriegskurs. In ihrem rund 150-Seiten langen »Positionspapier« redet sie der Militarisierung das Wort. Um Demokratie, Freiheit und Frieden zu schützen (was auch sonst?), benötige es Aufrüstung. Christlicher Pazifismus ist wohl etwas für ewiggestrige Lumpenpazifisten: »Alle Bürgerinnen und Bürger sollten im Sinne einer umfassenden sicherheitspolitischen Widerstandsfähigkeit verteidigungsfähig sein.« Amen. Halleluja!

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Bananenrepublik Deutschland (17)

Wahlkampf-Projektion auf dem Münchner Siegestor. Januar 2025.

Die deutsche Wirtschaft liegt am Boden. Insolvenzen. Inflation. Massenentlassungen. Energiepreis-Explosionen. Der ehemalige deutsche Wirtschaftsminister, Robert Habeck, hat daran natürlich keinerlei (Mit-)Verantwortung oder (Mit-)Wirkung gehabt. Schließlich war er »von der Realität umzingelt.« Und das muss man erstmal aushalten können!

Nun gönnt er sich einen Film (mit Steuergeldern gefördert) über das Beste was es in Deutschland noch gibt: sich selbst. Robert Habeck. Titel: »Jetzt. Wohin.« Es geht natürlich um Demokratie. Populismus. Klima. Hier gibt es einen ersten Trailer zum kommenden Blockbuster. Nach 23 Kommentaren wurde dort die Kommentarsektion abgeschaltet. Wegen dem Hass. Und so.

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Bananenrepublik Deutschland (16)

Der Osteuropahistoriker Karl Schlögel erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. In seiner Rede betonte er, die aktuelle Generation sei »friedensverwöhnt« und müsse sich nun »wieder auf Krieg einstellen.« Überzeugte Pazifisten, wie beispielsweise ein Eugen Drewermann, gelten hingegen als Putin-Arschkriecher und Lumpenpazifisten. Frieden ist im Jahr 2025 wieder, wer den Krieg vorbereitet.

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Empfehlungen (10)

Eine Putinversteher-Straße.

Heute möchte ich ein paar ausgesuchte Satiriker empfehlen. Denn der alltägliche, absurd-kafkaeske Wahnsinn ist mental kaum noch zu überstehen, ohne nicht wenigstens einmal sarkastisch oder zynisch zu werden. Das befreit und entgiftet Körper, Geist und Verstand.

Aber auch beißender Sarkasmus erfordert heutzutage leider immer mehr Mut, wenn man die zunehmende Humorlosigkeit (Stichwort: #allesdichtmachen) von den Guten, Medienschaffenden und Politikern sowie die damit zusammenhängende Klage- und Zensurwütigkeit betrachtet.

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