Bananenrepublik Deutschland (22)

Die »re:publica«, eine Konferenz zur digitalen Gesellschaft, die es seit dem Jahr 2007 in Berlin gibt, ist ein gutes Beispiel für gekaufte Meinungs- und Deutungshoheit. Sie zeigt ebenfalls, was passiert, wenn man unbedingt »wachsen« will. Die ersten Konferenzen hatten rund 1.000 Besucher (Heute ca. 30.000 Teilnehmer). Es kamen vor allem Blogger, Hacker und Netzaktivisten. Themen waren, unter anderem: Datenschutz, Meinungsfreiheit, Netzneutralität und Internet-Zensur.

Dann zogen sie, nach und nach, mehr Werbe- und Medienpartner an Land. Große Sponsoren beteiligten sich. Und heute, im Jahr 2026, treten dort so regierungskritische Menschen, wie Angela Merkel, Kevin Kühnert, Maja Göpel, Katharina Dröge, Alena Buyx, Heidi Reichinnek und Eckart von Hirschhausen auf. Die natürlich alle primär das Internet regulieren und die AfD bekämpfen wollen. Was auch sonst.

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Die innere Ausgangssperre

Es gibt keine Spaltung!
Es gibt kein Wortbruch!
Es gibt keine Repression!
Es gibt keine Impfschäden!
Es gibt keine (privatisierte) Zensur!
Es gibt keine mediale Gleichschaltung!
Es gibt kein Versagen des Rechtsstaates!
Es gibt keine Sprache der Menschenverachtung!
Es gab keine Hetze gegen ungeimpfte Menschen!

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Bananenrepublik Deutschland (21)

Werden in Deutschland Menschen mit Messern brutal ermordet, fordern Politiker mehr »Messerkontrollen« oder »Messerverbote auf öffentlichen Plätzen«. Gibt es Massenschlägereien in Schwimmbändern, werden »Ausweiskontrollen« sowie Videoüberwachung eingeführt. Nach Schüssen in Berlin-Schöneberg, fordert nun die Innensenatorin Spranger, ein »schärferes Waffengesetz«.

Eines wird und darf jedoch nicht passieren: nach Ursachen fragen, Kontexte verstehen oder Zusammenhänge herstellen. Denn dann könnte man die Kriminalität auch effektiv bekämpfen. Aber das ist in der Bananenrepublik Deutschland ganz offensichtlich nicht gewollt. Aus Gründen.

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Die große Debilmachung (25)

Für die größte deutsche (Re-)Militarisierung, seit dem Zweiten Weltkrieg, bedarf es natürlich unbedingt einer großangelegten PR- und Medienkampagne, damit die Bevölkerung mitzieht. Zahlreiche Altmedien und Journalisten springen hier bereitwillig ein.

Heute will ich, an einem Beispiel zeigen, wie das so geht, mit der neuen deutschen Kriegspropaganda »Kriegstüchtigkeit« und »Wehrhaftigkeit« im Jahr 2026. Dazu schauen wir uns den Artikel im Spiegel »Sind wir vorbereitet auf einen Krieg?«, vom 12. März 2026 von Jürgen Dahlkamp, einmal genauer an.

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Bananenrepublik Deutschland (20)

Die totale Cancel-Culture, mit den markierten inneren und äußeren Feinden, läuft weiter auf Hochtouren. Künstler, Musiker, Schauspieler, Sportler, Wissenschaftler — ganz egal. Jeder, der nicht auf Linie ist und vermeintlich mit den Feinden agiert, soll ausgegrenzt und aussortiert werden.

So hat nun selbst der Deutsche Behindertensportverband (DBS), bei den Paralympischen Winterspielen 2026 in Mailand/Cortina, sich von der Eröffnungsfeier zurückgezogen. Der Grund? Sportler aus Russland und Belarus sind unter ihrer eigenen Flagge eingelaufen.

Aber es kommt noch »besser«: nun haben bereits die ersten russischen Paralympics-Sportler eine Goldmedaille gewonnen. Sakrileg! Für die deutsche »Sportschau« hat das einen »Beigeschmack«.

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Die große Debilmachung (24)

Vier Jahre Ukraine-Krieg, rund 1 Million tote Menschen und immer noch überall die gleichen Erzählungen und Phrasen jenseits realer Gegebenheiten:

»Die Ukraine muss gewinnen!«
»Putin ist der neue Hitler!«
»In der Ukraine wird unsere Freiheit und unsere Demokratie verteidigt!«
»Wir wollen keinen Diktatfrieden!«
»Wir müssen die Ukraine weiter mit Milliarden Euro unterstützen!«

Das alles geht nicht mal mehr als Realsatire durch. Es ist nur noch grotesk.

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Bananenrepublik Deutschland (19)

Die Vize-Chefredakteurin beim Tagesspiegel, Marion Kaufmann, macht für das Scheitern der Koalition in Brandenburg vor allem das BSW verantwortlich. Ihr »Argument«:

»Die Reibungen in Koalition und Fraktion seien entstanden, weil das BSW auch nach der Wahl für das kämpfe, wofür es gewählt wurde

Das ist natürlich ein absolutes Unding! Sowas geht gar nicht! Nach der Wahl sollte man selbstverständlich sämtliche Inhalte des eigenen Wahlprogramms über Bord werfen können sollen und: müssen! Vor allem Spar- und Kürzungszwängen sowie NATO-Interessen sollte man sich bedingungslos unterwerfen. Wer das nicht kann und will, ist nicht »regierungsfähig«!

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Die große Debilmachung (23)

In den USA gab es jetzt endlich wieder »Demokratiebomben« (Proletopia). Nachdem die ganzen haltungsbesoffenen Altmedien, Abgeordneten und Politblogger sich jahrelang nur auf den »Putin-Hitler« eingeschossen haben — stehen sie nun vor einem (doppel-)moralischen Dilemma.

Aber auch das wird, mithilfe von Doppeldenk, Täter-Opfer-Umkehr, Neusprech (»Regime« statt Regierung, »Machthaber« statt Präsident, »Gefangennahme« statt Entführung), Mietmäulern, vorauseilenden »Experten« und verschiedenen Maßstäben, ganz gut zu bewältigen sein. Versprochen!

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Bananenrepublik Deutschland (18)

Die US-Regierung hat nun Aktivisten von »HateAid« mit einem Einreiseverbot belegt. Die Geschäftsführerinnen Josephine Ballon und Anna-Lena von Hodenberg kommentieren das so:

»Es ist ein Akt der Repression einer Regierung, die zunehmend Rechtsstaatlichkeit missachtet und versucht, ihre Kritiker mit aller Härte zum Schweigen zu bringen.«

Wer jetzt? Trump? Die US-Regierung? Die EU? Die deutsche Bundesregierung? Ich komme nicht mehr mit.

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Die große Debilmachung (22)

Die evangelische Kirche in Deutschland ist voll auf Kriegskurs. In ihrem rund 150-Seiten langen »Positionspapier« redet sie der Militarisierung das Wort. Um Demokratie, Freiheit und Frieden zu schützen (was auch sonst?), benötige es Aufrüstung. Christlicher Pazifismus ist wohl etwas für ewiggestrige Lumpenpazifisten: »Alle Bürgerinnen und Bürger sollten im Sinne einer umfassenden sicherheitspolitischen Widerstandsfähigkeit verteidigungsfähig sein.« Amen. Halleluja!

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