
1.) Warum ist man nur Teil der Gemeinschaft, wenn man Geld oder eine Lohnarbeit hat?
2.) Weshalb soll es selbstverständlich sein, dass die sog. »Überflüssigen« (zu alt, zu krank, zu schwach, zu häßlich, zu arm, zu behindert, zu kritisch etc.) nicht als ehrenwerte Mitglieder unserer Menschheitsfamilie angesehen werden?
3.) Wenn Geld, Vermögen und Besitz die primären Eintrittskarten der Zugehörigkeit sein sollen, dann wäre eine lohnenswerte kriminelle Karriere doch auch nur konsequent, oder nicht?
4.) Wenn ich als individueller Mensch nur dann von Anderen toleriert werde, wenn ich finanziell etwas darstelle, warum sollte ich dann in irgendeiner Form den Wunsch verspüren, von eben diesen oberflächlichen Menschenverachtern unbedingt respektiert werden zu wollen?
Man wird ja wohl noch fragen dürfen...
Liebe Freunde der seicht-zynischen Blogger-Nörgelei-und-Empörung! Der olle epikur kommt sich manchmal vor, als wäre er eine Blog-Maschine mit dauerhafter Fehlfunktion. Ich könnte natürlich einfach aufhören mich zu empören, mir die Tippserei sparen, aber dafür bin ich viel zu stur. Ich will das Feld nicht einfach kampflos räumen, auch wenn der Infokrieg gegen die neoliberale Propaganda kaum zu gewinnen scheint. Einer der ersten Beiträge im ZG-Blog ging am 23. September 2008 mit dem Titel
Manche halten den (Börse-)Werte-Westen ‑und insbesondere Deutschland- immer noch für den Demokratie-und-Friedens-Nabel der Welt. In was für einer Bananenrepublik wir eigentlich leben, erkennt man beispielsweise daran:
Die acht reichsten Menschen der Welt besitzen so viel wie 3,6 Milliarden Menschen. Das Problem sei hierbei nicht die krass ungerechte Verteilung von Eigentum, Besitz und Vermögen, sondern, dass unter den acht reichsten Menschen nicht eine Frau sei! So betonen es zahlreiche Feministinnen in der Wahrheitspresse.