Der Nachfolger von Guild Wars hat sich als Revolution des MMORPG-Genre angekündigt. Und nach den ersten Informationen sah es auch so aus. Nach dem Release Ende August stellte sich heraus, das es wohl eher der nächste evolutionäre Schritt ist. Was nicht schlecht sein muss. Weiterlesen
Archiv des Monats: September 2012
erniedrigt, gedemütigt, diskriminiert
Aus aktuellem Anlass, der tödlichen Messerattacke auf eine Jobcenter-Mitarbeiterin, ein ZG-Beitrag vom April 2011. Ergänzt werden sollte noch: »möchte menschenwürdig behandelt werden«.
Die Überflüssigen
Mann mittleren Alters, unsportlich, in einer 1 Zimmer-Wohnung lebend, kein Job, kein Geld, kein Auto, möchte respektiert und geliebt werden.
Kleinkind, neugierig auf die Welt, spricht, lacht und weint lebensfroh, tobt und spielt gerne in der Wohnung, möchte respektiert und geliebt werden. Weiterlesen
Kleider
Kleider machen
Kleider machen Leute
Kleider machen kleine Leute
Kleider machen kleine Leute groß
Kleider machen kleine Leute großspurig
Mitte Juli 2012 wurde in Berlin-Steglitz die erste Primark-Filiale in Berlin eröffnet. Der Textil-Discounter aus Irland besticht durch seine Billigpreise. Wie diese zustande kommen, interessiert die Habenwoller wenig. Aus ganz Berlin pilgern und stürmen die Kaufwilligen zum Klamottentempel. Schließlich gibt es dort Oberteile, die »billiger als ein Döner« sind, so eine Gläubige.
Der Name ist ein Zeichen
Wer zitiert oder interviewt werden will bzw. ein Buch veröffentlichen möchte, der braucht weder Inhalte, noch eine Botschaft, der muss nicht besonders intelligent, sprachgewandt oder ideenreich sein. Das Einzige was man (neben Beziehungen und ein gutes Selbstmarketing) braucht, ist ein Name. Die Aufmerksamkeits-Ökonomie veranlasst Unternehmen, Journalisten und Verlage, sich vornehmlich auf Menschen zu konzentrieren, die in der Öffentlichkeit bekannt sind. Hinzu kommt, dass die Massenmedien das Prinzip der Personalisierung verinnerlicht haben. Weiterlesen
Roche & Böhmermann
die Sendung für Jedermann... und Frau!
Auf zdf.kultur läuft nun schon länger endlich mal wieder eine Talk-Show, die den Namen verdient hat. Nach der langen Sommerpause hatte ich schon ein bisschen Angst, dass ich die Sendung nicht mehr so gut finde, aber nach der Sendung mit Max Herre waren meine Befürchtungen verflogen. Selbst wenn man die Gäste nicht kennt, mag oder langweilig findet, so ist die Sendung trotzdem immer wieder unterhaltsam. Alleine schon die Einspieler die eine Person vorstellen, reichen oft und es kommt vor, dass ein Gast dann auch schon abgehakt ist. Daran ist er zum Teil selber schuld, da er sich nicht einbringt oder die Moderatoren vergessen ihn im Chaos der Sendung. Denn in der Sendung passiert sehr viel und dazu kommt noch mehr »Blödsinn« in der Post-Produktion.
Wie würdest du die Sendung bezeichnen, todesglupsch? Weiterlesen
Wertfreilose Beziehungsfragen
Ob bei Freunden, der Familie, Arbeitskollegen, Bekannten oder Fremden: es gibt eine immer wiederkehrende Abfolge von typischen Musterfragen, wenn man nach seinem/seiner Liebsten gefragt wird. Sie verdeutlichen, welche Werte und Normen in unserer Gesellschaft verankert sind. Sie zeigen auf, wie und wonach Menschen und Beziehungen bewertet und beurteilt werden. Es geht also mitnichten nur um die Befriedigung der eigenen Neugier oder um wertneutrale Sachinformationen, wenn man fragt oder selbst gefragt wird. Weiterlesen
Conan vs. RE6
Conan O’Brien als »Clueless Gamer« spielt die erste Resident Evil 6 Demo. Von einigen Fans sehnsüchtig erwaret, von Fans der ersten beiden Teile der Serie eher mit schrecken betrachtet. Conan interessiert das alles nicht. Er möchte nur der Lady imponieren
Also ich fand es lustig...
Oh und er sagt am Ende das die Demo morgen erscheint. Also nach fast 4 Jahren ZG-Blog haben wir endlich mal einen aktuellen Beitrag... (?)
Herzlose Anpassung
Früher habe ich mit den Armen gefühlt.
Früher habe ich alternative Medien gelesen.
Früher habe ich mich über politische Lügen geärgert.
Früher habe ich meinem Chef widersprochen und ihn kritisiert.
Früher habe ich demonstriert und mich ehrenamtlich engagiert.
Früher habe ich mich über die Ungerechtigkeit der Welt aufgeregt.
Früher habe ich mir Gedanken über eine menschliche Gesellschaft gemacht.
Heute bin ich erwachsen und denke an mich.
Lafontaines Gedanken
Oskar Lafontaine hat vor einigen Tagen in der FAZ einen Artikel veröffentlicht, den ich euch ausdrücklich empfehlen möchte! Er schreibt über die Krise, unser politisches System, Begriffsbesetzungen, Medienmacht und die Finanzmarktindustrie:
Ein System, das nur der Minderheit der Reichen dient, kann auch nicht Demokratie genannt werden [...] In einer demokratischen Gesellschaft müssen sich die Interessen der Mehrheit durchsetzen; der Schwache braucht Gesetze, um frei sein zu können; Eigentum entsteht durch eigene Arbeit und nicht dadurch, dass man andere für sich arbeiten lässt.
Arbeit macht gesund!
Arbeit ist für viele das Tor in die Gesellschaft. Sie strukturiert den Tag und vermeidet, dass sie in Krankheiten und Süchte abgleiten.
- Reiner Sans, »Was Ein-Euro-Jobs wert sind«, Aus: »Sozialcourage«, Caritas Niedersachsen/Bremen, Ausgabe 2/2011, S. 17

Arbeit ist für viele das Tor in die Gesellschaft. Sie strukturiert den Tag und vermeidet, dass sie in Krankheiten und Süchte abgleiten.