Schöne digitale Welt (6)

So langsam nimmt die Bequemlichkeit und die Denkfaulheit immer größere Ausmaße an. Bei mir auf Lohnarbeit beispielsweise oder in diversen Gremien, heißt es mittlerweile immer öfter: »lass mal KI fragen!« Dabei geht es, gerade im pädagogisch-sozialen Bereich, sehr oft überhaupt nicht um die ergebnisorientierte Arbeit, sondern um den Prozess, um Bindungs- und Teamarbeit oder um kollegiale Fallberatung.

Ich habe ja überhaupt nichts dagegen, diverse KI’s als erweiterte Suchmaschinen zu verwenden, da sie den ganzen SEO-Google-Müll effektiv rausfiltern und sehr präzise Antworten liefern können (sofern man genauso präzise fragt) — aber wenn es um meine über Jahren erworbene und reflektierte (Berufs-)Expertise geht, dann will ich hier weder den Denk- noch den Erkenntnisprozess einer KI übergeben.

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Bananenrepublik Deutschland (21)

Werden in Deutschland Menschen mit Messern brutal ermordet, fordern Politiker mehr »Messerkontrollen« oder »Messerverbote auf öffentlichen Plätzen«. Gibt es Massenschlägereien in Schwimmbändern, werden »Ausweiskontrollen« sowie Videoüberwachung eingeführt. Nach Schüssen in Berlin-Schöneberg, fordert nun die Innensenatorin Spranger, ein »schärferes Waffengesetz«.

Eines wird und darf jedoch nicht passieren: nach Ursachen fragen, Kontexte verstehen oder Zusammenhänge herstellen. Denn dann könnte man die Kriminalität auch effektiv bekämpfen. Aber das ist in der Bananenrepublik Deutschland ganz offensichtlich nicht gewollt. Aus Gründen.

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Weibliche Befindlichkeiten (6)

Seit einiger Zeit entdecke ich immer häufiger Artikel und Beiträge, in denen weibliche Personen in der Öffentlichkeit über Liebe, Beziehungen, Sex oder Dating reden und schreiben. Häufig mit einem süffisanten Unterton, der in aller Regel lautet, dass die Männer an allem schuld sind und das die Welt für die Frauen so ungerecht sei.

Allzu häufig bleibt die emotionale Beweisführung unwidersprochen stehen. Das will die Leserinnen-Zielgruppe wohl so. In dieser Reihe möchte ich ausgewählten Beiträgen eine männliche Perspektive hinzufügen.

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Intellektuelle Beleidigung (9)

Wir leben in kafkaesken Zeiten. Während wir beinahe täglich neue Korruptionen, Lügen und Skandale erleben, der Kreis der Kritiker und Altmedien-Abwender täglich größer wird, klammert sich gleichzeitig ein nicht unerheblicher Teil bedingungslos an die Erzählungen von Regierung und Tagesschau. Der Moderator und »Komiker« der »Heute Show« beispielsweise, Oliver Welke, ist so Jemand.

In einem Podcast betont er, wie »autokratisch« doch die USA sei und das man in Deutschland weiter »die Demokratie verteidigen« müsse. Kein Wort zu Hüseyin Dogru. Michael Ballweg. Zum Digital Service Act. Zu willkürlichen Hausdurchsuchungen. Paragraf § 188. Den faktischen »Radikalenerlass 2.0« gegenüber der AfD. Debanking. Haltungsjournalismus. Cancel-Culture. Alles kein Thema.

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Geschwätz von gestern (44)

Folge 44? Echt jetzt? Jetzt ist doch wirklich mal gut! Wie oft und wie lange willst Du noch mit dem Corona-Thema ankommen? Die Leute wollen das nicht mehr hören und lesen! Kannst Du nicht endlich aufhören, sie mit dem C‑Thema zu belästigen? Es ist vorbei. Schluß. Aus. Vergangenheit. Schnee von gestern. Augen zu. Schwamm drüber. Ab unter den Teppich.

Über das größte Menschheitsverbrechen in Deutschland, seit dem 2. Weltkrieg, wollen wir nicht mehr reden. Hunderttausende Menschen mussten einsam in den Altenheimen sterben. Kinder wurden traumatisiert. Tausende ökonomische Existenzen für immer zerstört. Billionen Schulden gemacht. Von tausendfachen Impfschäden und Repressionen ganz zu schweigen.

Interessiert mich alles nicht mehr. Hauptsache ich bin gut durch die Pandemie gekommen und ich kann noch ein paar Jahre länger leben.

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Empfehlungen (11)

Eine Putinversteher-Straße.

Der investigative Journalismus ist faktisch tot. Kein Journalist in den Mainstream-Medien traut sich heute noch, staatliche Narrative zu hinterfragen, Skandale von Banken, der NATO oder von Konzernen aufzudecken sowie Korruption und finanzielle Netzwerke von Reichen und Mächtigen zu kritisieren.

Wer es dennoch wagt, der wird ganz schnell aussortiert. Und damit nicht gleich wieder die Populismus‑, Schwurbel- oder Verschwörungskeule kommt, stelle ich heute investigative Dokumentationen vor, bei denen es den Filmemachern und Journalisten genau so ergangen ist.

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Die große Debilmachung (25)

Für die größte deutsche (Re-)Militarisierung, seit dem Zweiten Weltkrieg, bedarf es natürlich unbedingt einer großangelegten PR- und Medienkampagne, damit die Bevölkerung mitzieht. Zahlreiche Altmedien und Journalisten springen hier bereitwillig ein.

Heute will ich, an einem Beispiel zeigen, wie das so geht, mit der neuen deutschen Kriegspropaganda »Kriegstüchtigkeit« und »Wehrhaftigkeit« im Jahr 2026. Dazu schauen wir uns den Artikel im Spiegel »Sind wir vorbereitet auf einen Krieg?«, vom 12. März 2026 von Jürgen Dahlkamp, einmal genauer an.

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Schöne digitale Welt (5)

Seit bald 14 Tagen dominiert der »Ulmen/Fernandes-Fall« sämtliche Schlagzeilen. Obwohl es bisher weder ein gerichtliches Urteil, noch das ernsthafte Bemühen zur sachlichen Aufklärung der vermeintlichen »Deepfakes« und des »Identitätsdiebstahles« gibt — wird überall emotional argumentiert, gewertet und geframt.

Digitale ID. Klarnamenpflicht. Landesmedienanstalten. Chatkontrolle. Digital Service Act. Faktenchecker. Social-Media-Verbote. Gesetze gegen »Hass und Hetze«. Netzkontrollen. Und vieles mehr. Fast alle EU-Regierungen machen keinen Hehl daraus, dass sie die freie Meinungsäußerung und die Regierungskritik im Internet, weitestgehend einhegen wollen.

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Vertrauen (4)

Ständig und überall wird von Polarisierung, Vertrauensbruch und Spaltung gesprochen. Wie das »Populisten« und »Rechtsextreme« ausnutzen und befeuern würden. Wie die Sozialen Medien die Empörungsspirale bedienen würden. Oder wie vermeintliche russische Trollfabriken die Emotionen anheizen würden.

Aber warum spricht kaum Jemand darüber, wie man Vertrauen wiederherstellen könnte? Ich schlage einen Zehn-Punkte-Plan vor, von dem ich glaube, dass er relativ schnell wieder Vertrauen in Politik, Medien und Behörden aufbauen würde. Und nebenbei die AfD besser bekämpfen würde, als es ein Parteiverbot jemals könnte.

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Geschwätz von gestern (43)

Ein großes Bündnis von CDU/CSU/SPD/GRUENE/LINKE will keine Daten von offiziellen Behörden (PEI, RKI, Intensivregister oder Krankenkassen) zu Impfschäden, Geburtenrate, Krankenhaus-Belegungen, Todeszahlen oder Grippe-Erkrankungen zulassen.

Sie verweigern in der Corona-Enquete-Kommission jede Form von Grafiken oder offiziellen Daten. Soll das also die »Corona-Aufarbeitung« sein, welche die Spaltung überwinden und die Bevölkerung befrieden soll?

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