Die große Debilmachung (26)

Bei der »ZDF-Anstalt« freut man sich mittlerweile offen über den gezielten Mord an einem religiösen Führer sowie über Bomben. Es wird auf einem infantilen und sehr einseitigen Niveau Kriegspropaganda »Satire« gemacht, dass man eigentlich nur noch vor lauter Fremdscham im Boden versinken will: »Zum ersten Mal haben die Menschen Angst, dass keine Bomben mehr fallen.« Das soll »Satire« sein?

In jedem Krieg trifft es vor allem die Zivilbevölkerung. Immer so zu tun, als sei es ein Kampf »Regierung vs. Regierung« oder »Präsident vs. Präsident«, ist grenzdebiler, realitätsferner und menschenverachtender (Videospiele-)Schwachsinn. Ich weiß wirklich nicht, wen sie mit solchen Sendungen überhaupt noch erreichen wollen?

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Intellektuelle Beleidigung (10)

Es gibt Rechtsextreme und Nazis, die Symbole und Tarnbegriffe verwenden, damit sie nicht strafrechtlich verfolgt werden können. Die »18« als Synonym für den deutschen Nazi-Diktator beispielsweise. Aber vermeintlich linksliberale Komiker und Influencer übertreiben häufig ihre »Deutungen« und erweisen damit dem echten Antifaschismus einen Bärendienst. Für den Influencer »Dara« ist die Kritik an »Wokeness« und an der »EU« quasi Antisemitismus.

Für den System-Komiker Florian Schroeder ist der Begriff »Machenschaften« ein Synonym, aka eine rechte dog whistle, für »Juden«. Björn Höcke hat im Ungeskripted-Podcast gesagt, dass sein Vater das Parteileben zunächst ablehnte, weil es dort zu viele »Machenschaften« geben würde. Schröeder leitet daraus nun einen AfD-Antisemitismus ab.

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Intellektuelle Beleidigung (9)

Wir leben in kafkaesken Zeiten. Während wir beinahe täglich neue Korruptionen, Lügen und Skandale erleben, der Kreis der Kritiker und Altmedien-Abwender täglich größer wird, klammert sich gleichzeitig ein nicht unerheblicher Teil bedingungslos an die Erzählungen von Regierung und Tagesschau. Der Moderator und »Komiker« der »Heute Show« beispielsweise, Oliver Welke, ist so Jemand.

In einem Podcast betont er, wie »autokratisch« doch die USA sei und das man in Deutschland weiter »die Demokratie verteidigen« müsse. Kein Wort zu Hüseyin Dogru. Michael Ballweg. Zum Digital Service Act. Zu willkürlichen Hausdurchsuchungen. Paragraf § 188. Den faktischen »Radikalenerlass 2.0« gegenüber der AfD. Debanking. Haltungsjournalismus. Cancel-Culture. Alles kein Thema.

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Die große Debilmachung (25)

Für die größte deutsche (Re-)Militarisierung, seit dem Zweiten Weltkrieg, bedarf es natürlich unbedingt einer großangelegten PR- und Medienkampagne, damit die Bevölkerung mitzieht. Zahlreiche Altmedien und Journalisten springen hier bereitwillig ein.

Heute will ich, an einem Beispiel zeigen, wie das so geht, mit der neuen deutschen Kriegspropaganda »Kriegstüchtigkeit« und »Wehrhaftigkeit« im Jahr 2026. Dazu schauen wir uns den Artikel im Spiegel »Sind wir vorbereitet auf einen Krieg?«, vom 12. März 2026 von Jürgen Dahlkamp, einmal genauer an.

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Bananenrepublik Deutschland (20)

Die totale Cancel-Culture, mit den markierten inneren und äußeren Feinden, läuft weiter auf Hochtouren. Künstler, Musiker, Schauspieler, Sportler, Wissenschaftler — ganz egal. Jeder, der nicht auf Linie ist und vermeintlich mit den Feinden agiert, soll ausgegrenzt und aussortiert werden.

So hat nun selbst der Deutsche Behindertensportverband (DBS), bei den Paralympischen Winterspielen 2026 in Mailand/Cortina, sich von der Eröffnungsfeier zurückgezogen. Der Grund? Sportler aus Russland und Belarus sind unter ihrer eigenen Flagge eingelaufen.

Aber es kommt noch »besser«: nun haben bereits die ersten russischen Paralympics-Sportler eine Goldmedaille gewonnen. Sakrileg! Für die deutsche »Sportschau« hat das einen »Beigeschmack«.

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Die große Debilmachung (24)

Vier Jahre Ukraine-Krieg, rund 1 Million tote Menschen und immer noch überall die gleichen Erzählungen und Phrasen jenseits realer Gegebenheiten:

»Die Ukraine muss gewinnen!«
»Putin ist der neue Hitler!«
»In der Ukraine wird unsere Freiheit und unsere Demokratie verteidigt!«
»Wir wollen keinen Diktatfrieden!«
»Wir müssen die Ukraine weiter mit Milliarden Euro unterstützen!«

Das alles geht nicht mal mehr als Realsatire durch. Es ist nur noch grotesk.

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Bananenrepublik Deutschland (19)

Die Vize-Chefredakteurin beim Tagesspiegel, Marion Kaufmann, macht für das Scheitern der Koalition in Brandenburg vor allem das BSW verantwortlich. Ihr »Argument«:

»Die Reibungen in Koalition und Fraktion seien entstanden, weil das BSW auch nach der Wahl für das kämpfe, wofür es gewählt wurde

Das ist natürlich ein absolutes Unding! Sowas geht gar nicht! Nach der Wahl sollte man selbstverständlich sämtliche Inhalte des eigenen Wahlprogramms über Bord werfen können sollen und: müssen! Vor allem Spar- und Kürzungszwängen sowie NATO-Interessen sollte man sich bedingungslos unterwerfen. Wer das nicht kann und will, ist nicht »regierungsfähig«!

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Die große Debilmachung (23)

In den USA gab es jetzt endlich wieder »Demokratiebomben« (Proletopia). Nachdem die ganzen haltungsbesoffenen Altmedien, Abgeordneten und Politblogger sich jahrelang nur auf den »Putin-Hitler« eingeschossen haben — stehen sie nun vor einem (doppel-)moralischen Dilemma.

Aber auch das wird, mithilfe von Doppeldenk, Täter-Opfer-Umkehr, Neusprech (»Regime« statt Regierung, »Machthaber« statt Präsident, »Gefangennahme« statt Entführung), Mietmäulern, vorauseilenden »Experten« und verschiedenen Maßstäben, ganz gut zu bewältigen sein. Versprochen!

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Bananenrepublik Deutschland (18)

Die US-Regierung hat nun Aktivisten von »HateAid« mit einem Einreiseverbot belegt. Die Geschäftsführerinnen Josephine Ballon und Anna-Lena von Hodenberg kommentieren das so:

»Es ist ein Akt der Repression einer Regierung, die zunehmend Rechtsstaatlichkeit missachtet und versucht, ihre Kritiker mit aller Härte zum Schweigen zu bringen.«

Wer jetzt? Trump? Die US-Regierung? Die EU? Die deutsche Bundesregierung? Ich komme nicht mehr mit.

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Die große Debilmachung (22)

Die evangelische Kirche in Deutschland ist voll auf Kriegskurs. In ihrem rund 150-Seiten langen »Positionspapier« redet sie der Militarisierung das Wort. Um Demokratie, Freiheit und Frieden zu schützen (was auch sonst?), benötige es Aufrüstung. Christlicher Pazifismus ist wohl etwas für ewiggestrige Lumpenpazifisten: »Alle Bürgerinnen und Bürger sollten im Sinne einer umfassenden sicherheitspolitischen Widerstandsfähigkeit verteidigungsfähig sein.« Amen. Halleluja!

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