Magic: The Puzzling

Mark Rosewater, Chefdesigner bei Wizards of the Coast, hat vor vielen Jahren als Redakteur des „Duelist“ eine Rubrik ins Leben gerufen in der relativ komplizierte Boardsituationen dargestellt wurden und der Leser das Out (also die Möglichkeit das Spiel noch zu gewinnen) herausfinden musste.

Vor einigen Wochen fühlte ich mich ein wenig in einer tatsächlichen Spielsituation an ein solches Puzzle erinnert. Hier also für alle zum Nachvollziehen (mit alle sind wohl eher alle mit Magickenntnissen gemeint):

Ich spiele am Tag des  Wordwake-Prerelease ein Triple-Worldwake Draft und habe ein eher durchschnittliches G/W-Möchtegernaggrodeck zusammengepicked. Ich bin unglücklicherweise Colorscrewed und habe lange Zeit nur grünes Mana zur Verfügung. Meine Gegnerin legt einen Halimar Excavator und mühlt mir, wie soll es anders sein, eine Ebene. Als ich anfange zu spielen habe ich die Befürchtung das Spiel ist eigentlich schon gelaufen, denn das Board ist überladen mit Bodenkreaturen und dank multipler Halimar Excavator und Join the Ranks habe ich nur noch 2 Karten in der Bibliothek und habe meiner Gegnerin bisher fast keinen Schaden zufügen können.

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National Qualifier Berlin: Luck > Skill

Ich fange langsam an die Qualifikationsturniere für die deutsche Meisterschaft zu ritualisieren. Wie jedes Jahr hatte ich etwa einen Monat vor den Nationalqualifiern (kurz: NatQs) ein Rating das mich für selbige qualifizieren könnte, etwa 3 Wochen danach, bin ich am überlegen welches Deck ich auf den NatQs spielen soll um mich doch noch zu qualifizieren.

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Magic: Ab jetzt für Insider

Bisher habe ich mich recht erfolgreich darum gedrückt, aber nun komme ich nicht mehr drum herum auch tatsächlichen Content zum Thema Magic abzuliefern. Es wird also mehr oder minder regelmäßig in dieser Rubrik um Decks und Decktech fürs Constructed, Archetypen und Kartenbewertungen im Limited oder vielleicht auch mal einen Turnierbericht gehen. Wie alle ohne direkten Bezug zum Thema vermutlich bemerkt haben wird es also etwas Tiefer in die Materie gehen und sowohl Fachtermini (die meist auch noch Anglizismen sind) als auch inhaltliche Grundlagen werden nicht ausdrücklich erläutert, denn das würde den Rahmen sprengen und wäre für Leser die selbige Grundlagen bereits haben sehr zäh zu lesen.

Für Leser die aber tatsächlich Interessiert sind auf diesem Wege einzusteigen bin ich gerne bereit auf Anfrage einiges zu erläutern, allerdings empfehlen sich dann erst einmal andere Lektüren. Hier würde ich zuerst auf die zwar marketingtechnisch mir etwas missfallende, aber inhaltlich offizielle Seite verweisen (da gibt es, glaube ich, ein kostenloses Deck für Anfänger): www.hereirule.com

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Berlin als Nabel der Magicwelt

Wenn Ihr bisher das Gefühl hattet der ZG-Blog sei vor allem eine One-Man-Show, dann lag dies unter Anderem daran, dass ich einiges an Zeit in mein Hobby  stecke: „Magic: the Gathering“ (und wer nun denkt einer der weiteren Gründe sei mein ausgeprägter Hang zur Faulheit, irrt selbstredend).

Für diejenigen die mit dem Begriff Magic gar nichts anfangen können sei gesagt, dass es sich hierbei um ein komplexes Strategiespiel handelt, welches als kommerzielles Sammelkartenspiel vertrieben wird. Für nähere Informationen verweise ich auf einen kleinen Artikel für „Außenseiter“, den ich für unsere Seite verfasst habe oder Ihr nutzt unsere Links hier im Blog (wobei diese bis auf die offizielle Homepage eher ungeeignet sind für Anfänger).

Der eigentliche Anlaß für diesen Beitrag ist allerdings die für alle ambitionierteren Spieler äußerst seltene und dementsprechend umso erfreulichere Tatsache, dass Berlin nächste Woche für ca. 3 – 4 Tage zum Zentrum der Magicwelt wird, denn die Pro Tour, das höchstwertige Turnier was Magic zu bieten hat, wird einen seiner seltenen Stops in Deutschland haben. Das es bei dieser Gelegenheit nicht nur für die Qualfizierten interessant wird sollte einleuchten, denn natürlich wird diese Gelegenheit auch genutzt um große, offene Events im Umfeld der Pro Tour zu veranstalten.

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