Seit bald 14 Tagen dominiert der »Ulmen/Fernandes-Fall« sämtliche Schlagzeilen. Obwohl es bisher weder ein gerichtliches Urteil, noch das ernsthafte Bemühen zur sachlichen Aufklärung der vermeintlichen »Deepfakes« und des »Identitätsdiebstahles« gibt — wird überall emotional argumentiert, gewertet und geframt.
Digitale ID. Klarnamenpflicht. Landesmedienanstalten. Chatkontrolle. Digital Service Act. Faktenchecker. Social-Media-Verbote. Gesetze gegen »Hass und Hetze«. Netzkontrollen. Und vieles mehr. Fast alle EU-Regierungen machen keinen Hehl daraus, dass sie die freie Meinungsäußerung und die Regierungskritik im Internet, weitestgehend einhegen wollen.
Es ist nicht mutig, die zu kritisieren, die schon von allen kritisiert werden.

Die politische sowie bürgerliche Linke ist erfolgreich von innen zersetzt worden. Analytische Kritik an strukturellen Gewalten, an sozial ungerechten Ursachen und an neoliberalen Kontexten, sind weitestgehend aus dem Fokus linker Perspektive verschwunden. Korruption, Welthunger, Kriege, Waffenhandel, Neokolonialismus oder Armut interessieren kaum noch. Der Blick auf die Welt ist nun vor allem ein narzisstischer Blick nach innen: Sprachnormierung, Gender (LBQ/SJW/Diversität), Ernährung (vegan/bio/öko) und mobile 
In der Politikwissenschaft gibt es eine wissenschaftlich anerkannte und weitverbreitete Methode: die Komparatistik oder 
Labern. Sitzen. Labern. Saufen. Labern. Fressen. Labern. Rauchen. Labern. Schwafeln. Quatschen. Der Glaube an das Allheilmittel Kommunikation ist bei einigen Bevölkerungsschichten (Pädagogen, Psychologen und Frauen) sehr stark verankert. Auch das Quantität nicht gleichbedeutend mit Qualität ist, wollen die endlosen Quasselstrippen, nervigen Labertaschen und narzisstischen