Ich bn wirklich kein Fan von »Young Adult« — bzw. »Coming of Age« — Medienformaten. Es gibt mittlerweile Hunderte Filme, Bücher, Serien, Hörspiele oder Theaterstücke, die das Erwachsenwerden von Jugendlichen thematisieren. Viel zu oft, sind diese leider überaus sentimental, kitschig oder überdramatisiert inszeniert.
Es gibt für mich jedoch eine Ausnahme: die Serie »Willkommen im Leben« (»My So-Called Life«) aus dem Jahr 1994 mit Claire Danes in der Hauptrolle. Die Serie ist glaubwürdig, authentisch und bodenständig. Sie schafft es auch heute noch, mich zu berühren.

Ständig und überall wird von Polarisierung, Vertrauensbruch und Spaltung gesprochen. Wie das »Populisten« und »Rechtsextreme« ausnutzen und befeuern würden. Wie die Sozialen Medien die Empörungsspirale bedienen würden. Oder wie vermeintliche russische Trollfabriken die Emotionen anheizen würden.
Der Skandal, dass die ARD
Die bürgerlichen Wahrheitsmedien (aber leider auch viele alternative Medien) liefern in der Corona-Krise ein ganz trauriges Bild ab. Die Aufgabe der Massenmedien (ganz besonders der Öffentlich-Rechtlichen) war und ist es, ein möglichst breites Spektrum an Berichten, Beiträgen, Analysen, Reportagen und Meinungen abzubilden. Das gilt im Normalzustand genauso wie in Krisenzeiten. Wenn seit Wochen ein (!) medizinischer Experte (der dann auch noch
Ob in der Familie, auf dem Arbeitsplatz, auf Facebook oder bei Bekannten: den meisten Leuten ist es unheimlich wichtig, was andere über einen denken. Wie sie einen bewerten und beurteilen. Bestimmte Worte und Wahrheiten werden daher gemieden oder blumig verschnörkelt, und ja, es wird auch bewusst gelogen. Schmeicheleien sowie Komplimente werden gezielt eingesetzt und es wird sich mit small talk, Allgemeinplätzen und unverdächtigen Themen aufgehalten. Authentizität, Glaubwürdigkeit und persönliche Integrität ordnen sich in aller Regel der Sucht nach Bestätigung und Anerkennung unter.
Mit zunehmender Reichweite und einer über achtjährigen Blog-Ausdauer, mit rund 1.500 Artikeln, nisten sich nun zunehmend mehr Werbetrolle, SEO-Beauftragte und PR-U-Boote ein, die entweder unseren Blog als Werbeplattform benutzen oder die Inhalte für ihre eigenen Verdienstmöglichkeiten verwenden wollen. Ob Amazon-Links, journalistische Anfragen zur Verwendung von Inhalten, Nebenbei-Hinweise zu kommerziellen Anbietern und Produkten oder SEO-Link-Kooperationen – es kann nicht angehen, dass wir unseren Blog mit ehrenamtlichen Herzblut betreiben, während andere ihn nur benutzen wollen, um zusätzlich an ein paar Brotkrumen zu kommen.