Seit einiger Zeit entdecke ich immer häufiger Artikel und Beiträge, in denen weibliche Personen in der Öffentlichkeit über Liebe, Beziehungen, Sex oder Dating reden und schreiben. Häufig mit einem süffisanten Unterton, der in aller Regel lautet, dass die Männer an allem schuld sind und das die Welt für die Frauen so ungerecht sei. Allzu häufig bleibt die emotionale Beweisführung unwidersprochen stehen. Das will die Leserinnen-Zielgruppe wohl so. In dieser Reihe möchte ich ausgewählten Beiträgen eine männliche Perspektive hinzufügen.
Archiv der Kategorie: Medien
Intellektuelle Beleidigung (11)

Die Journalistin Melanie Amann, ehemalige stellvertretende Chefredakteurin des Spiegel sowie Dauergast bei »Markus Lanz«, war vor einiger Zeit bei »Ben Ungeskripted«. Nachdem sie Ben ständig vorgeworfen hatte, dass er nicht einfach Björn Höcke einladen und mit ihm ein Gespräch führen könne, ohne das Gesagte »einzuordnen« und sie Ben’s Reichweite beeindruckend fand, hat sie ein eigenes Podcast-Format gestartet: »Amann Unframed«.
Der erste Gast war Ben (»Wie viel hast du mit Björn Höcke verdient, Ben Berndt?«). Schon in den ersten Minuten des Gesprächs hat sie den Bedeutungsrahmen vorgegeben, Aussagen eingeordnet und das Erzählmuster gesteuert. »Amann Unframed« hat schon in den ersten Minuten geframt. Zu einem offenen, vorurteilsfreien und wertschätzenden Dialog, ist sie offenbar überhaupt nicht bereit. Wer das beispielsweise sehr gut macht und kann, ist Flavio von Witzleben.
Kurz kommentiert (1)

1.) »Verfassungsgericht nimmt Klage gegen Verurteilung von C.J. Hopkins wegen Volksverhetzung nicht an.«
- Norbert Häring vom 11. Juni 2026
Die Einen dürfen ständig Hitler-Vergleiche ziehen (AfD, Putin und Trump sind Hitler) oder gar ihre Cover mit Nazi-Symbolen schmücken (Stern, Spiegel, Fokus etc.) und die Anderen bekommen sofort ein Strafverfahren wegen Volksverhetzung. Der Goldstandard in »unserer Demokratie« ist der Doppelstandard. Das für Jeden offensichtlich sichtbar zu machen, muss ja nicht sein. Also Klage nicht annehmen und sich wegducken. Mission erfüllt.
Geschwätz von gestern (45)
Viele Ideen, Methoden und Maßnahmen, in der C‑Zeit, waren ganz offensichtlich grundgesetzwidrig und menschenverachtend. Natürlich will, im Jahr 2026, Niemand mehr darüber reden. »Es war halt Krise!«
Beispielsweise das Vorhaben in Sachsen, vermeintliche Quarantäneverweigerer notfalls durch Zwang zu internieren. Ja, diesen Plan gab es. In der besten Demokratie aller Zeiten!
Die große Debilmachung (26)
Bei der »ZDF-Anstalt« freut man sich mittlerweile offen über den gezielten Mord an einem religiösen Führer sowie über Bomben. Es wird auf einem infantilen und sehr einseitigen Niveau Kriegspropaganda »Satire« gemacht, dass man eigentlich nur noch vor lauter Fremdscham im Boden versinken will: »Zum ersten Mal haben die Menschen Angst, dass keine Bomben mehr fallen.« Das soll »Satire« sein?
In jedem Krieg trifft es vor allem die Zivilbevölkerung. Immer so zu tun, als sei es ein Kampf »Regierung vs. Regierung« oder »Präsident vs. Präsident«, ist grenzdebiler, realitätsferner und menschenverachtender (Videospiele-)Schwachsinn. Ich weiß wirklich nicht, wen sie mit solchen Sendungen überhaupt noch erreichen wollen?
Bananenrepublik Deutschland (22)
Die »re:publica«, eine Konferenz zur digitalen Gesellschaft, die es seit dem Jahr 2007 in Berlin gibt, ist ein gutes Beispiel für gekaufte Meinungs- und Deutungshoheit. Sie zeigt ebenfalls, was passiert, wenn man unbedingt »wachsen« will. Die ersten Konferenzen hatten rund 1.000 Besucher (Heute ca. 30.000 Teilnehmer). Es kamen vor allem Blogger, Hacker und Netzaktivisten. Themen waren, unter anderem: Datenschutz, Meinungsfreiheit, Netzneutralität und Internet-Zensur.
Dann zogen sie, nach und nach, mehr Werbe- und Medienpartner an Land. Große Sponsoren beteiligten sich. Und heute, im Jahr 2026, treten dort so regierungskritische Menschen, wie Angela Merkel, Kevin Kühnert, Maja Göpel, Katharina Dröge, Alena Buyx, Heidi Reichinnek und Eckart von Hirschhausen auf. Die natürlich alle primär das Internet regulieren und die AfD bekämpfen wollen. Was auch sonst.
Intellektuelle Beleidigung (10)

Es gibt Rechtsextreme und Nazis, die Symbole und Tarnbegriffe verwenden, damit sie nicht strafrechtlich verfolgt werden können. Die »18« als Synonym für den deutschen Nazi-Diktator beispielsweise. Aber vermeintlich linksliberale Komiker und Influencer übertreiben häufig ihre »Deutungen« und erweisen damit dem echten Antifaschismus einen Bärendienst. Für den Influencer »Dara« ist die Kritik an »Wokeness« und an der »EU« quasi Antisemitismus.
Für den System-Komiker Florian Schroeder ist der Begriff »Machenschaften« ein Synonym, aka eine rechte dog whistle, für »Juden«. Björn Höcke hat im Ungeskripted-Podcast gesagt, dass sein Vater das Parteileben zunächst ablehnte, weil es dort zu viele »Machenschaften« geben würde. Schröeder leitet daraus nun einen AfD-Antisemitismus ab.
Schöne digitale Welt (6)
So langsam nimmt die Bequemlichkeit und die Denkfaulheit immer größere Ausmaße an. Bei mir auf Lohnarbeit beispielsweise oder in diversen Gremien, heißt es mittlerweile immer öfter: »lass mal KI fragen!« Dabei geht es, gerade im pädagogisch-sozialen Bereich, sehr oft überhaupt nicht um die ergebnisorientierte Arbeit, sondern um den Prozess, um Bindungs- und Teamarbeit oder um kollegiale Fallberatung.
Ich habe ja überhaupt nichts dagegen, diverse KI’s als erweiterte Suchmaschinen zu verwenden, da sie den ganzen SEO-Google-Müll effektiv rausfiltern und sehr präzise Antworten liefern können (sofern man genauso präzise fragt) — aber wenn es um meine über Jahren erworbene und reflektierte (Berufs-)Expertise geht, dann will ich hier weder den Denk- noch den Erkenntnisprozess einer KI übergeben.
Bananenrepublik Deutschland (21)
Werden in Deutschland Menschen mit Messern brutal ermordet, fordern Politiker mehr »Messerkontrollen« oder »Messerverbote auf öffentlichen Plätzen«. Gibt es Massenschlägereien in Schwimmbändern, werden »Ausweiskontrollen« sowie Videoüberwachung eingeführt. Nach Schüssen in Berlin-Schöneberg, fordert nun die Innensenatorin Spranger, ein »schärferes Waffengesetz«.
Eines wird und darf jedoch nicht passieren: nach Ursachen fragen, Kontexte verstehen oder Zusammenhänge herstellen. Denn dann könnte man die Kriminalität auch effektiv bekämpfen. Aber das ist in der Bananenrepublik Deutschland ganz offensichtlich nicht gewollt. Aus Gründen.
Weibliche Befindlichkeiten (6)
Seit einiger Zeit entdecke ich immer häufiger Artikel und Beiträge, in denen weibliche Personen in der Öffentlichkeit über Liebe, Beziehungen, Sex oder Dating reden und schreiben. Häufig mit einem süffisanten Unterton, der in aller Regel lautet, dass die Männer an allem schuld sind und das die Welt für die Frauen so ungerecht sei.
Allzu häufig bleibt die emotionale Beweisführung unwidersprochen stehen. Das will die Leserinnen-Zielgruppe wohl so. In dieser Reihe möchte ich ausgewählten Beiträgen eine männliche Perspektive hinzufügen.