Die »re:publica«, eine Konferenz zur digitalen Gesellschaft, die es seit dem Jahr 2007 in Berlin gibt, ist ein gutes Beispiel für gekaufte Meinungs- und Deutungshoheit. Sie zeigt ebenfalls, was passiert, wenn man unbedingt »wachsen« will. Die ersten Konferenzen hatten rund 1.000 Besucher (Heute ca. 30.000 Teilnehmer). Es kamen vor allem Blogger, Hacker und Netzaktivisten. Themen waren, unter anderem: Datenschutz, Meinungsfreiheit, Netzneutralität und Internet-Zensur.
Dann zogen sie, nach und nach, mehr Werbe- und Medienpartner an Land. Große Sponsoren beteiligten sich. Und heute, im Jahr 2026, treten dort so regierungskritische Menschen, wie Angela Merkel, Kevin Kühnert, Maja Göpel, Katharina Dröge, Alena Buyx, Heidi Reichinnek und Eckart von Hirschhausen auf. Die natürlich alle primär das Internet regulieren und die AfD bekämpfen wollen. Was auch sonst.

Der Osteuropahistoriker 
