Kurze Durchsage (2)

Liebe ZG-Freunde,

die technischen Ausfälle des ZG Blog nehmen leider immer mehr zu. Nun war es auf vielen Plattformen und Endgeräten für fast 24 Stunden nicht erreichbar. Nachdem ich viel herumgetestet, die KI befragt und rumgefrickelt habe, konnte ich den genauen Fehler nicht finden. Nun läuft es zwar wieder, aber vermutlich auch nicht allzu lange.

Die Ursachen dafür sind vielfältig. Inkompatible, selbst gebaute Themes (von ehemaligen ZG-Weggefährten), mit Plugins die ich für notwendig und wichtig erachte, damit aber nicht immer einwandfrei laufen. Eine völlig überfüllte Datenbank und Mediathek (nach bald 20 Jahren) und vieles mehr.

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Schöne digitale Welt (6)

So langsam nimmt die Bequemlichkeit und die Denkfaulheit immer größere Ausmaße an. Bei mir auf Lohnarbeit beispielsweise oder in diversen Gremien, heißt es mittlerweile immer öfter: »lass mal KI fragen!« Dabei geht es, gerade im pädagogisch-sozialen Bereich, sehr oft überhaupt nicht um die ergebnisorientierte Arbeit, sondern um den Prozess, um Bindungs- und Teamarbeit oder um kollegiale Fallberatung.

Ich habe ja überhaupt nichts dagegen, diverse KI’s als erweiterte Suchmaschinen zu verwenden, da sie den ganzen SEO-Google-Müll effektiv rausfiltern und sehr präzise Antworten liefern können (sofern man genauso präzise fragt) — aber wenn es um meine über Jahren erworbene und reflektierte (Berufs-)Expertise geht, dann will ich hier weder den Denk- noch den Erkenntnisprozess einer KI übergeben.

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Schöne digitale Welt (5)

Seit bald 14 Tagen dominiert der »Ulmen/Fernandes-Fall« sämtliche Schlagzeilen. Obwohl es bisher weder ein gerichtliches Urteil, noch das ernsthafte Bemühen zur sachlichen Aufklärung der vermeintlichen »Deepfakes« und des »Identitätsdiebstahles« gibt — wird überall emotional argumentiert, gewertet und geframt.

Digitale ID. Klarnamenpflicht. Landesmedienanstalten. Chatkontrolle. Digital Service Act. Faktenchecker. Social-Media-Verbote. Gesetze gegen »Hass und Hetze«. Netzkontrollen. Und vieles mehr. Fast alle EU-Regierungen machen keinen Hehl daraus, dass sie die freie Meinungsäußerung und die Regierungskritik im Internet, weitestgehend einhegen wollen.

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Schöne digitale Welt (4)

Auf der letzten Konferenz des Chaos Computer Club (CCC), also der »39C3« gab es einen Beitrag zum Thema »digitale Souveränität«. Anstatt nun inhaltlich darüber zu sprechen, wie man von »Big Tech« sowie von Kontroll- und Überwachungstechnologien unabhängiger werden kann, wird sich erst einmal minutenlang darüber ausgelassen, dass »die Begrifflichkeiten schwierig« und »für Rechte zu anschlussfähig« seien.

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Schöne digitale Welt (3)

Es vergeht kaum ein Tag, an dem »die Digitalisierung« nicht heilig gesprochen wird. Alles soll dadurch schneller, bequemer, effizienter — also insgesamt besser werden. Die Lobpreisungen und Versprechungen von Big Tech, werden der Realität jedoch kaum gerecht.

Die Konzentration auf »digitale Lösungen« lässt nicht nur viele soziale Kompetenzen verkümmern — die Abhängigkeit von digitaler Infrastruktur legt auch regelmäßig ganze Bereiche komplett lahm, wenn sie denn mal nicht so funktionieren, wie sie eigentlich sollten.

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Schöne digitale Welt (2)

In letzter Zeit fällt mir bei öffentlichen Events und Veranstaltungen auf, dass immer mehr Menschen ihre Umgebung nicht mehr analog wahrnehmen können oder wollen. Sie halten während des Konzertes oder der Theater-Aufführung ständig ihr smartphone in der Hand. Die Fähigkeit, im hier und jetzt zu sein, den Augenblick und den Moment auf sich wirken zu lassen ‑ohne ständig die eigene digitale Inszenierung im Hinterkopf zu haben- ist kaum noch existent. Weiterlesen

Empfehlungen (7)

Niemand weiß, wie viele Menschen im Ukraine-Krieg mittlerweile gestorben sind. Aber es sind Tausende. Hunderttausende. Ukrainer. Russen. Spielt es eigentlich eine Rolle, welche Nation ein ermordeter Mensch hatte? Sie alle gehören zur Menschheitsfamilie! Wie kann man sich eigentlich als »sozial« oder »solidarisch« bezeichnen, wenn man sich gleichzeitig über den Tod eines Menschen freuen kann? Jedes Leben ist wertvoll.

In unserer westlichen Berichterstattung findet das Morden, Töten und Metzeln überhaupt nicht statt. Es gibt keine Bilder. Keine Fotos. Keine Schicksale. Keine zwischenmenschliche Berichterstattung. Stattdessen kalte, machtpolitische und infantile Analysen (»gut vs böse«), Forderungen und Bewertungen. Ganz so, als wäre das ganze eine Simulation am Schreibtisch. Ein Computerspiel.

Geopolitische Interessen und Ziele mal außer Acht gelassen: sollten wir als Menschen nicht alle ein Interesse am Frieden haben? An Verhandlungen? An einem Waffenstillstand? Es ist für mich weiterhin unbegreiflich, wie sich Grüne und Sozialdemokraten von transatlantischen Interessen haben instrumentalisieren lassen. Hier ein paar Empfehlungen jenseits unserer NATO-Presse. Weiterlesen

Empfehlungen (6)

Seit der »Corona-Pandemie«, den völlig überzogenen Grundrechtseinschränkungen sowie der sehr einseitigen Berichterstattung zum Ukraine-Konflikt, hat sich die Medienlandschaft in Deutschland stark verändert. Der Vertrauensverlust in die »etablierten Massenmedien« dürfte enorm gestiegen sein.

Haltungsjournalismus, NATO-Propaganda, Gesinnungsterror, Lückenpresse, Einheitsbrei sowie Hofberichterstattung, dürften mit dafür gesorgt haben, dass sich immer mehr Menschen von den großen Medien abwenden. Entstanden sind vielfache alternative Medien-Angebote. Sie werden täglich mehr. Hier ein paar Empfehlungen. Weiterlesen

Empfehlungen (5)

Die Öffentlich-Rechtlichen haben nur noch wenig Interesse daran, eine Sache von allen Seiten und Aspekten zu betrachten. In diese Bresche springen immer mehr Alternative Medien. Auch wenn sie bei weitem weder die Manpower noch das Budget dafür haben, um einen etwaigen »Bildungsauftrag« zu erfüllen. Zu nennen wäre hier insbesondere Servus TV, dass in den letzten Drei Jahren immer versucht hat, alle an einen Tisch zu bekommen.

Gaby Weber im Gespräch mit Werner Rügemer über Kapitalgesellschaften und insbesondere über »Black Rock«. In den Massenmedien kommen sie weiterhin so gut wie gar nicht vor. Dabei gehört ihnen die halbe Welt und ihr Einfluss auf die Politik ist enorm. Sachlich. Informativ. Und unaufgeregt. Gaby Weber gehört zur alten Journalistenschule und verdient deutlich mehr Aufmerksamkeit.

Der Kaiser ist nackt. Seit bald Drei Jahren. Unzählige Dokumente, Studien und Untersuchungen belegen es. Ein Großteil der Menschen in Deutschland schaut weiterhin weg. Moralisiert. Diffamiert. Selbst der US-Präsident erklärt die Pandemie für beendet. In Deutschland wird bis zur letzten Maske und bis zur letzten Spritze gekämpft. Nur noch peinlich.

Eine schöne Zusammenfassung von Milena Preradovic zu den Themen Meinungs- und Pressefreiheit, Demokratie, Vertrauen, Menschenwürde und Freiheit. Es ist in den letzten Jahren politisch dermaßen viel Leid verursacht worden, das in keinerlei Relation oder Verhältnismäßigkeit mehr steht.

Auch ohne Ken Jebsen, lebt »KenFM« als »apolut« weiter. Es gibt weiterhin sehr interessante und ausführliche Gespräche. Beispielsweise mit dem Philosophen und Publizisten, Dr. Hauke Ritz, über die russische Seele. Empfehlenswert!


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Bargeldloses Nudging

In meinem kurzen Urlaubsbericht habe ich schon meine Erfahrungen mit dem bargeldlosen Nudging in Spanien näher erläutert. Auch in Deutschland werden die Menschen überall gedrängt, geschubst und »motiviert«, kein Bargeld mehr zu verwenden. Die »Corona-Pandemie« wird weiterhin als Argument instrumentalisiert: »Zur unser aller Sicherheit — bitte kontaktlos bezahlen!« Dabei ist der Mythos der Schmiereninfektion längst widerlegt. In Geschäften lese ich solche offensichtlichen Falschinformationen aber dennoch immer wieder. Selbst die Sparkasse muss einräumen: »Es gibt keine Belege dafür, dass das Coronavirus durch Banknoten oder Münzen übertragen wird.« Aber wen interessieren heute noch »Evidenzen«?

Nun wollte ich jüngst bei meiner hiesigen Sparkasse schauen, wie das so ist, mit dem Bargeld: »Infos rund ums Bargeld — Diese Dinge sollten Sie bei Bargeld und beim Geldabheben beachten.«. Dem Leser werden sechs Tipps mitgegeben und drei davon sollen offensichtlich Angst machen:

  1. »Shoulder Surfing: hier erfahren Sie, wie Shoulder Surfer versuchen, fremde Daten auszuspähen.«
  2. »Was bedeutet Cash Trapping? Beim Cash Trapping bringen Kriminelle eine Verblendung über dem Geldauswurf am Geldautomaten an.«
  3. »Datenspionage am Geldautomaten: wenn Geldautomaten manipuliert werden, um die Daten von Bankkarten auszuspähen, spricht man von Skimming

Was nimmt der geneigte Leser also mit? Am Besten erst gar kein Bargeld an unseren Automaten abheben! Ist ja alles soooo unsicher heutzutage. Digital und online gibt es keine Kriminalität. Das ist alles sicher. Versprochen! Außerdem können wir so weiter Filialen schließen, Mitarbeiter entlassen und Geldautomaten einsparen. Aber vermutlich übertreibe ich wieder nur maßlos. Schließlich wollen alle Banken nur mein Bestes. Mein Geld.

Update: Norbert Häring berichtet, dass das Wacken-Festival dieses Jahr ohne Bargeld ablief und eine Katastrophe war. Stundenlanges Anstehen. Falsche Datenschutzangaben. Aber mit »Fans« kann man es ja machen.

Update 2: Alle paar Monate schleife ich meine gesammelten Cent-Münzen zum Bankautomaten, um sie dort auf mein Konto einzuzahlen. Nun wollten weder die Sparkasse, noch die Commerzbank meine 1‑, 2- und 5 — Cent-Stücke mehr haben. Die Automaten haben sie einfach alle wieder ausgespuckt. Vor Zwei Monaten ging das noch problemlos.