In jeder freien Minute, seit Monaten und Jahren sagt Ben von »ungeskriptet«, dass er weder ein Aktivist, noch ein Journalist sei. Er unterhält sich mit vermeintlich interessanten Menschen. Er bleibt dabei höflich, wertet nicht und ordnet nicht ein. Da er genau das beim Gespräch mit Björn Höcke (AfD) nicht gemacht hat, behauptet nun die Landesmedienanstalt in Nordrhein-Westfalen, dass er ein »Journalist« sei. Er wird quasi dazu gemacht, damit spezifische Repressionsmaßnahmen greifen können.
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Der tägliche Lohnarbeitswahnsinn (18)

Arbeitsrechte, Arbeitsbedingungen und Krankenkassen stehen unter Beschuss. Viele zivilisatorische und soziale Errungenschaften, die teilweise über Jahrhunderte, mit viel Blut, Schweiß und Tränen von Lohnarbeitern, Gewerkschaftern und Betriebsräten, erkämpft wurden — will man nun sukzessive wieder zurückfahren. Gleichzeitig war die Organisation der Arbeiterklasse noch nie so schlecht, wie im Jahr 2026.
Gewerkschaften und Betriebsräte haben immer weniger Mitglieder. Demonstrationen, Streiks und Proteste werden immer kleiner. Von ein paar Ausnahmen abgesehen. Die nachwachsende Jugend fordert zwar Work-Life-Balance, für dessen Umsetzung sollen aber bitte andere kämpfen.
Bananenrepublik Deutschland (22)
Die »re:publica«, eine Konferenz zur digitalen Gesellschaft, die es seit dem Jahr 2007 in Berlin gibt, ist ein gutes Beispiel für gekaufte Meinungs- und Deutungshoheit. Sie zeigt ebenfalls, was passiert, wenn man unbedingt »wachsen« will. Die ersten Konferenzen hatten rund 1.000 Besucher (Heute ca. 30.000 Teilnehmer). Es kamen vor allem Blogger, Hacker und Netzaktivisten. Themen waren, unter anderem: Datenschutz, Meinungsfreiheit, Netzneutralität und Internet-Zensur.
Dann zogen sie, nach und nach, mehr Werbe- und Medienpartner an Land. Große Sponsoren beteiligten sich. Und heute, im Jahr 2026, treten dort so regierungskritische Menschen, wie Angela Merkel, Kevin Kühnert, Maja Göpel, Katharina Dröge, Alena Buyx, Heidi Reichinnek und Eckart von Hirschhausen auf. Die natürlich alle primär das Internet regulieren und die AfD bekämpfen wollen. Was auch sonst.
Die Zehn Gebote (3)

1.) Du musst nichts über Irgendetwas wissen! Du benötigst nur die richtige Meinung, die richtige Haltung und das richtige Fühli-Fühli!
2.) Die AfD ist eine verfassungsfeindliche und antidemokratische Partei. Deshalb dürfen wir mit verfassungsfeindlichen und antidemokratischen Methoden, Maßnahmen und Gesetzen, die AfD bekämpfen. Weil wir Demokraten sind.
3.) Putin will uns 2029 angreifen. Deshalb müssen wir ganz Deutschland auf einen Krieg vorbereiten.
Bananenrepublik Deutschland (21)
Werden in Deutschland Menschen mit Messern brutal ermordet, fordern Politiker mehr »Messerkontrollen« oder »Messerverbote auf öffentlichen Plätzen«. Gibt es Massenschlägereien in Schwimmbändern, werden »Ausweiskontrollen« sowie Videoüberwachung eingeführt. Nach Schüssen in Berlin-Schöneberg, fordert nun die Innensenatorin Spranger, ein »schärferes Waffengesetz«.
Eines wird und darf jedoch nicht passieren: nach Ursachen fragen, Kontexte verstehen oder Zusammenhänge herstellen. Denn dann könnte man die Kriminalität auch effektiv bekämpfen. Aber das ist in der Bananenrepublik Deutschland ganz offensichtlich nicht gewollt. Aus Gründen.
Der tägliche Lohnarbeitswahnsinn (17)
Die libertäre Jasmin Kosubek hat den fast schon sozialistisch anmutenden Kriegsdienstverweigerer, Ole Nymoen, zu einem Gespräch eingeladen. Es ging, unter Anderem, auch um unsere Arbeitswelt. Er kritisiert kapitalistische Selbstverständlichkeiten, die es in Deutschland in keinen Beitrag der Altmedien und in keine ÖRR-Talkshow mehr schaffen.
Ausbeutung. Umverteilung von unten nach oben. Parasitärer Reichtum. Eigentumsprivilegien. Armut als Herrschaftsinstrument. Westlicher Imperialismus. Profitorientierung. Selbstverwirklichung auch ohne Lohnarbeit. Und einiges mehr.
Bananenrepublik Deutschland (20)
Die totale Cancel-Culture, mit den markierten inneren und äußeren Feinden, läuft weiter auf Hochtouren. Künstler, Musiker, Schauspieler, Sportler, Wissenschaftler — ganz egal. Jeder, der nicht auf Linie ist und vermeintlich mit den Feinden agiert, soll ausgegrenzt und aussortiert werden.
So hat nun selbst der Deutsche Behindertensportverband (DBS), bei den Paralympischen Winterspielen 2026 in Mailand/Cortina, sich von der Eröffnungsfeier zurückgezogen. Der Grund? Sportler aus Russland und Belarus sind unter ihrer eigenen Flagge eingelaufen.
Aber es kommt noch »besser«: nun haben bereits die ersten russischen Paralympics-Sportler eine Goldmedaille gewonnen. Sakrileg! Für die deutsche »Sportschau« hat das einen »Beigeschmack«.
Bananenrepublik Deutschland (19)
Die Vize-Chefredakteurin beim Tagesspiegel, Marion Kaufmann, macht für das Scheitern der Koalition in Brandenburg vor allem das BSW verantwortlich. Ihr »Argument«:
»Die Reibungen in Koalition und Fraktion seien entstanden, weil das BSW auch nach der Wahl für das kämpfe, wofür es gewählt wurde.«
Das ist natürlich ein absolutes Unding! Sowas geht gar nicht! Nach der Wahl sollte man selbstverständlich sämtliche Inhalte des eigenen Wahlprogramms über Bord werfen können sollen und: müssen! Vor allem Spar- und Kürzungszwängen sowie NATO-Interessen sollte man sich bedingungslos unterwerfen. Wer das nicht kann und will, ist nicht »regierungsfähig«!
Bananenrepublik Deutschland (18)
Die US-Regierung hat nun Aktivisten von »HateAid« mit einem Einreiseverbot belegt. Die Geschäftsführerinnen Josephine Ballon und Anna-Lena von Hodenberg kommentieren das so:
»Es ist ein Akt der Repression einer Regierung, die zunehmend Rechtsstaatlichkeit missachtet und versucht, ihre Kritiker mit aller Härte zum Schweigen zu bringen.«
Wer jetzt? Trump? Die US-Regierung? Die EU? Die deutsche Bundesregierung? Ich komme nicht mehr mit. ![]()
Bananenrepublik Deutschland (17)

Wahlkampf-Projektion auf dem Münchner Siegestor. Januar 2025.
Die deutsche Wirtschaft liegt am Boden. Insolvenzen. Inflation. Massenentlassungen. Energiepreis-Explosionen. Der ehemalige deutsche Wirtschaftsminister, Robert Habeck, hat daran natürlich keinerlei (Mit-)Verantwortung oder (Mit-)Wirkung gehabt. Schließlich war er »von der Realität umzingelt.« Und das muss man erstmal aushalten können!
Nun gönnt er sich einen Film (mit Steuergeldern gefördert) über das Beste was es in Deutschland noch gibt: sich selbst. Robert Habeck. Titel: »Jetzt. Wohin.« Es geht natürlich um Demokratie. Populismus. Klima. Hier gibt es einen ersten Trailer zum kommenden Blockbuster. Nach 23 Kommentaren wurde dort die Kommentarsektion abgeschaltet. Wegen dem Hass. Und so.