
Viele Eltern sind verwundert oder gar geschockt, wenn sie vom pädagogischen Fachpersonal hören, wie sich ihre kleinen Engel in Kindergarten und Schule benehmen. Zuerst folgt oft der Abwehr- und/oder der Verteidigungsreflex. Zuhause sei ja alles »ganz anders«. Sie könnten so ein Verhalten ihres Kindes weder verstehen, noch nachvollziehen.
Meist wird anschließend an der Wahrnehmung oder der Kompetenz der Pädagogen gezweifelt. Außerdem müssten doch auch irgendwie andere bzw. externe Faktoren schuld seien. Dabei gibt es ein Merkmal, das bei fast jedem Kind zu drastischen Verhaltensänderungen führt und das logischerweise Zuhause kaum auftreten wird: die Gruppendynamik.
Die Vize-Chefredakteurin beim Tagesspiegel, Marion Kaufmann, macht für
Als

Vor einiger Zeit war ich auf einer
Ist es zu heiß, ist der Klimawandel schuld.
Seit einiger Zeit entdecke ich immer häufiger Artikel und Beiträge, in denen weibliche Personen in der Öffentlichkeit über Liebe, Beziehungen, Sex oder Dating reden und schreiben. Häufig mit einem süffisanten Unterton, der in aller Regel lautet, dass die Männer an allem schuld sind und das die Welt für die Frauen so ungerecht sei. Allzu häufig bleibt die emotionale Beweisführung unwidersprochen stehen. Das will die Leserinnen-Zielgruppe wohl so. In dieser Reihe möchte ich ausgewählten Beiträgen eine männliche Perspektive hinzufügen.