Der pädagogische Happen (77)

-Muttis-

Wann immer man als pädagogische Fachkraft, vor allem mit Müttern redet, kommt früher oder später der narzisstische Egozentrismus zum Vorschein. Egal, um welches Thema es in der kindlichen Entwicklung oder in der Erziehung geht: Mütter beziehen es immer auf sich, auf ihre Erziehung und ihre Kinder. Immer.

Im positiven und im negativen Sinne. Ich habe das in rund 10 Jahren, in dutzenden von Elterngesprächen in der Grundschule, sowie im privaten Familien- und Verwandtenkreis nur so erlebt. Dabei habe ich vielfältige Methoden der Gesprächsführung angewendet.

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Kinder in Deutschland; Teil 55: Gruppendynamik

Viele Eltern sind verwundert oder gar geschockt, wenn sie vom pädagogischen Fachpersonal hören, wie sich ihre kleinen Engel in Kindergarten und Schule benehmen. Zuerst folgt oft der Abwehr- und/oder der Verteidigungsreflex. Zuhause sei ja alles »ganz anders«. Sie könnten so ein Verhalten ihres Kindes weder verstehen, noch nachvollziehen.

Meist wird anschließend an der Wahrnehmung oder der Kompetenz der Pädagogen gezweifelt. Außerdem müssten doch auch irgendwie andere bzw. externe Faktoren schuld seien. Dabei gibt es ein Merkmal, das bei fast jedem Kind zu drastischen Verhaltensänderungen führt und das logischerweise Zuhause kaum auftreten wird: die Gruppendynamik.

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