
1.) »Uwe Steimle und die deutsche Satire-Polizei. Der Haltungsadel fordert Satisfaktion: Ein Kabarettist aus Sachsen im Visier der Behörden.«
- Ostdeutsche Allgemeine vom 17. Juli 2026
Spätestens seit »allesdichtmachen« und der Hausdurchsuchung beim Satiriker C. J. Hopkins, ist offensichtlich: sie verstehen keinen Spaß mehr. Wenn die Herrschenden autokratisch und totalitär gegen Künstler und Satiriker vorgehen, sollte jedem klar sein, wohin die Reise geht.
Denn wenn Satire und Komik nur noch erlaubt sein sollen, wenn sie keine Machtkritik mehr üben, ja, wenn sie ausschließlich gefälligen Humor betreiben müssen, um stattfinden zu dürfen — ja, dann war es das endgültig mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung.


- Kontrolle und Überwachung -
Immer wieder höre ich Technikbegeisterte oder lese Artikel, die behaupten, dass digitale Wunderland stehe kurz vor der Tür. Künstliche Intelligenz. Autonomes Fahren. Chat-Bots. Algorithmen. Digitales Geld und digitale Identität. App´s für alles und Jeden. Bequemlichkeit. Schnelligkeit. Verfügbarkeit. Die Aspekte von Kontrolle, Datenhandel und Überwachung mal komplett außen vor gelassen: ich kann darüber nur noch müde lächeln. Denn weder macht das digitale Heiland die Menschen glücklicher, noch funktioniert das alles in der täglichen Umsetzung so reibungslos, wie sich das Silicon Valley gerne wünscht. Zumindest in Deutschland. 
