»Marcant«

von links nach rechts: DerDara, Marcant und Vincent

Die Mitte-Mainstream-Normies haben ihren neuen Helden gefunden: den YouTuber »Marcant«. Er geht auf rechte Events und AfD-Veranstaltungen und will aller Welt zeigen, was da für absolut loste Leute herumhängen. Vermeintlich verbohrte, verblödete Spinner und Schwurbler, die keinen Plan und keine Ahnung haben.

Populisten. Verschwörungsdullis. Vermeintlich Rechtsextreme. Jeder darf sie einmal auslachen und sich danach als besserer Mensch fühlen. Das Prinzip kennen wir von RTL 2 und den diversen Trash-Sendungen.

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»House of the Dragon«

Ich mag das »Game of Thrones«- Universum. Die ersten 5 Staffeln waren sehr gut und auch der Ableger »Knight of the 7 Kingdoms« war eine positive Überraschung. Leider ist »House of the Dragon« spätestens in der dritten Staffel endgültig zu einer lahmen Männerhasser-Shitshow mutiert und damit voll im Zeitgeist angekommen.

Alle Männer-Figuren, mit Ausnahme einiger »people of color«, sind ausnahmslos böse, egoistische, skrupellose und abscheuliche Gestalten. Um das zu beweisen, und damit man mir nicht vorwirft, ich würde hier einfach unbelegte Behauptungen aufstellen, werde ich tief in die Handlung der dritten Staffel von »House of the Dragon« einsteigen (Achtung: massive Spoiler!).

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Ideologie trifft Wirklichkeit

Tagesschau und Bundesregierung sagen, wir haben ein Hitzeproblem. Also haben wir ein Hitzeproblem. Selbst wenn es nur einige Tage im Jahr über 40 Grad und maximal einige Wochen im Jahr heißer als 30 Grad in Deutschland sind, haben wir ein Hitzeproblem.

Die gesamte Gesellschaft soll und muss sich nun darauf einstellen. Die übergriffige, paternalistisch-politische Agenda will es so. Also muss es auch so gemacht werden. Diskussion abgelehnt. Punkt.

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Gratismut (3)

Vor einiger Zeit war ich auf einer Preisverleihung des Berliner Schülerzeitungswettbewerbs. Es wurden lange Reden von Politikern und Medienvertretern gehalten. Die Schülerzeitung unserer Schule hat auch einen Preis bekommen. Die Kinder haben sich sehr gefreut und waren sehr stolz. Meine Wenigkeit jedoch, kann die »Demokratie-Medien-Simulation« kaum noch ertragen.

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Das Problem der Linken

Das Lieblingshobby vieler Linker ist die Beschäftigung mit sich selbst. Die ständigen Diskussionen und Konflikte darüber, wer nun ein »echter Linker« bzw. was »links« sei, gibt es, seit ich politisch denken kann. Spätestens seit C und dem Wokismus, gibt es innerhalb der Linken noch größere Spaltungstendenzen und Splittergruppen.

Darüber hinaus zeigt das beispielhafte Gespräch von Erwin (Proletopia) mit dem Gewerkschaftsfunktionär Peter Schadt, warum die politische Linke kaum noch Jemanden begeistern kann. Ideologische Verbohrtheit. Arroganz. Dogmatismus. Realitätsverweigerung. Bunkermentalität. Weiterlesen →

Gratismut (2)

»Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein.«

- Kurt Tucholsky (1890−1935), dt. Schriftsteller

Die woken Aktivisten, die linksgrünen Journalisten sowie die identitätspolitischen Selbstgerechten werden demnächst wieder ihr wahres Gesicht zeigen. Denn sie sind allesamt Arschkriecher, die stets mit den Wölfen heulen. Konformisten. Wendehälse. Opportunisten. Mitläufer. Feiglinge. Devote Karrieristen, die immer der staatlichen Erzählung folgen und jeden Regierungskritiker als unbequemen Unmenschen diffamieren, weil er sie stets daran erinnert, dass sie selbst keinen echten Mut mehr haben. Weiterlesen →

Radikalenerlass 2.0

In einem Seminar, dass ich vor einiger Zeit besucht hatte, ging es um den »Radikalenerlass« aus dem Jahr 1972:

»Gehört ein Bewerber einer Organisation an, die verfassungsfeindliche Ziele verfolgt, so begründet diese Mitgliedschaft Zweifel daran, ob er jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung eintreten wird.«

- »Radikalenerlass« aus dem Jahr 1972

Ich meinte daraufhin, dass wir die Repressionen gegen Andersdenkende sowie die Unterdrückung von nicht erwünschten Meinungen in Deutschland, überhaupt nicht überwunden haben. Die ganz offensichtlich grünpolitisch-sozialisierte Dozentin schaute mich überrascht an und fragte: »Wo denn?« Weiterlesen →

Filmtipp: »I wie Ikarus«

- imdb.com

Der franzözische Film aus dem Jahr 1979 von Henri Verneuil, spielt in einem fiktiven Staat, bei dem der Präsident des Landes bei einer öffentlichen Veranstaltung ermordet wird. Im Abschlussbericht der Untersuchung wird ein Einzeltäter, der am Tatort von einem Unbekannten erschossen wird, für das Attentat verantwortlich gemacht. Der Generalstaatsanwalt Henri Volney (Yves Montand) ist der Einzige, welcher der Einzeltäter-Theorie nicht zustimmt, eigene Ermittlungen startet und daraufhin eine politische Verschwörung entdeckt.

Die Parallelen zum John F. Kennedy-Mord vom 22. November 1963 sind offensichtlich. Bis heute wird immer noch jeder als »Verschwörungstheoretiker« diffamiert, welcher der Einzeltäter-These wenig Glauben schenkt. Dabei gibt es mittlerweile viele Hinweise und Indizien, die nahelegen, dass vermutlich eine Zusammenarbeit von CIA und Mafia, dass Attentat planten und durchführten. Kennedy hatte sich bei beiden »Organisationen« (sowie beim militärisch-industriellen Komplex) äußerst unbeliebt gemacht.

»In dem Begriff Geheimdienst steckt das Wort ›geheim‹. In unserem Metier muss man Schweigen können.« (Mitarbeiter des Geheimdienstes)

»Dieses Gebot hat auch die Mafia!« (Generalstaatsanwalt)

Nebenbei thematisiert der Film auch das »Milgram-Experiment«, das gezeigt haben will, wie obrigkeits- und autoritätshörig sehr viele Menschen doch sind. Das Hinterfragen oder in Frage stellen von menschenverachtenden Anweisungen fällt ihnen schwerer, als die Ausführung der Tat selbst. Sie sind nicht in der Lage Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen und externalisieren diese: »Es war eine Anweisung! Ich habe nur Befehle ausgeführt! Alle haben doch mitgemacht! Wir wussten doch so wenig!« Seit C haben wir alle gesehen, dass wir das keineswegs überwunden haben.

Fazit: spannend inszeniert und großartig gespielt von Yves Montand. Sehenswert!


Filmtipp

Film-Tipp: »Unternehmen Capricorn«

Der Science-Fiction-Film aus dem Jahr 1977 von Peter Hyams ist eine von vielen kleinen vergessenen New-Hollywood-Perlen. Die NASA startet mit drei Astronauten einen Flug zum Mars. Während die ganze Welt gespannt den Start beobachtet, werden die drei Astronauten heimlich aus der Rakete geschleust und zu einem versteckten Militärgelände gebracht. Dort soll die gesamte Mars-Landung inszeniert werden.

Hintergrund ist, dass die NASA sowie die anderen Geldgeber, kaum noch in die bemannte Raumfahrt investieren, so dass beispielsweise die Lebenserhaltungsssysteme keine drei Wochen durchhalten würden. Der amerikanische Traum vom »unentdeckten Land« soll aber weiterhin der US-Bevölkerung via Massenmedien verkauft werden.

Der Film spielt nicht nur mit der vermeintlichen Verschwörungstheorie der inszenierten Mondlandung, sondern äußert auch subtile Kritik am aufkommenden Neoliberalismus in den 80er Jahren. Liberalisierung. Flexibilisierung. Deregulierung. Spar- und Kürzungsorgien.

Außerdem thematisiert der Film die Macht und den Einfluss der Massenmedien. Spätestens seit C sollten alle wissen, dass Medienrealitäten ganz schnell zu Alltagsrealitäten werden können, ohne das sie mit der Wirklichkeit irgendetwas zu tun haben müssen. Wir leben mitten im postfaktischen Zeitalter. Fazit: unterhaltsam, spannend inszeniert und sehenswert!


Filmtipp

Totalitarismus (2)

Immer wieder ist von einem zunehmenden »Autoritarismus« und »Totalitarismus« in der deutschen Politik die Rede. Aber wie zeigt sich das eigentlich? Beispielsweise so:

»Das beide Seiten Argument führt in die Irre.«

- Wirtschaftsminister Robert Habeck am 2. November 2023

Anmerkung: Das Zitat verdeutlicht, dass es nur noch »eine Wahrheit« und »eine Perspektive« geben soll. Für eine freiheitlich-demokratische Grundordnung, die auf Grundrechten, Meinungsfreiheit, Rechtsstaat und Gewaltenteilung basiert, ist es jedoch elementar, Sachverhalte und Ereignisse stets aus verschiedenen Analysen und Standpunkten betrachten zu dürfen und zu können.

Wer nur noch »eine Seite« sehen und akzeptieren, andere Ansichten aus dem Diskurs ausschließen oder gar kriminalisieren will — der bereitet den Nährboden für totalitäre Tendenzen. Hannah Arendt beschrieb den Totalitarismus als eine Herrschaftsform, welche die totale Kontrolle des Menschen erreichen will. Aus der unstrukturierten Masse sollte ein einheitlicher politischer Körper entstehen.

Insofern: die Haltung, ohne Vernichtungslager, Gestapo oder SS-Truppen sei jede Totalitarismus-These vollkommen übertrieben, ist wenig überzeugend. Das alles ist heute viel zu aufwendig und auch nicht mehr nötig. Vielfache psychologische Methoden und Sozialtechniken, wie Rufmord, soziale Ausgrenzung, Nudging, Jobverlust, Bankkonto-Kündigungen, Cancel-Culture, Diffamierung, Derailing, Gaslighting usw., sind kostengünstiger, unsichtbarer und bringen die Menschen ebenfalls auf Linie.


Totalitarismus (1)