
-digital verstrahlt-
Pädagoge: »Entschuldigen Sie, auf dem gesamten Schulgelände sind smartphones und auch smartwatches verboten.«
Mutter: (starrt auf ihr smartphone und schaut den Pädagogen nicht an) »Aber das gilt doch nur für die Kinder!«
Pädagoge: »Nein, das gilt auch für die Eltern. Wir sind schließlich Vorbilder für die Kinder.«
Mutter: »Und warum keine smartwatches?«
Pädagoge: »Weil die Kinder hier auch angerufen werden sowie Bild‑, Video- und Sprachaufnahmen machen können.«
Mutter: »Also die smartwatch meiner Tochter bleibt an ihrer Hand! Ich will sehen, wo sie sich befindet.«
Pädagoge: »In wirklichen Notfällen rufen wir Sie an oder Sie rufen im Sekretariat an.«
Mutter: »Das reicht mir nicht!«
Pädagoge: »Gut. Dann kann Ihnen der Schuldirektor den Sinn dieser Schulregel noch einmal genauer erklären!«
Mutter: »Warum gleich so aggressiv?«
Warum ist das ein pädagogischer Happen, wenns mans doch überall hat, unabhängig von Umgebung, Kind, Umstand. Gerade vor wenigen Tagen sah sich ein „Journalist“ angegriffen, weil ich ihn auf die Unmöglichkeit seiner Einleitung, »Hindernisse sollen die Verkehrssicherheit erhöhen. Manchmal ist es aber umgekehrt.«, hinwies, die er so niemals hingeschrieben hätte, ginge es um Kraftfahrzeuge.
Stalker-Eltern — früher war das unter Kids verpönt. Heute? Weiß ich nicht, aber wenn alle oder viele so sind, ist das ja eher normal und cool, oder?
@Sascha
Das die Smartphones und/oder Smartwatches von Kindern Tracking-Apps drauf haben, wo die Eltern jederzeit den Standort des Kindes sehen können — ist mittlerweile weit verbreitet.
Mit dem »Sicherheitsargument« kannste Eltern auch einen Überwachungsstaat oder eine Wohlfühl-Diktatur verkaufen. Heute alles kein Problem mehr.
Nachtrag: »Liebe Über-Eltern, nehmt euren Kindern endlich das Handy weg!« Den Eltern aber auch.
Das ist narzisstisches Verhalten in Reinkultur. Sind die Kinder dann eher Sündeböcke oder unsichtbar (für die Eltern)?
Die 20 — 30jährigen (also Eltern) scheinen mir die abhängigsten von der digitalen Welt zu sein. Zu jung um die neunziger Jahre erlebt zu haben, als es noch Fähigkeiten (vielleicht sogar Intelligenz) bedurfte, um etwas aus dem Computer zu bekommen, aber Facebook, Apple, Smartphones und ‑uhren kann jeder Dödel bedienen ohne zu merken was es bedeutet und welche Folgen es hat.
Hier bedarf es bewussten Eingreifens.
Kontrollfragen:
1. Gibt es in Ihren Google Maps Aufzeichnungen Tage, an denen das Smartphone nicht bewegt wurde?
2. Wie lange dauert es durchschnittlich, bis Sie eine WhatsApp / Facebook / Twitter oder sonstige Nachricht gesehen und beantwortet haben?
3. Können Sie laufen, ohne dass Ihre Uhr die Schritte zählt?
4. Kommt es vor, dass Sie einfach nichts tun?
5. Können Sie Orte an deren Geräuschen erkennen?
6. Wann haben Sie das letzte Mal bewusst ein bestimmtes Buch, Film, Serie oder Spiel für sich gesucht und gefunden?
Erst wenn die Eltern bewusst mit ihrem digitalen Verhalten umgehen, können sie dies vernünftig an die Kinder weitergeben und werden von diesen möglicherweise sogar ernst genommen.
In gewisser Weise habe ich den elterlichen Überwachsungswahn schon 2002 vorausgesehen, sogar schon mit »KI«.
Ich stolpere gerade über bekloppte Eltern, https://newsgrouper.org/de.rec.fahrrad/1237497400/1237497400
Helmpflicht fürs Dreirad in der Grundschule. Folge, kam schon öfter vor: Kinder bleiben damit an den Spielgeräten hängen, Strangulation.
https://yandex.com/search/?text=babyhelm
Muß da nicht der elterliche Instinkt auf Daueralarm umschalten, das sowas schädlich ist?