Kurz kommentiert (2)

1.) »Das ZDF behauptet, Musk habe zur Menschenjagd aufgerufen. Dagegen geht der Billionär vor. Sein Anwalt, Joachim Steinhöfel, erklärt, was das für Sender und Gebührenzahler bedeuten kann.«

- Berliner Zeitung vom 16. Juni 2026

Ja, Joachim Steinhöfel und Elon Musk haben sich im Kampf um die Meinungsfreiheit verdient gemacht. Aber was wir hier sehen, ist in Wahrheit ein Kampf von Machteliten der Transatlantiker gegen die Machteliten der Libertären. Es geht hier nicht um »rechts gegen links« oder gar um die Interessen der Bevölkerung. Da sollten wir uns keinen Illusionen hingeben.

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Medienkompetenz (11)

-der mentale Stacheldraht-

Die Journalistin der Berliner Zeitung, Sophie-Marie Schulz, war bei »Ben ungeskriptet« und hat ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert. Ben hat es hier wieder geschafft, mit seiner sympathischen, wertschätzenden und unaufgeregten Art, seiner Gesprächspartnerin Aussagen zu entlocken, die sie so sonst womöglich nicht getätigt hätte. Sie hat einige entlarvende Sätze von sich gegeben.

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Intellektuelle Beleidigung (11)

Die Journalistin Melanie Amann, ehemalige stellvertretende Chefredakteurin des Spiegel sowie Dauergast bei »Markus Lanz«, war vor einiger Zeit bei »Ben Ungeskripted«. Nachdem sie Ben ständig vorgeworfen hatte, dass er nicht einfach Björn Höcke einladen und mit ihm ein Gespräch führen könne, ohne das Gesagte »einzuordnen« und sie Ben’s Reichweite beeindruckend fand, hat sie ein eigenes Podcast-Format gestartet: »Amann Unframed«.

Der erste Gast war Ben (»Wie viel hast du mit Björn Höcke verdient, Ben Berndt?«). Schon in den ersten Minuten des Gesprächs hat sie den Bedeutungsrahmen vorgegeben, Aussagen eingeordnet und das Erzählmuster gesteuert. »Amann Unframed« hat schon in den ersten Minuten geframt. Zu einem offenen, vorurteilsfreien und wertschätzenden Dialog, ist sie offenbar überhaupt nicht bereit. Wer das beispielsweise sehr gut macht und kann, ist Flavio von Witzleben.

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Intellektuelle Beleidigung (10)

Es gibt Rechtsextreme und Nazis, die Symbole und Tarnbegriffe verwenden, damit sie nicht strafrechtlich verfolgt werden können. Die »18« als Synonym für den deutschen Nazi-Diktator beispielsweise. Aber vermeintlich linksliberale Komiker und Influencer übertreiben häufig ihre »Deutungen« und erweisen damit dem echten Antifaschismus einen Bärendienst. Für den Influencer »Dara« ist die Kritik an »Wokeness« und an der »EU« quasi Antisemitismus.

Für den System-Komiker Florian Schroeder ist der Begriff »Machenschaften« ein Synonym, aka eine rechte dog whistle, für »Juden«. Björn Höcke hat im Ungeskripted-Podcast gesagt, dass sein Vater das Parteileben zunächst ablehnte, weil es dort zu viele »Machenschaften« geben würde. Schröeder leitet daraus nun einen AfD-Antisemitismus ab.

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Bananenrepublik Deutschland (19)

Die Vize-Chefredakteurin beim Tagesspiegel, Marion Kaufmann, macht für das Scheitern der Koalition in Brandenburg vor allem das BSW verantwortlich. Ihr »Argument«:

»Die Reibungen in Koalition und Fraktion seien entstanden, weil das BSW auch nach der Wahl für das kämpfe, wofür es gewählt wurde

Das ist natürlich ein absolutes Unding! Sowas geht gar nicht! Nach der Wahl sollte man selbstverständlich sämtliche Inhalte des eigenen Wahlprogramms über Bord werfen können sollen und: müssen! Vor allem Spar- und Kürzungszwängen sowie NATO-Interessen sollte man sich bedingungslos unterwerfen. Wer das nicht kann und will, ist nicht »regierungsfähig«!

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Fake News (5)

Die Bundesregierung und die EU wollen vermehrt gegen Lügen, Desinformation und Falschnachrichten vorgehen. Das ZG-Blog unterstützt diese Initiative und will sich nun in dieser Rubrik jeweils einer belegten Falschnachricht widmen. Heute geht es um »Daniel Günther«, den Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein.

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Bananenrepublik Deutschland (18)

Die US-Regierung hat nun Aktivisten von »HateAid« mit einem Einreiseverbot belegt. Die Geschäftsführerinnen Josephine Ballon und Anna-Lena von Hodenberg kommentieren das so:

»Es ist ein Akt der Repression einer Regierung, die zunehmend Rechtsstaatlichkeit missachtet und versucht, ihre Kritiker mit aller Härte zum Schweigen zu bringen.«

Wer jetzt? Trump? Die US-Regierung? Die EU? Die deutsche Bundesregierung? Ich komme nicht mehr mit.

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Bananenrepublik Deutschland (17)

Wahlkampf-Projektion auf dem Münchner Siegestor. Januar 2025.

Die deutsche Wirtschaft liegt am Boden. Insolvenzen. Inflation. Massenentlassungen. Energiepreis-Explosionen. Der ehemalige deutsche Wirtschaftsminister, Robert Habeck, hat daran natürlich keinerlei (Mit-)Verantwortung oder (Mit-)Wirkung gehabt. Schließlich war er »von der Realität umzingelt.« Und das muss man erstmal aushalten können!

Nun gönnt er sich einen Film (mit Steuergeldern gefördert) über das Beste was es in Deutschland noch gibt: sich selbst. Robert Habeck. Titel: »Jetzt. Wohin.« Es geht natürlich um Demokratie. Populismus. Klima. Hier gibt es einen ersten Trailer zum kommenden Blockbuster. Nach 23 Kommentaren wurde dort die Kommentarsektion abgeschaltet. Wegen dem Hass. Und so.

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Ziegenjournalismus (15): »Öffentlich-rechtlicher Rundfunk« (ÖRR)

Haben Journalisten den Mut, die Hand zu kritisieren, die sie füttert?

Der ÖRR ist zu einem Regierungsinteressenvertreter-Organ mutiert. Fundamentale Kritik, an der jeweils aktuellen Regierung sowie den jeweils aktuellen Erzählungen (Corona. Ukraine. Migration. Klima. Gender. Gaza. AfD. Trump.), muss man inzwischen mit der Lupe suchen. Ganz im Gegenteil: Regierungskritiker, jedweder politischen Richtung, werden systematisch verunglimpft und unmöglich gemacht. Seit Jahren. Intern, wie extern.

Andersdenkende Meinungen und Deutungen werden, ganz gezielt und ganz bewusst, als außerhalb des Overton-Fensters platziert. Sie sind dann wahlweise »Verschwörungserzählungen«, »AfD-Sprech« oder »Putin-Propaganda«. Wenn sie denn überhaupt vorkommen. Denn der ÖRR ist vor allem auch ein Organ der »Lückenpresse«. Was nicht passt oder gefällt, wird als nicht relevant eingestuft und eisern verschwiegen.

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Bananenrepublik Deutschland (16)

Der Osteuropahistoriker Karl Schlögel erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. In seiner Rede betonte er, die aktuelle Generation sei »friedensverwöhnt« und müsse sich nun »wieder auf Krieg einstellen.« Überzeugte Pazifisten, wie beispielsweise ein Eugen Drewermann, gelten hingegen als Putin-Arschkriecher und Lumpenpazifisten. Frieden ist im Jahr 2025 wieder, wer den Krieg vorbereitet.

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