Kinder in Deutschland; Teil 34: Erwachsen werden

erwachsen_titelErwachsen werden und eine gewisse Reife erlangen, gilt in unserer westlichen Gesellschaft als ein wichtiges und erstrebenswertes Ziel. Erwachsen sein bedeutet in der Regel (euphemistisch ausgedrückt) Verantwortung zu übernehmen, oder konkret: zu lohnarbeiten. Die unbeschwerten Kindheitstage, die voller Spiel, Spaß, Glück und Freude waren, sollen vorbei sein. Es ist keine Zeit mehr für Neugier, Entdeckerfreude, eigenen Ideen und der ureigenen schöpferischen Kreativität. Fortan heißt es, den Lebenssinn im monotonen (Lohn-)Arbeitsalltag zu suchen und stets an den eigenen Kontostand, die Miete, an die Ratenzahlung für das Auto, die Buchung des Urlaubs sowie an ausreichend vorrätige Lebensmittel zu denken. Der Zwang zur Lohnarbeit hat nicht nur eine Selbstentfremdung, sondern auch den Tod der Ideen zur Folge. Weiterlesen

Leerkörper

Bis zum 24. März 2013 kann man sich beim Bildungswettbewerb »Land der Ideen« bewerben. Um ausgezeichnet zu werden, sollte man folgende Kriterien erfüllen:

  1. Bildungsgerechtigkeit.
  2. Partnerschaft und enge Vernetzung.
  3. Vorbildcharakter.
  4. Nachhaltigkeit.

Ich denke, die Universität Düsseldorf hat alle Kriterien erfüllt. (Noch-)Schirmherrin der Veranstaltung: Annette Schavan. (klicken zum vergrößern)

Neusprech: Kreativität

»Doch um viele verwertbare Ideen zu generieren, ist Kreativität mit System gefragt. Mit geeigneten Kreativitäts‐Techniken lassen sich in kürzester Zeit Ideen‐Pools erzeugen, die Kampagnen mit den besten Ideen unterfüttern.«

- vollblutwerber.de

Als »Kreativität« bezeichnet man eine schöpferische Tätigkeit. Sie setzt sich zusammen aus eigenen Ideen und der spezifischen Umwelt.  Der Ursprung der Kreativität ist umstritten: ob sie angeboren, erlernbar, eine Fähig‐ oder Fertigkeit sei, wird unterschiedlich definiert. Die positive Konnotation des Begriffes wird häufig ökonomisch ausgebeutet. Weiterlesen

Wissen ist relativ VI

Um Frank F. nicht zu enttäuschen, kommen hier die nächsten Begriffe für die »Enzyklopädie des relativen Wissens«. Heute: Idee und Vernunft. Wie immer nur auf zeitgeistlos.de.

Nun haben wir noch ein Anliegen: Moussa, die die Rolle der Hedonistin schreibt, hat kein Bock mehr. Natürlich hat sie das so nicht gesagt und verklagt mich deswegen vielleicht auf üble Nachrede, aber man konnte es zwischen den Zeilen lesen ;) Nun stellt sich die Frage, ob es da draußen eine gibt, die ähnlich begabt in die hedonistische Rolle schlüpfen kann und das Durchhaltevermögen einer Ameise hat. Weiterlesen