Intellektuelle Beleidigung (12)

Vor einigen Tagen hatte ich ‑mal wieder- eine sehr lebhafte Diskussion mit einem Arbeitskollegen. Es ging um die AfD. Um was auch sonst. Er war davon überzeugt, dass die AfD, die NSDAP 2.0, mit vielen kleinen und großen Hitlers sei, und wir eigentlich kurz vor 1933 stehen würden.

Da die Nazis damals mit demokratischen Mitteln nicht bekämpft werden konnten, müsse man sich heute eben auch undemokratischer Mittel bedienen, um den vermeintlich wiederkehrenden Faschismus verhindern zu können, so die nachgeplapperte Apokalypsen-Erzählung.

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Intellektuelle Beleidigung (11)

Die Journalistin Melanie Amann, ehemalige stellvertretende Chefredakteurin des Spiegel sowie Dauergast bei »Markus Lanz«, war vor einiger Zeit bei »Ben Ungeskripted«. Nachdem sie Ben ständig vorgeworfen hatte, dass er nicht einfach Björn Höcke einladen und mit ihm ein Gespräch führen könne, ohne das Gesagte »einzuordnen« und sie Ben’s Reichweite beeindruckend fand, hat sie ein eigenes Podcast-Format gestartet: »Amann Unframed«.

Der erste Gast war Ben (»Wie viel hast du mit Björn Höcke verdient, Ben Berndt?«). Schon in den ersten Minuten des Gesprächs hat sie den Bedeutungsrahmen vorgegeben, Aussagen eingeordnet und das Erzählmuster gesteuert. »Amann Unframed« hat schon in den ersten Minuten geframt. Zu einem offenen, vorurteilsfreien und wertschätzenden Dialog, ist sie offenbar überhaupt nicht bereit. Wer das beispielsweise sehr gut macht und kann, ist Flavio von Witzleben.

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