Verklärte Großstadtromantik

Kathedrale von Barcelona auf dem Platz »Pla de la Seu« im Stadtviertel Barri Gòtic

Nachdem ich jetzt in Paris, London und Barcelona war (und dauerhaft in Berlin lebe), sind für mich die ewigen Lobgesänge auf die Großstadt‐Metropolen (»Stadt der Liebe« etc.) nur noch typische PR‐Tourismus‐Blasen. Denn die Millionen‐Städte sind allesamt groß, laut, stickig, überfüllt, eng, stressig und verstopft. Im Sommer darf man Autoabgase und riesige Smog‐Wolken genießen, ständig quetscht man sich durch die Menschenmassen und überall ist Bau‐ und Verkehrslärm zu hören. Aber Hauptsache man kann sagen: »Hey, ich war schon mal in der und der Stadt«, um dann bewundernswerte Blicke und »Oh‐Rufe« zu ernten. Ganz ehrlich -und das wird der Tourismus‐Branche nicht gefallen‐ ihr habt absolut nichts verpasst! Und dennoch: ich lebe gern in Berlin und würde nur ungern in irgendein Kaff ziehen, wo wenig los ist. :JAJA:

Der pädagogische Happen (18)

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Zwei Kinder im Alter von Zehn Jahren spielen und unterhalten sich auf einem Spielplatz.

Felix: »Was machst Du in den Herbstferien?«

Michel‐Max: »Ich fliege mit meinen Eltern nach Ägypten.«

Felix: »Boah cool! Aber warst Du nicht gerade in den Sommerferien in Indien?«

Michel‐Max: »Ja, und?

Felix: »Ich war noch nie außerhalb von Europa. Meine Eltern sagen, sie haben dafür kein Geld.«

Michel‐Max: »Können wir jetzt Deinen Fussball zum Spielen nehmen?«

Felix: »Wieso das?«

Michel‐Max: »Weil das ein richtiger Ball ist! Meine Eltern kaufen mir immer nur so Plastikbälle von Aldi. Obwohl ich mir schon lange einen richtig guten Fussball wünsche, bekomme ich ihn nicht!«


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