Verklärte Großstadtromantik

Kathedrale von Barcelona auf dem Platz »Pla de la Seu« im Stadtviertel Barri Gòtic

Nachdem ich jetzt in Paris, London und Barcelona war (und dauerhaft in Berlin lebe), sind für mich die ewigen Lobgesänge auf die Großstadt‐Metropolen (»Stadt der Liebe« etc.) nur noch typische PR‐Tourismus‐Blasen. Denn die Millionen‐Städte sind allesamt groß, laut, stickig, überfüllt, eng, stressig und verstopft. Im Sommer darf man Autoabgase und riesige Smog‐Wolken genießen, ständig quetscht man sich durch die Menschenmassen und überall ist Bau‐ und Verkehrslärm zu hören. Aber Hauptsache man kann sagen: »Hey, ich war schon mal in der und der Stadt«, um dann bewundernswerte Blicke und »Oh‐Rufe« zu ernten. Ganz ehrlich -und das wird der Tourismus‐Branche nicht gefallen‐ ihr habt absolut nichts verpasst! Und dennoch: ich lebe gern in Berlin und würde nur ungern in irgendein Kaff ziehen, wo wenig los ist. :JAJA:

Der Anschlag (18)

anschlagWikileaks will herausgefunden haben, dass die Pharma‐ und die Lebensmittelindustrie seit Jahrzehnten eine geschäftliche Verabredung getroffen haben: Glutamate, Anti‐Oxidationsmittel, künstliche Aromen sowie Konservierungs‐ und Zuckerersatzstoffe sollen gezielt Allergien und Krankheiten hervorrufen, die dann mit unzähligen Medikamenten wieder geheilt werden könnten. Vertreter beider Industriezweige bezeichneten diese Behauptung als Verschwörungstheorie.

Die Tierschutzorganisation PETA fordert die Politik auf, Fleischessern die Menschenrechte abzuerkennen: »Wer Qualfleisch frisst, sollte leiden«, so ein Sprecher.

Die thailändischen Sicherheitsbehörden wollen stärker gegen den Sex‐Tourismus im eigenen Land vorgehen. Geplant sei eine gut ausgebildete Task‐Force, die sich speziell mit diesem Thema befassen soll. Die Deutsche Seniorenliga e.V. (DSL) legte daraufhin Protest ein und will eine internationale Gegen‐Kampagne starten.